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Eishockey

DEL: Nürnberg Ice Tigers – Bietigheim Steelers 3:0

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Auftakt-Niederlage in Iserlohn folgt Sieg zur Heim-Premiere

Blitz-Treffer von Daniel Schmölz für die Nürnberg Ice Tigers zum Auftakt der Saison 2021/22 der PENNY DEL (Deutsche Eishockey-Liga) nach gerade mal 39 Sekunden, doch am Ende stand bei den Iserlohn Roosters eine 1:4 (1:2, 0:1, 0:1).Niederlage.

Nürnbergs 19-Tim Fleischer (li.) und Bietigheims 95-Brendan Ranford (re.).

Gegen die Bietigheim Steelers (erster Aufsteiger seit 2006) dauerte es auch nur knapp drei Minuten länger, bevor der Puck im gegnerischen Netz zappelte – vor allem aber konnte die Führung durch das erste DEL-Tor von Neuzugang Tyler Sheehy (4. Spielminute) ausgebaut werden.

Nach den erfolgreichen Abschlüssen von Ryan Stoa (52. – womit ein weiterer Neuer seine DEL-Tor-Premiere feierte) sowie Christopher Brown (58.) stand am Ende ein 3:0 (1:0., 0:0, 2:0) Erfolg, der Keeper Niklas Treutle sogar den ersten “Shutout” bescherte!

Nürnbergs 6-Julius Karrer (li.) spielt den Puck vor Bietigheims 29-Alexander Preibisch (re.).

Dabei hinterließen die Gäste aus Baden-Württemberg durchaus einen respektablen Eindruck und bestätigten damit ihren guten Start der Punkterunde.

Gegen die Panther des ERC Ingolstadt gelang gleich im allerersten Auftritt in Liga 1 der erste Sieg – nach turbulentem Spielverlauf gewannen die Gastgeber 5:4 (2:1, 2:1, 1:2), während etwa die Landsleute von Top-Favorit Adler Mannheim beim Angstgegner Straubing Tigers mal wieder den Kürzeren zogen; die NIederbayern siegten 4:2 (2:1, 1:1, 1:0).

Nürnbergs 11-Chris Brown (re.) und Bietigheims 39-Matt McKnight (li.).

Die “Steelers”, die aus dem 1988 gegründeten Verein SC Bietigheim-Bissingen/Kornwestheim hervorgingen und ihren Beinamen dem früheren Hauptsponsor (einem Bietigheimer Fabrikanten aus der Edelstahl-Branche) verdanken, spielen seit der Saison 1999/2000 ohne Unterbrechung in der 2. Bundesliga respektive DEL2.

Die Profi-Mannschaft, die zur Saison 2007/2008 in die gleichnamige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) ausgegliedert wurde, hielt in Nürnberg lange mit und dass der Aufsteiger aus Schwaben in der “ARENA NÜRNBERGer Versicherung” am Ende dann doch völlig ohne Punkt wie ohne Tor blieb, war einer ausnehmend starken Defensiv-Leistung der Ice Tigers und ihrem phänomenalen Goalie Treutle zu verdanken.

Nürnbergs Torwart 31Niklas Treutle (li.) klärt vor Bietigheims 29-Alexander Preibisch (re.).

Darüber jubelte am Ende der größte Teil der immerhin 3418 zahlenden Besucher in der “ARENA NÜRNBERGer Versicherung” – wiewohl die Gäste ihrerseits eine erkleckliche Anzahl an Schlachtenbummlern mitgebracht hatten. Und auch die feierten ihre Helden, die erst in der Schlussphase alle Hoffnungen auf zumindest einen Punktgewinn sausen lassen mussten.

Ohne Blake Parlett (ein weiterer Zugang, der nach seinem Stockstich von Iserlohn zwei Spiele gesperrt und durch Andrew Bodnarchuk ersetzt wurde) setzten die Ice Tigers auf Angriff. Die Folge war eine Überzahl-Situation und die daraus resultierende erneute frühe Führung, der kein weiterer Treffer im ersten wie im zweiten Drittel folgte.

Bietigheims Torwart 74-Sami Aittokallio (li.) klärt gegen Nürnbergs 19-Tim Fleischer (re.).

Nach torlosen mehr als 47 Spielminuten fiel die Vorentscheidung knapp neun Minuten vor Ende der regulären Spielzeit von dreimal 20 Minuten und als das Spielgerät knapp drei Minuten vor der Schluß-Sirene ein drittes Mal im im Bietigheimer Gehäuse landete, war alles klar. Die Mannschaft von Frank Fischöder hatte sowohl den ersten Dreier eingefahren wie den ersten “shut-out”!

Hier überwindet Nürnbergs 8-Tyler Sheehy (nicht im Bild) Bietigheims Torwart 74-Sami Aitokallio (re.) zum 1-0.

So geht’s weiter für die Ice Tigers:

17. SEPTEMBER 2021 (FREITAG, 19:30 UHR): Adler Mannheim – NÜRNBERG ICE TIGERS (Vorsaison 5:1, 3:2, 4:3, 4:2)
19. SEPTEMBER 2021 (SONNTAG, 14 UHR): NÜRNBERG ICE TIGERS – Fischtown Pinguins Bremerhaven (Vorsaison 3:1 + 2:4 = wegen “Corona” nur 2 Partien gegen Nord-Klubs)

Nürnbergs 13-Ryan Stoa (re.) überwindet Bietigheims Torwart 74-Sami Aittokallio (li.) zum 2-0.

Statistik zum 2. (= 1. Heim-)Spiel der Nürnberg Ice Tigers in der “PENNY DEL”-Saison 2020/21

Nürnberg Ice Tigers – Bietigheim Steelers 3:0 (1:0, 0:0, 2:0)

Ice Tigers: 31 Treutle, 43 Sharipov – 6 Karrer, 8 Sheehy, 11 Brown (A), 13 Stoa, 15 Jahnke, 17 Reimer (C), 19 Fleischer, 21 Kislinger, 22 Mebus, 24 Weber (A), 25 Schmölz, 26 Lobach, 29 Welsh, 48 J. Ustorf, 67 Friedrich, 68 Pilu, 71 Bodnarchuk, 74 Fox, 77 Bender / Mannschaftsleiter: Manuel Kofler – Chef-Trainer: Frank Fischöder – Co-Trainer: Manuel Kofler.
Steelers: 74 Aittokallo, 51 Brenner, 50 Doubrawa – 3 Prommersberger, 5 Schoofs, 8 G. Naud, 12 Stretch, 14 Zientek, 15 Kneisler, 24 Renner, 25 Kojo, 26 Jasper, 29 Preibisch (A), 39 McKnight (A), 40 Schüle, 42 Kuoi, 43 Ribnitzky, 57 Weiß, 90 Braun (C), 91 Sheen, 92 Heard, 95 Ranford / Mannschaftsleiter: Marco Schwarzer – Chef-Trainer: Daniel Naud – Co-Trainer: Fabian Dahlem.
Tore: 1:0 8 Sheehy – Assistenten 29 Welsh + 15 Jahnke (Spielzeit 3:47 – bei 5:4-Überzahl Nürnberg), 2:0 13 Stoa – 19 Fleischer + 25 Schmölz (51:09), 3:0 11 Brown – Reimer (57:08).
Schiedsrichter: Marc Iwert + Aleksander Polaczek – Linienschiedsrichter: Tim Heffner + Marcus Höfer. Punktrichter: Michael Feldmann.
Strafen bzw. Strafzeiten: NIT 2 = 4 Minuten (2 x 2 – im 1. + 2. Drittel) – Steelers 5 = 10 Minuten (5 x 2 Minuten – je 2 in Drittel 1 + 2, 1 im 3, Drittel).
Zuschauer: 3418 (zahlende) in der “ARENA NÜRNBERGer Versicherung”.

Jubel bei den Nürnberger Fans nach dem 3-0 durch 11-Chris Brown (nicht im Bild),.

Text: Klaus Meßenzehl
Titelfoto: Mit vereinten Kräften verhindern Bietigheims 95-Brendan Ranford (li.), 8-Guillaume Naud (2.v.li.) und 74-Sami Aittokallio (re.) den Torerfolg von Nürnbergs 67-Marko Friedrich (vorne).
Fotos: Thorsten G. Schönberger/ISPFD
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