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Eishockey / DEL: Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – Düsseldorfer EG 2:3

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Besondere Ehre für zwei ehemalige Spieler der Ice Tigers. Patrick Köppchen wurde über die Videoleinwand für 1.000-DEL-Spiele geehrt und an Patrick Buzas ging der Dank für sechs Jahre in Nürnberg.

Der Ex-Nürnberger und jetzige DEG-Soieler 55-Patrick Köppchen wurde mit einem „1000-DEL-Spiele-Video“ in Nürnberg begrüsst

Der Ex-Nürnberger Patrick Buzas (DEG) wurde mit einem „Dankeschön-Video“ für sene sechs-jährige Spielzeit in Nürnberg begrüsst

4.804 Zuschauer sahen nicht nur diese Ehrung, sondern auch die erneute Heimpleite in der ARENA Nürnberger Versicherung und dabei sah es bis zehn Minuten vor Schluss nach einem Nürnberger-Sieg aus, aber die Rot-Gelben aus Düsseldorf drehten noch die Partie.

Meinungsäusserung der EHC-Fans

Trainer Harold Kreis (DEG)

 

 

 

 

 

 

 

Kein Tor im ersten Drittel

Die DEG hatten zwar gute Chancen durch John Henrion und Alex Barta, aber die beste Möglichkeit gab es für die Hausherren, als Jerome Flaake für zwei Minuten in die Kühlbox musste, weil er einen heranstürmenden Nürnberger in letzter Sekunde unsanft gestoppt hatte, zog Patrick Reimer einfach mal ab und traf. Zum Pech/Glück nur den Pfosten. Es blieb die torgefährlichste Szene des ersten Abschnitts.

94-Lukas Laub (DEG) scheitert an Goalie 31-Niklas Treutle (N)

10-Taylor Aronson (N) gegen 21-Patrick Buzas (DEG)

 

 

 

 

 

 

 

 

Im zweiten Drittel dreht Pföderl auf

Nach Wiederbeginn wurde es deutlich rassiger. John Henrion und Kenny Olimb prüften Niklas Treutle im Eistiger-Kasten. Als dann Marco Nowak draußen saß, hatte kurioserweise die DEG die allerbeste Chance. Patrick Köppchen schlug die Scheibe nicht einfach blindlings raus, sondern fand mit einem Zuckerpass über fast das gesamte Spielfeld Lukas Laub. Doch der Youngster brachte die Scheibe nicht an Treutle vorbei. Kurz darauf stand Mathias Niederberger gleich mehrmals im Mittelpunkt. Besonders stark seine Parade gegen Dane Fox, der frei vor ihm auftauchte. Die Partie nun mit deutlich mehr Tempo als im ersten Drittel, aber auch mit vielen Unsauberkeiten im Passspiel auf beiden Seiten. Dann drehte einer auf, der in dieser Saison noch ein bisschen Nachholbedarf hatte. Nationalstürmer Leo Pföderl fand sich zunächst sträflich alleine gelassen am langen Pfosten wieder und hatte keine Probleme zur Nürnberger Führung zu verwandeln (33.). Kurz darauf tauchte er erneut gleich drei Mal gefährlich vor dem DEG-Kasten auf. Zweimal konnte Mathias Niederberger noch halten, in der 38. Minute schnürte der 25-Jährige dann seinen Doppelpack. Auf rot-gelber Seite war Jaedon Descheneau einmal nah dran am Treffer, er konnte allerdings auf Kosten einer Strafzeit gestoppt werden.

74-Dane Fox (N) vor 64-Braden Pimm (DEG)

14-Jaedon Descheneau (DEG) gegen 14-Tom Gilbert (N)

 

 

 

 

 

 

 

DEG-Aufholjagd im letzten Drittel wurde gekrönt

Der Wille war den Rot-Gelben klar anzumerken, hier noch etwas Zählbares mitzunehmen – es gelang nur leider auch im Schlussdrittel zunächst nicht viel in Sachen Torgefahr. Wieder war Jaedon Descheneau am nächsten dran, aber der Anschluss wollte nicht fallen. Zumindest nicht sofort. Nach exakt 50 Spielminuten durften die Gäste endlich jubeln. Philip Gogulla hatte Alex Barta eingesetzt und der Kapitän trocken einge-netzt. Es folgte ein rot-gelber Sturmlauf, früh belohnt durch Ryan McKiernan – exakt vier Minuten nach dem Anschlusstreffer. Calle Ridderwall hatte die Vorarbeit geleistet und unser Verteidiger ganz souverän ins obere Eck eingenetzt. Jetzt verloren die schon im gesamten Spiel recht robust zu Werke gehenden Franken die Nerven und holten sich innerhalb kürzester Zeit gleich drei Strafzeiten ab. Die DEG nun mit Fünf gegen Drei auf dem Eis, der nötigen Geduld und dem umjubelten Siegtreffer in der 58. Spielminuten. Braden Pimm hatte John Henrion eingesetzt und die Aufholjagd damit gekrönt.

21-Patrick Buzas (DEG) vor 24-Marcus Weber (N)

Wenigstens der Family Day war erfolgreich

 

 

 

 

 

 

 

 

Family Day

Wenigstens nach dem Spiel sorgte der Family Day für Freude in Nürnberg. Von den Rängen flogen Kuschel-tiere für einen guten Zweck (Aids-Hilfe Nürnberg-Fürth e.V.) auf das Eis und Thomas Sabo versilberte die Figuren.

Text: DEG/ISPFD

Fotos: ISPFD

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