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Eishockey

“Mercedes-Benz-Rent-Cup 2019” ging an die Gäste aus Niederbayern

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Die Eishockey-lose Zeit ist (endlich für die Freunde der schnellsten Mannschaftssportart der Welt) auch in Nürnberg beendet:

Nürnbergs 31-Niklas Treutle.

Nürnbergs 31-Niklas Treutle (links vorne) und 55-Chris Summers (rechts vorne) sichern den Puck, während hinten Nürnbergs 2-Brett Festerling (hinten rechts) Davos’ 98-Benjamin Baumgartner /hinten links) ins Tor schiebt.

 

 

 

 

 

 

 

Nach gewissenhaftem Sommer-Training hat die neufor-mierte Mannschaft der THOMAS SABO Ice Tigers auch in der “ARENA NÜRNBERGER Versicherung” wieder Eis unter den Füßen (respektive Kufen …) und durfte sich in heimi-scher Umgebung auf ihrem Element messen mit Gegnern, die aufzeigen sollen, wo das Team der neuen sportlichen Leitung steht vor dem Punktspiel-Auftakt zur Saison 2019/20 der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) am 13. Sep-tember (Freitag, 19:30 Uhr) – dann geht’s zuhause gegen den Deutschen Meister, die “Adler” des Mannheimer ERC (die im Viertelfinal-Playoffs der Vorsaison ein Mal mehr Endstation waren für die Nürnberger Endspiel-Hoffnungen …)!

Nach dem “Gäuboden-Volksfest-Cup” von Straubing bedeutete dabei vor dem “Mercedes-Benz-Rent-Cup 2019” zu Nürnberg: Gab’s in Niederbayern im Halbfinale gegen die “Panther” des ERC Ingolstadt mit 5:0 (0:0, 2:0, 3:0) noch einen überraschend deutlichen Sieg und im Endspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg lediglich eine unglückliche 1:2 (0:1, 0;0, 1:0 / 0:1)-Niederlage erst nach Penalty-Schießen (1:2), so schlugen zwischenzeitliche Verletzungen beim eigenen Turnier heftig durch – vor allem beim 1:3 (0:0, 0:2, 1:1) im Halbfinale gegen den HC Davos. Der Niederlage im Auftakt-Aufeinandertreffen mit den Schweizern folgte im Spiel um Platz 3 dafür ein Kantersieg von 9:1 (5:0, 3:0, 1:1) gegen die ebenfalls von Verletzungen gebeutelten Bulldogs Dornbirn aus Österreich.

Nürnbergs 61-Chad Bassen (links) kann hier Davos’ 62-Felicien Du Bois (rechts) nicht halten.

Davos’ 25-Dominic Buchli (mitte) wird nach seinem Treffer zum 0-2 gefeiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Sieger des “Mercedes-Benz-Rent-Cup 2019” wurde schließlich die eingeladene NIT-Konkurrenz aus der DEL von den Straubing Tigers. Die Niederbayern bezwangen im Endspiel den HC Davos (darunter eine treue Schlachtenbummler-Schar aus Davos) mit 5:4 (1:1, 3:2, 1:1).

Erfreuliches Erfolgs-Erlebnis im niederbayerischen Straubing

Beim “Gäuboden-Volksfest-Cup” überraschten die Ice Tigers gegen den ERC Ingolstadt nach torlosem 1. Drittel mit fünf Treffern, die einen deutlichen Sieg zeitigten. Will Acton (25. Spielminute) nach Doppelpass mit Rylan Schwartz, kurz nach Nürnberger Überzahl Brandon Buck (28., Acton + Patrick Reimer als Vorbereiter in dieser Reihenfolge) sowie nach glänzenden Rettungstaten von Torhüter Treutle im Schlussdrittel Oliver Mebus (42., Vorarbeit Joachim Ramoser + Patrick Reimer), erneut Niklas Treutle im Blickpunkt und weiteren Toren von Daniel Fischbuch (55., Assist Buck sowie 58., Chris Brown) stand das 5:0 auf der Anzeigetafel und die Teilnah-me am Endspiel auf dem Spielplan.

Wie attraktiv das neue Spielsystem unter Chef-Trainer Kurt Kleinendorst und Co-Coach Manuel Kofler sowie Athletik-Trainer Eckhart Acker für die Zuschauer sein kann, bewiesen die Ice Tigers laut Augenzeugen-Berich-ten auch im Finale gegen die “Grizzlys” aus Wolfsburg. Von Beginn an wurde aggressiv nach vorne gespielt, allerdings blieb Zählbares zunächst aus und nach dem extrem frühen Rückstand der allerersten Spielminute 1 dauerte es bis 50 Sekunden vor der Schluss-Sirene (also in die Schlussminute), ehe Brandon Buck den Puck nach einem Break im “Grizzlys”-Gehäuse unterbringen konnte – das wiederum bemerkenswerterweise in Unterzahl!

Im Penaltyschießen trafen Garrett Festerling und Mike Sislo schließlich souverän für Wolfsburg – für die Ice Tigers lediglich, aber dafür erneut Brandon Buck. Der “Gäuboden-Volksfest-Cup” ging somit nach Nieder-sachsen.

Davos’ Torwart 30-Joren van Pottelberghe hat den Puck im Blick.

Davos’ Torwart 30-Joren van Pottelberghe pariert diesen Schuss von Nürnbergs 82-Markus Lillich (rechts).

 

 

 

 

 

 

 

 

Gast-Spieler aus Bayreuth füllten die Sturmreihen auf

Um zum Auftakt des eigenen Turnier gegen den HC Davos (die Schweizer boten ebenfalls 22 Akteure auf) überhaupt vier komplette Reihen aufs Eis der “Arena” bringen zu können, mussten sich die Ice Tigers ander-weitig um (möglichst verstärkenden) Ersatz bemühen und wurden fündig: Mit Nico Kolb, Kevin Kunz und Markus Lillich lief ein Stürmer-Trio des Zweitligisten Bayreuth Tigers in den Trikots der Nürnberger (Teil-)Na-mensvetter auf. Und das sowohl am Freitag im Halbfinale wie am Sonntag im Spiel um Platz 3 gegen die Bulldogs Dornbirn aus Österreich – mit durchaus guten Ansätzen.

Das 1:3 (0:0, 0:2, 1:1) der Ice Tigers gegen Davos konnten die Bayreuther Leihgaben indes auch nicht ver-hindern. Dem torlosen ersten Drittel und Schweizer Toren innerhalb von 75 Sekunden durch Kapitän Andres Ambühl (nach 27:47 Spielminuten) sowie Dominic Buchli (29:01) ließ NIT-Verteidiger Oliver Mebus zwar das Hoffnung spendende Anschlusstor zum 1:2 (51.) folgen, doch nur 15 Sekunden nachdem Keeper Treutle sein Gehäuse verlassen hatte (57:57 gespielte Minuten), um den Gastgebern eine 6:5-Feldspieler-Überzahl zu ermöglichen, gelang Yannick Frehner (59.) für Davos das entscheidende “empty goal” in den leeren Nürn-berger Kasten . . .

Davos’ 16-Lorenz Kienzle (oben) lieferte sich mit Nürnbergs 41-Will Acton (unten) ein Geringe samt Faustkampf.

Davos’ Trainer Christian Wohlwend (links) im Gespräch mit Schiedsrichter Daniel Piechaczek (rechts).

Gegenüber 22 Aktiven auf dem Spielberichtsbogen der Freitag-Begegnung mit Davos wirkte das Dokument am Sonntag gegen Dornbirn mit 19 Nürnberger Namen (bei voller Aufgebotsstärke von 22 Mann und damit erneut vier Sturmreihen der Österreicher) dann doch etwas ausgedünnt. . .

Marcus Weber fällt für zirka vier Wochen verletzt aus . . .

Denn das Verletzungspech der THOMAS SABO Ice Tigers riss keineswegs ab: Gegen Dornbirns “Bulldogs” fehlten insgesamt neun Cracks aus dem eigenen Kader!

Nach dem noch nicht wieder einsatzbereiten Kapitän Patrick Reimer, den in dieser Funktion gegen Davos Brett Festerling vertrat und nach dessen Ausfall (Blessur am Rücken wegen des Einschlags in die Bande nach Check von Andres Ambühl …) gegen Dornbirn Oliver Mebus, verletzte sich mit Marcus Weber am Freitagabend ein weiterer Verteidiger am Innenband – der 26-Jährige geborene Garmisch-Partenkirchener, der seit sechs Jahren in Nürnberg spielt, wird voraussichtlich vier Wochen pausieren müssen.

Davor hatten die Ice Tigers bereits zwei Hiobsbotschaften aus dem medizinischen Bereich erreicht: Vier bis sechs Wochen Pause lautetet die Diagnose beim 24-jährigen Stürmer Joachim Ramoser, der sich in Straubing gegen die Grizzlys Wolfsburg an der Schulter verletzt hatte, aber immerhin nicht operiert werden muss(te).

Nürnbergs 61-Chad Bassen (links) und Davos’ 9-Tino Kessler (rechts).

Ice Tigers Trainer Kurt Kleinendorst.

 

 

 

 

 

 

 

 

Dagegen fällt Jim O’Brien auf unbestimmte Zeit aus; der 30 Jahre alte Stürmer hat sich bei seinem Sturz in die Bande eine schwere Muskelverletzung im linken Bein zugezogen und wird betreut beim neuen medizinischen Versorger, den “Kliniken Dr. Erler”, mit der Hoffnung auf möglichst ebenso schnelle Genesung wie dies die Verantwortlichen für alle angeschlagenen Akteure erhoffen!

Zumal gegen Dornbirn wegen muskulärer Probleme aus der Davos-Partie auch Stürmer Max Kislinger aus-setzen musste. Was den Bayreuther “Tigers”-Gastspielern Kolb, Kunz und Lillich einen weiteren Einsatz und ein Erfolgs-Erlebnis in Form des 9:1-Kantersieges bescherte . .

Die Fans des HC Davos trafen erst in der 2. Drittelpause ein, da sie im Stau standen. Dafür legten sie dann umso mehr stimmungstechnisch los.

Nürnbergs Maskottchen Pucki neben der neuen Flexi-Bande.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SR-Unfall + 9:1-Kantersieg: Dummem Gelächter folgte aufmunternder Beifall!

Bevor es dazu kam, machte allerdings einer der namentlich nicht auf den Spielberichtsbögen der drei Spiel-tage aufgeführten Schiedsrichter unliebsame Bekanntschaft mit dem Hartgummi-Spielgerät, dass ihn nach 2:42 Minuten unglücklich traf und aufs Eis niederstreckte. Das völlig unangebrachte Lachen einiger (zum Glück eher weniger) Zuschauer konterte der Großteil des Publikums erfreulicherweise mit Beifall, als sich der Unpar-teiische mit der Nummer 98 wieder erhob und weiter am Geschehen beteiligt bleiben konnte – trotz des schmerzhaften Treffers!

Nur gut eine Spielminute später zappelte der Puck dann erstmals im Netz: Chris Brown (3:49) verwertete die Vorlagen von Will Acton und Brandon Buck zum 1:0, dem er selbst nur 37 Sekunden später (4:26) mit einem regelrechten Doppelschlag nach exakt gleicher Vorarbeit wie zuvor beim Führungstreffer in Überzahl das 2:0 folgen ließ. Oliver Mebus (10:13 / Vorlagen Kevin Schulze + Austin Cangelosi), erneut Brown in einer komplet-ten “B-Produktion” (Vorarbeiter waren Chad Bassen und Tim Bernhardt) mit seinem dritten Tor (11:06) nur 53 Sekunden später und artistisch mit der Rückhand Eugen Alanov (Vorlagen wiederum Chad Bassen + Rylan Schwartz) sorgten für die 5:0-Führung im ersten Drittel nach 16:06-Spielminuten sowie bereits die (zumindest Vor-)Entscheidung im Kampf um Rehabilitation für die Halbfinal-Niederlage und Rang 3.

In Drittel 2 schraubten Will Acton (27:34 / der Bayreuther Markus Lillich assistierte dabei ebenso wie Austin Cangelosi), Daniel Fischbuch (37:20, Buck + Brown) sowie Chad Bassen (38:55 / Bernhardt + Cangelosi) den Spielstand auf 8:0. Und nach dem schnellen 9:0 (40:25) durch Moritz Wirth (Assistenten Cangelosi + Bassen), der sein Trikot mit der Nummer 53 zwischenzeitlich durch die Nummer 5 ersetzt hatte, drohte den Österrei-chern eine zweistellige Niederlage. Dank Antti Kauppila gelang Dornbirn bald darauf sogar der Ehrentreffer (43:17 / Assists durch seinen Landsmann Juhani Tamminen + den Österreicher Kevin Macierzynski) und der 29jährige Verteidiger vermochte zusammen mit dem nach dem 2. Drittel im Tor für den gleichaltrigen Lands-mann Rasmus Rinne eingewechselten, erst 20jährigen Österreicher Matthias Tschrepitsch die Niederlage mit Geschick und Glück (54., Nürnbergs GTim Bender traf nur die Latte) einstellig zu halten mit einem 1:1-Ach-tungsergebnis im letzten Spielabschnitt.

Davos’ 27-Magnus Nygren (mitte) rutschte in die Bande und musste vom Eis geholfen werden.

Bei der Ehrung der besten Spieler, wurde auf Seiten Nürnbergs 22-Oliver Mebus (2.v.li.), und auf Seiten Davos’ 30-Joren Van Pottelberghe (rechts) von Sandra Troppmann (Ice Tigers) und Pucki ausgezeichnet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

“MBR-Cup 2019” an Straubing dank Erfolgen gegen Dornbirn + Davos

Wie schon am Vortag, lediglich rund 20 Stunden zuvor, gingen auch im Endspiel am Sonntag-Nachmittag die Straubing Tigers als Sieger vom Eis: Dem 5:0 (2:0, 2:0, 1:0) im zweiten Spiel des “MBR-Cups 2019” gegen eben-falls bereits zu diesem Zeitpunkt ersatzgeschwächte “Bulldogs” durch Tore von Stefan Loibl und Marcel Brandt (Doppelschlag nach acht Minuten), nach mehreren guten Rettungsaktionen von Rasmus Rinne im Dornbirner Kasten trotz Unterzahl durch Sandro Schönberger (22.) und Travis Turnbull (34.) sowie früh im Schlussdrittel (42.) durch den gebürtigen Nürnberger Sven Ziegler zum Endstand, ließen die Niederbayern ein 5:4 (1:1, 3:2, 1:1) über den HC Davos aus der Schweiz folgen.

Jeremy Williams (4. / Vorlage Mike Connolly) sorgte für Straubings Führung, die Davos durch Claude Paschoud (18:00) nach perfekter Vorarbeit von Andres Ambühl und Enzo Corvi´s Ausgleich. Im unterhaltsamen Mittel-abschnitt legten die Niederbayern durch Stefan Loibl (??. / Chase Balisy), Travis Turnbull (31. / T. J. Mulock) und Stephan Daschner (34.) zum 4:1 nach, ehe Félicien Du Bois in Überzahl von der blauen Linie und Fabrice Herzog bei einem Penalty in Unterzahl auf 4:3 verkürzten. Im Schlussdrittel erhöhten die Tigers durch Sven Ziegler (46., Schlagschuss von der blauen Linie in Überzahl) erneut auf 5:3, doch der HCD gab keineswegs auf und kam in Spielminute 55. Minute durch Chris Egli ein weiteres Mal heran – in der Rest-Spielzeit jedoch änderte sich nichts mehr am 5:4-Erfolg der Straubinger, die damit Turniersieger wurden.

Nürnbergs 11-Chris Brown traf eben zum 2-0.

 

 

 

 

 

 

 

Ereignis am Rande: Vertrag für Eigengewächs Moritz Wirth

Bis zu seinem 13. Lebensjahr spielte er im Nachwuchs des EHC 80 Nürnberg – nun unterschrieb das danach auf Wanderschaft gegangene Eigengewächs einen Vertrag bei den THOMAS SABO Ice Tigers: Der 20-jährige Egloffsteiner Moritz Wirth stieß in der ersten Trainingswoche zum Team, dem er ab sofort fest angehört!
Der 1,88 Meter lange Linksschütze bestritt alle bisherigen Testspiele für die Ice Tigers und durfte sich nach dem “Gäuboden-Volksfest-Cup” von Straubing beim “Mercedes-Benz-Rent-Cup 2019” dem eigenen Publikum vorstellen, soweit noch nötig . . . – denn bereits im U16-Bereich trug der Verteidiger das Trikot der Nachwuchs-Nationalmannschaft(en) des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), wechselte allerdings nach der Station “Red Bull Eishockey Akademie” vor zwei Jahren in die USA, wo er zunächst für die Boston Bandits Junior in der National Collegiate Development Conference (NCDC) und vergangene Saison für die Minnesota Magicians in der North American Hockey League (NAHL) aufs Eis ging.

Nürnbergs 22-Oliver Mebus (vorne links) überwindet hier Dornbirns 29-Rasmus Rinne und traf zum 3-0.

„Es ist sehr schön für mich, wieder daheim bei meiner Familie und meinen Freunden zu sein und ein absoluter Traum, das Trikot der Ice Tigers tragen zu dürfen”, ver-meldete der Verein auf seiner Website und ließ das Talent dabei auch die Gründe für seine Rückkehr erklären: “Der ausschlaggebende Punkt waren meine persönliche Ent-wicklung und das Potential, das ich hier sehe!“ Moritz Wirth entschied sich für die Rückennummer 5, die er gegen Dorn-birn auch trug (obwohl auf dem Spielberichtsbogen noch mit der “53” vermerkt …) und ist “davon überzeugt, dass es mir am meisten bringt, mich jeden Tag mit den Profis mes-sen zu können und mir von den erfahrenen Spielern viel abzuschauen und von ihnen zu lernen“.

André Dietzsch, seit fünf Jahren Sportlicher Leiter des EHC 80 Nürnberg und nun in Personalunion auch neuer Ice Tigers-Sportdirektor, freut sich auf den Neuzugang: „Moritz war ein wichtiger Bestandteil der starken U20-Nationalmannschaft, die den Aufstieg in die Top-Divi-sion geschafft hat. Er hat in unserem Nachwuchs das Eishockeyspielen gelernt und seine Wurzeln nie verloren. Er war natürlich auch während seiner Zeit in Nordamerika immer in unserem Fokus, der Kontakt ist nie ab-gerissen. Umso mehr freut es uns, dass wir Moritz in der bisherigen Saisonvorbereitung davon überzeugen konnten, dass er uns helfen und sich gleichzeitig durch gezielte Arbeit weiter verbessern kann. Auch wenn der Vertrag zunächst auf diese Saison beschränkt ist, hoffen wir natürlich, Moritz langfristig als Identifikationsfigur im Nürnberger Eishockey etablieren zu können.“

Umbruch im Kader wie um Umfeld der Ice Tigers schreitet weiter voran

Die aktuellen personellen Veränderungen im Kader wie im Umfeld der Mannschaft der Ice Tigers haben nach dem Ende der eher enttäuschenden Saison 2018/19 ihren Ursprung gewiss auch in der Tatsache, dass Na-mensgeber und Sponsor Thomas Sabo seinen Ausstieg für das Ende der eben begonnenen Spielzeit ange-kündigt hat und dann voraussichtlich mehr auf verschiedene Schultern verteilt werden muss, was die Finan-zierung des Unternehmens “Profi-Eishockey in Nürnberg” (= Deutsche Eishockey-Liga) angeht. So jedenfalls hat es Geschäftsführer Gastner auch bei der offiziellen Vorstellung von Mannschaft und Funktions-Team für die NIT-Anhänger im Rahmen des “Mercedes Benz Rent Cup 2019” in der MB-Niederlassung am Wöhrder See angekündigt.

Nürnbergs 11-Chris Brown (rechts) überwindet hier Dornbirns 29-Rasmus Rinne (links) bereits zum dritten mal.

Nach der frühzeitigen Beurlaubung (= Freistellung/Ent-lassung) des im Sommer 2018 neu verpflichteten Trainers Kevin Gaudet nach nur vier Spieltagen und Übernahme dessen Aufgaben durch den hochgeschätzten Ex-Spieler Martin Jiranek zusätzlich zu seinem Job als Sportdirektor verlief die Saison 2018/19 alles andere als so wie erhofft. Wohl auch deshalb fiel die Entscheidung, es künftig anders anzupacken – konkret also mit dem aus Berlin stammenden André Dietzsch, dessen auf Talentförderung und mittel- bis langfristig ein neues Eissportzentrum ausgerichtetes Kon-zept zumindest den Fan-Nerv ebenso trifft wie die Tatsache, mit dem Nürnberger Niklas Treutle (28 Jahre jung) und dem aus Bad Kissingen stammenden Jonas Langmann (27) einem fränkischen Torhüter-Duo das Vertrauen zu schenken (ganz abgesehen davon, dass Dietzsch selbst Torwart-Trainer ist …) oder mit Moritz Wirth für Lokal-Kolorit zu sorgen.

„André Dietzsch hat maßgeblichen Anteil daran, dass sich der Nachwuchs in Nürnberg in den letzten Jahren großartig entwickelt hat. Er arbeitet äußerst strukturiert und ist gerade im Bereich der deutschen Spieler bes-tens vernetzt“, begründete Ice Tigers-Geschäftsführer Wolfgang Gastner diese Personal-Entscheidung auf der NIT-Website. „Als Sportdirektor für Nachwuchs und Profis hat er die Gesamtverantwortung für den sportlichen Bereich des Eishockeystandorts Nürnberg und wird mit dem Nordamerika-Experten Kurt Kleinendorst ein sehr gutes Gespann für den Spielermarkt bilden. Zusammen mit dem Trainerteam wird er zudem intensiv an der Optimierung der modernen Trainingssteuerung arbeiten.“

Sein Konzept erklärt der 48-jährige Berliner Dietzsch, der sich auf die neue Herausforderung freut, wie folgt:

Nürnbergs 11-Chris Brown (mitte) traf hier im 1.Drittel bereits zum dritten mal. Links freut sich mit ihm 5-Moritz Wirth und rechts 68-Tim Bernhardt.

„Wir werden jungen Spielern bei den Ice Tigers und beim EHC 80 eine Perspektive bieten, dass sie sich mittelfristig in der DEL-Mannschaft durchsetzen und an der Seite von er-fahrenen Spielern weiterentwickeln können. Dazu gehört natürlich auch die tägliche Arbeit mit unserem neuen Trai-nerteam, das explizit auch für diesen Bereich zusammen-gestellt wird. Ich möchte mich bei den Ice Tigers und dem Vorstand des EHC 80 für das Vertrauen bedanken. Wir werden alles dafür tun, dass wir wieder zu einem der attraktivsten Standorte für junge, ambitionierte Spieler werden.“

Dank an scheidende Spieler + wenige offene Kader-Positionen

Da die neue sportliche Leitung der THOMAS SABO Ice Tigers schon geraume Zeit im Hintergrund am Kader für die neue DEL-Saison arbeitete, bevor sie an die Öffentlich-keit ging, waren frühzeitig nur noch vier Planstellen zu besetzen. Fünf neue Spieler – darunter vier deutsche – standen bereits unter Vertrag und wurden sukze-ssive offiziell vorgestellt. Gemäß internen Beratungen und Entscheidungen, den Umbruch weiter voranzutrei-ben und Daniel Weiß (Iserlohn Roosters), Mike Mieszkowski (ESV Kaufbeuren) sowie Dane Fox (Ziel unbekannt) kein Vertragsangebot zu unterbreiten, sowie angesichts des Umstandes, dass sich Jason Bast und Taylor Aronson (beide zu den “Haien” des Kölner EC) für einen anderen Klub entschieden, nahmen die Dinge wie gehabt ihren Lauf. Wobei sich die THOMAS SABO Ice Tigers bei diesen Spielern ebenso für ihren Einsatz im Nürnberger Trikot bedankten und ihnen gleichermaßen wie dem bisherigen Co-Trainer Mike Flanagan alles Gute für ihre weitere Zukunft wünsch(t)en.

Und so geht’s weiter für die Ice Tigers:

Im Rahmen der Vorbereitung auf die Saison 2019/20 der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) gastieren die THO-MAS SABO Ice Tigers Nürnberg beim international besetzten Turnier “Südtirol Summer Classic” in Bozen und treffen dabei auf die Stavanger Oilers aus Norwegen. Weitere Teilnehmer sind HC Kladno, der Club der tsche-chischen Eishockey-Legende Jaromir Jágr, und Gastgeber HCB Südtirol Alperia – eine dieser beiden Mann-schaften wird je nach Halbfinal-Ergebnis Gegner sein..

Olivier Magnan (links) nahm für Dornbirn den Pokal für Platz 4 von Nürnbergs Sportdirektor ANdré Dietzsch (rechts) entgegen.

Außerdem bestreiten die Ice Tigers am 6. September 2019 (Freitag, 17 Uhr) ihr letztes Vorbereitungsspiel beim (Teil-) Namensvetter Bayreuth Tigers, wohin für 13 Euro ein Fan-Bus fährt.

Die Saison 2019/20 der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) beginnt Mitte September + für die THOMAS SABO Ice Tigers Nürnberg mit dem Heimspiel am 13. September 2019 (Frei-tag, 19:30 Uhr) in der “Arena Nürnberger Versicherung” gegen die Mannheim Adler.

Der Fahrt zu den Panthern des ERC Ingolstadt am 15. Sep-tember 2019 (Eröffnungs-“Bully” Sonntag, 19 Uhr) folgen zwei Heimspiele hintereinander: bereits vier Tage darauf am 19. September 2019 (Donnerstag, 19:30 Uhr) gegen die Wolfsburg Grizzlys sowie am 22. September 2019 (Sonntag, 16:30 Uhr) gegen die Haie des Kölner EC!

Das letzte Punktspiel-Wochenende des Saisonstart-Monats bescheren den Ice Tigers zwei Reisen: Am 27. September 2019 (Freitag, 19:30 Uhr) geben die Nürnberger Kufen-Cracks ihre Visitenkarte bei der Düssel-dorfer EG ab und am 29. September 2019 (Sonntag, 16:30 Uhr) beim Deutschen Vize-Meister RB München.

Die Statistik der NIT beim “Mercedes-Benz-Rent-Cup 2019”:

Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – HC Davos 1:3 (0:0, 0:2, 1:1)

Ice Tigers: 31 Treutle (Spielzeit 60:00 Minuten), 34 Langmann (ohne Einsatz) – 2 Festerling (C), 9 Buck, 11 Brown (A), 13 Schwartz, 20 Schulz, 21 Kislinger, 22 Mebus, 24 Weber, 41 Acton, 51 Kolb, 52 Kunz, 53 Wirth, 55 Summers, 61 Bassen, 68 Bernhardt, 71 Fischbuch, 77 Bender, 82 Lillich, 88 Cangelosi, 95 Alanov / Mann-schaftsleiter: André Dietsch – Chef-Trainer: Kurt Kleinendorst – Co-Trainer: Manuel Kofler.
Davos: 30 van Pottelberghe, 29 S. Aeschlimann – 9 Kessler, 10 Ambühl (C), 11 Palushaj, 16 Kienzle, 19 M. Aeschlimann, 22 Eggenberger (A), 23 Guerra, 25 Buchli, 27 Nygren (A), 56 Wieser, 61 Herzog, 62 du Bois, 70 Corvi, 71 Paschoud, 77 Bader, 88 Meyer, 90 Jung, 93 Frehner, 96 Egli, 98 Baumgartner / Mannschaftsleiiter: Raeto Raffainer – Chef-Trainer: Christian Wohlwend – Co-Trainer: Johan Lundskog.
Tore: 0:1 10 Ambühl (27:47), 0:2 25 Buchli (29:01), 1:2 22 Mebus (50:47), 1:3 93 Frehner (58:12).
Schiedsrichter: unbekannt.
Linienschiedsrichter: unbekannt.
Strafzeiten: Nürnberg 10 = 20 Minuten (4 x 2 + 2 x 2 plus 2 plus 10 + 2 plus 2 plus 4) plus 2 x Spieldauerdisziplinarstrafe wegen Faustkampfes (2 Festerling + 41 Acton) – Davos 10 = 47 Spielminuten (3 x 2 + 2 x 2 plus 2 plus 10 + 1 x 5 plus Spieldauer = 90 Jung) plus 2 x Spieldauerdisziplinarstrafe wegen Faust-kampfes (16 Kienzle + 56 Wieser)
Zuschauer: Zahl unbekannt (in der ARENA NÜRNBERGER Versicherung).

Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – Dornbirn Bulldogs 9:1 (5:0, 3:0, 1:1)

Ice Tigers: 34 Langmann (Spielzeit 60:00 Minuten), 31 Treutle (ohne Einsatz) – 9 Buck, 11 Brown, 13 Schwartz (A), 20 Schulze, 22 Mebus, 41 Acton, 51 Kolb, 52 Kunz, 53 Wirth, 55 Summers, 61 Bassen, 68 Bernhardt, 71 Fischbuch, 77 Bender, 82 Lillich, 88 Cangelosi, 95 Alanov / Mannschaftsleiter: André Dietsch – Chef-Trainer: Kurt Kleinendorst – Co-Trainer: Manuel Kofler.
Dornbirn: 29 Rinne (Spielzeit 40:00 Minuten), 31 Tschrepitsch (20:00, ab 41.) – 2 Magnan, 5 Vainonen, 9 Romig, 10 Kutzer, 13 Pöschmann, 15 Röwis, 25 Rapuzzi, 40 Trupp, 44 Liss, 50 Bau Hansen, 71 Macierzynski, 72 Fäßler, 76 Antonitsch, 80 Vogelaar, 82 Zwerger, 83 Kauppila, 84 Müller, 86 Wolf, 88 Tamminen, 92 Häußle. / Mann-schaftsleiiter: – – Chef-Trainer: Jussi Tupamäki – Co-Trainer: Markku Kyllönen.
Tore: 1:0 11 Brown / Assistenten 9 Buck + 41 Acton (3:49), 2:0 11 Brown / 9 Buck + 41 Acton (4:26) – bei 5:4-Überzahl Nürnberg, 3:0 22 Mebus / 20 Schulze + 88 Cangelosi (10:13), 4:0 11 Brown / 61 Bassen + 68 Bern-hardt (11:06), 5:0 95 Alanov / 61 Bassen + 13 Schwartz (16:06), 6:0 41 Acton / 82 Lillich + 88 Cangelosi (27:34), 7:0 71 Fischbuch / 9 Buck + 11 Brown (37:20)., 8:0 61 Bassen / 68 Bernhardt + 88 Cangelosi (38:55), 9:0 53 Wirth / 88 Cangelosi + 61 Bassen (40:25), 9:1 83 Kauppila / 88 Tamminen + 71 Macierzynski (43:17)
Schiedsrichter: unbekannt.
Linienschiedsrichter: unbekannt.
Strafzeiten: Nürnberg 2 = 4 Minuten (2 x 2) – Dornbirn 5 = 10 Spielminuten (5 x 2).
Zuschauer: Zahl unbekannt (in der ARENA NÜRNBERGER Versicherung).

Autor: Klaus Meßenzehl
Fotos: Thorsten Schönberger / ISPFD
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