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Eishockey

DEL: Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – Iserlohn Roosters 5:2

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Für die Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg rückt die Teilnahme an den „Pre-Playoffs“ näher – dank des jüngsten 5:2 (2:1, 1:0, 2:1) gegen die Iserlohn Roosters!

7-Jake Weidner (Iserlohn) klatscht nach seinem Tor zur 1:0-Führung an seiner Bank ab

17-Patrick Reimer (N) gegen 8-Dylan Yeo (Iserlohn)

 

 

 

 

 

 

 

 

Tabellenplatz 9 und mit nun 60 Punkten aus 45 Begegnungen vier Zähler Vorsprung auf die Eisbären Berlin (Rang 10 mit 56 Punkten) sowie gar deren neun auf die Pinguine des Krefelder EV (51) auf Rang 11, der die Saison 2018/19 nach der Hauptrunde frühzeitig beendet – die Eishockey-Cracks aus der Noris sind dabei, eine über Erwarten gut begonnene Saison mit überraschenden Erfolgen in der Champions Hockey League (CHL), die dann in ein Desaster abzurutschen drohte, doch noch wenigstens halbwegs zu retten.

93-Leonhard Pföderl (N) vor 44-Kevin Schmidt (Iserlohn)

Das verdienen neben den Akteuren selbst und ihrem Umfeld vor allem die Anhänger der Ice Tigers, die ihre Mannschaft (von wenigen Ausnahmen ein-zelner Fans abgesehen) nie im Stich ließen: An einem Mittwoch über 4000 Besucher in der “Arena Nürnberger Versicherung” sind eine stolze Zahl; zumal gegen Gäste, deren Attraktivität (bei allem Respekt) kaum mit der anderer Teams mithalten kann.

Dabei erwiesen sich die nach der Entmachtung von Chef-Trainer Rob Daum nun von dessen ehemaligen Co-Coach Jamie Bartman als Verantwortlichem betreuten Roosters keineswegs als Fallobst. Anfang November 2018 hatten die damals noch von Rob Daum gecoachten Iserlohner keine wirkliche Chance auf Zählbares in Nürnberg, beim damaligen 7:1 (3:0, 1:0, 3:1) mach-ten die Ice Tigers frühzeitig alles klar gegen ihre Gäste, die nun am “Burning Wednesday” eine wesentlich bessere Figur abgaben: Im Nachholspiel der 33. Runde verpasste Iserlohn seinen Gastgebern nach neun Tagen Spiel-pause sogar den ersten Nadelstich und ging in Führung.

Dass die Ice Tigers das Blatt wenden konnten, war einerseits ihrem Engagement, andererseits aber auch etwas Glück zuzuschreiben. So etwa bei der ersten Führung, als Marcus Weber nach 3:5-Unterzahl just in dem Augenblick von der Strafbank kam, als seine Mitspieler den Puck er-oberten und ihn auf die Reise Richtung Roosters-Tor schicken konnten. Wie der 26jährige Verteidiger aus Garmisch-Partenkirchen diese Chance zum 2:1 nutzte, war wiederum eindrucksvoll.

10-Lean Bergmann (Iserlohn) ggegen 21-Maximilian Kislinger (N) und 95-Eugen Alanov (N)

24-Marcus Weber (N) hat Goalie 31-Sebastian Dahm (Iserlohn) zur 2:1-Führung überwunden

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einem 2. Spieldrittel, das ebenso mit 1:0 für Nürnberg endete wie beim 7:1 im November und in dem die Ice Tigers die eine oder andere Chance zur Ergebnis-Verbesserung ausließen wie sie andererseits mit Geschick und Glück selbst ungeschoren blieben, wurde schnell deutlich, wie wichtig das 4:1 war: Brandon Segals Treffer verhinderte, dass das prompte zweite Iserlohner Tor die Partie doch noch ganz eng hätte werden lassen können.

Und da Kapitän Patrick Reimer in den Schlussminuten die Herausnahme des Roosters-Keepers zum 5:2 nutze, waren die wichtigen drei Punkte auf dem Weg in die “Pre-Playoffs” ohne weiteres Zittern gesichert.

Torjubel von 24-Marcus Weber (N) neben 2-Brett Festerling (N) nach seinem Tor zur 2:1-Führung

2-Brett Festerling (N) vor 10-Lean Bergmann (Iserlohn)

 

 

 

 

 

 

 

 

Das meinten die Trainer:
(… nachzulesen auch auf der Website der Ice Tigers)

Jamie Bartman (Iserlohn): “Ich denke, wir haben sehr gut begonnen. Die ersten zehn, zwölf Minuten waren sehr ordentlich. Das Spiel war sehr wichtig, beide Teams hatten viele Chancen. Treutle war heute sehr gut im Nürnberger Tor. Nürnberg war heute in manchen Situationen einfach cleverer. Wir haben oft versucht, zu viel zu machen, statt das Spiel einfach zu halten.”
Martin Jiranek (Nürnberg): “Das war heute ein etwas chaotisches Spiel. Wir waren teilweise sehr gut, teil-weise nicht so gut. Der Hauptgrund für den Sieg war der Torwart, Niklas Treutle hat super gehalten. Ich bin zufrieden mit den drei Punkten, wir müssen das Spiel aber analysieren und in manchen Situationen besser spielen.”

Trainer Jamie Bartman (Iserlohn)

Und so geht’s weiter:

Zwei Tage nach dem Gastspiel der Iserlohn Roosters in Nürnberg folgen für die Ice Tigers drei Auswärtsspiele im Zwei-Tages-Turnus: Am 15. Februar 2019 (Freitag, 19:30 Uhr) beim Tabellen-Zweiten EHC Red Bull München, am 17. Feb-ruar 2019 (Sonntag, 19 Uhr) erneut bei den Iserlohn Roos-ters und am 19. Februar 2019 (Dienstag, 19:30 Uhr) bei den Haien des Tabellen-Dritten Kölner EC!

Dafür stehen am Folge-Wochenende zwei Heimspiel auf dem Programm:

am 22. Februar 2019 (Freitag, 19:30 Uhr) gegen den Tabellen-Vierten Düsseldorfer EG . . . und am 24. Februar 2019 (Sonntag, 14 Uhr) gegen die Adler von Spitzenreiter Mannheimer ERC!

Das jüngste DEL-Heimspiel in der Statistik:

Gemeinsam auf der Ehrenrunde die Torschützen 17-Patrick Reimer (N) und 24-Marcus Weber (N)

Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – Iserlohn Roosters 5:2 (2:1, 1:0, 2:1)

Ice Tigers: 31 Treutle (Spielzeit 60:00 Minuten – 29 Jenike ohne Einsatz) – 2 Festerling, 8 Lalonde, 9 Buck, 10 Aronson, 16 Bast, 17 P. Reimer, 21 Kislinger, 22 Mebus, 24 Weber, 26 Segal, 41 Acton, 57 Weiß, 61 Bassen, 68 Jurcina, 74 Fox, 77 Bender, 91 Dupuis, 93 Pföderl, 95 Alanov. / Trainer: Martin Jiranek – Co-Trainer: Mike Flanagan.
Iserlohn: 31 Dahm (59:19 – 32 Hovinen ohne Einsatz) – 7 Weidner, 8 Yeo, 9 Caporusso, 10 Bergmann, 11 Matsumoto, 12 Todd, 13 Dotzler, 18 Florek, 19 Lautenschlager, 23 Marti-novic, 36 Camara, 40 Trupp, 42 Dmitriev, 44 Schmidt, 55 Ellerby, 58 Fischer, 62 Orendorz, 67 Friedrich, 71 Turnbull. / Chef-Trainer: Jamie Bartman – Co-Trainer: Christian Hommel.

Tore: 0:1 7 Weidner / Assistenten 18 Florek + 67 Friedrich (3:57 Spielminuten), 1:1 91 Dupuis / 93 Pföderl + 17 P. Reimer (13:08), 2:1 24 Weber / 91 Dupuis – bei 4:5- nach 3:5-Unterzahl direkt von der Strafbank kommend (16:18), 3:1 16 Bast / 8 Lalonde + 41 Acton – bei 5:4-Überzahl (30:39), 4:1 26 Segal / 41 Acton (55:17), 4:2 7 Weidner / 8 Yeo + 12 Todd (55:36), 5:2 17 P. Reimer / 91 Dupuis + 10 Aronson – “empty-net-goal” bei 5:6-Unterzahl, da Iserlohn seinen Torhüter durch einen sechsten Feldspieler ersetzt hatte (58:36).

Schiedsrichter: Alex Garon + Sirko Hunnius.
Linienschiedsrichter: Kilian Hinterdobler + Jakub Klima.

Strafzeiten: Nürnberg 6 = 12 Spielminuten (6 x 2) plus 10 Minuten Disziplinarstarfe für 61. Bassen – Iserlohn 4 = 8 Spielminuten (4 x 2).

Zuschauer: 4012 (zahlende in der ARENA Nürnberger Versicherung).

Autor: Klaus Meßenzehl
Fotos: ISPFD
weitere Fotos in unserer Bilddatenbank

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