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Eishockey

DEL: Nürnberg Ice Tigers – Löwen Frankfurt 3:2

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Der Aufsteiger wurde auf dem Videowürfel mit Fotos auch vom Skandalspiel 1997 begrüßt

Nach der zum Schluss eher unglücklichen Niederlage in Wolfsburg wollten die Nürnberg Ice Tigers gegen die Löwen Frankfurt ihren dritten Heimsieg einfahren.

Nürnbergs #19 Tim Fleischer (li.) und Frankfurts #61 David Elsner (2.v.li.) beim Kampf um den Puck.

Der Aufsteiger erwischte allerdings den deutlich besseren Start und übte von Beginn an viel Druck aufs Tor von Niklas Treutle aus. Vor allem die Top-Reihe um Carter Rowney, Brendan Ranford und Dominik Bokk war für die Defensive der Ice Tigers kaum zu kontrollieren.

So war es auch keine Überraschung dass dieser Sturmreihe der Löwen in der 4. Minute die Führung gelang. Ranford schickte den durchgestarteten Rowney alleine aufs Nürnberger Tor zu, der ehemalige NHL-Spieler schüttelte Andrew Bodnarchuk ab und traf dann eiskalt aufs kurze Eck.

Frankfurts #17 Carter Rowney (li.) und Nürnbergs #74 Dane Fox (re.).

Die Ice Tigers taten sich hingegen schwer mit einem kontrollierten Spielaufbau und scheiterten immer wieder am schnellen, aggressiven Forecheck der Löwen. Als Blake Parlett in der 12. Minute noch für eine Sekunde auf der Strafbank sitzen musste, erhöhte Frankfurt in Überzahl auf 0:2. Ryan Olsen wurde im Slot bedient und überwand Treutle flach durch die Schoner.

Die Ice Tigers hatten ihre beste Chance im ersten Drittel in der 15. Minute, als Oliver Mebus von der blauen Linie abzog und Daniel Schmölz vor dem Tor unfreiwillig mit dem Hals abfälschte. Die Scheibe rutschte aber knapp am Frankfurter Tor vorbei.

Frankfurts Torwart #53 Bastian Flott-Kucis (links) und Nürnbergs #53 Danjo Leonhardt (re.).

Insgesamt war es für die Ice Tigers ein Drittel zum Vergessen, und auch zu Beginn des Mittelabschnitts wurde es nicht viel besser.

Nach einer frühen Strafe gegen Tim Fleischer kam Dominik Bokk vom linken Bullykreis zum Abschluss, scheiterte aber an Niklas Treutle (22.). Erst nach und nach kamen die Ice Tigers etwas besser in die Partie, brachten aber nach wie vor viel zu wenige Scheiben aufs Tor. Wenn das dann mal gelang, wurde es allerdings durchaus gefährlich.

Frankfurts Torwart #53 Bastian Flott-Kucis (rechts) und Nürnbergs #13 Ryan Stoa (li.) fixieren den Puck.

So auch in der 25. Minute, als Ryan Stoa einen flachen Schuss von Ryan Stoa von der blauen Linie abfälschte und Bastian Kucis gerade noch die Kelle an die Scheibe bekam. Die Löwen wirkten weiterhin konzentrierter und konterten immer wieder schnell, Niklas Treutle war gegen Carter Rowneys Direktschuss in der 30. Minute aber zur Stelle.

In der 33. Minute setzte sich die Reihe um Tim Fleischer endlich einmal lange im Frankfurter Drittel fest, Daniel Schmölz traf aus spitzem Winkel nur die Latte.

Nürnbergs #71 Andrew Bodnarchuk (re.) und Frankfurts #82 Magnus Eisenmenger (li.).

In der 38. Minute fanden die Ice Tigers nach einem schlechten Wechsel einen Weg zurück ins Spiel. Dennis Lobach startete durch und bekam den Diagonalpass von Jake Ustorf, lief ins Frankfurter Drittel und jagte die Scheibe aus dem Handgelenk zum 1:2-Anschlusstreffer in den Winkel.

Mit viel Energie kamen die Ice Tigers ins letzte Drittel und hatten schon nach 30 Sekunden den Ausgleich auf dem Schläger.

Nürnbergs #89 Gregor MacLeod (li.) und Frankfurts #61 David Elsner (re.).

Tyler Sheehy hielt die Kelle in einen Querpass von Dane Fox, aber irgendwie brachte Bastian Kucis den Schoner noch hinter die Scheibe und klärte auf der Linie.

In der 45. Minute war es dann aber so weit: In Überzahl gelang den Ice Tigers der 2:2-Ausgleich.

Nürnbergs Torwart #31 Niklas Treutle (re.) hält diesen Schuss von Frankfurts #93 Simon Sezemsky (li.).

Patrick Reimer zwang Kucis mit einem Schuss aus spitzem Winkel zum Abpraller, den Daniel Schmölz von der linken Seite zu seinem ersten Saisontor verwandelte. Maximilian Gläßl hatte für Frankfurt die Antwort auf dem Schläger, er schoss am Ende eines Konterangriffs aber knapp am langen Pfosten vorbei (50.).

Die Ice Tigers erhöhten in der Schlussphase noch einmal den Druck und wurden in der 56. Minute belohnt. Wieder schoss Patrick Reimer aus spitzem Winkel, Kucis konnte die Scheibe am kurzen Pfosten nicht unter sich begraben, Daniel Schmölz stocherte mehrfach nach und drückte die Scheibe schließlich zum 3:2 über die Linie.

Nürnbergs #8 Tyler Sheehy (hinten) drückt Frankfurts #78 Dominik Bokk runter.

Diesen Vorsprung brachten die Ice Tigers über die Zeit und sicherten sich am Ende drei glückliche Punkte gegen starke Löwen Frankfurt.

Text: NIT (ISPFD)
Titelfoto: Frankfurts Brett Breitkreuz und Nürnbergs Blake Parlett.
Fotos: TGS / ISPFD
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