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Eishockey

DEL: Nürnberg Ice Tigers – Augsburger Panther 3:2 n.P.

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Tabellenplatz 8 + Heimrecht in „Pre-PlayOffs“ gesichert!

Was für eine verrückte Welt:

Während das „Corona“-Virus, das in den vergangenen zwei Jahren auch den Sport rund um den Planeten immer wieder in seinen Würgegriff nahm, ganz im Gegensatz zu seinem Ursprung im asiatischen China hierzulande auf dem Rückmarsch zu sein scheint, sorgen Horror-Meldungen von Greueltaten der russischen Armee im Zuge deren Angriffs-Krieges in der Ukraine für Entsetzen – und das Leben in unserem Umfeld geht trotzdem weiter, was es ja irgendwie auch tun muss.

Nürnbergs Trainer Tom Rowe und seine extra aus Übersee für drei Spiele eingeflogene „Power Skating Coach“ Jessica Campbell

Und da kamen weitere Kraftanstrengungen zu auf Aktive wie Umfeld der Nürnberg „Ice Tigers“, denen in der Schlußphase der von „Corona“ phasenweise heftig gebeutelten Saison 2021/22 kaum etwas erspart blieb und bleibt:

Dank der drei Punkte aus den beiden jeweils mit Verlängerungen plus Penalty-Schießen „garnierten“ Begegnungen beim Tabellen-Dritten EHC Red Bull München (2:3) und gegen die „Panther“ des Augsburger EV (3:2) gelang es den Schützlingen von Chef-Trainer Thomas „Tom“ Rowe sowie Co-Coach Manuel Kofler, die erneut unterstützt wurden von „Power Skating Coach“ Jessica Campbell, vorzeitig das Heimrecht für ein – sofern nötig – drittes Spiel der „Pre-PlayOffs“ zu sichern!

24-Thomas Jordan Trevelyan blockt den von 29-Nicholas Welsh (N) geschossenen Puck ab

Die Hoffnung, dieser Vorstufe zu den „PlayOffs“ – zu denen die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) offiziell auch die „Zusatz-K.o.-Runde“ der Tabellen-Siebten bis -Zehnten nach Abschluß der Hauptrunde zählt – ganz aus dem Weg zu gehen, erfüllte sich für die Noris-Eiscracks also nicht.

Immerhin jedoch gab’s nach dem 1:4 eine Woche zuvor beim EHC Red Bull München aus der 2:3 (0:0, 2:0, 0:2 / 0:0 / 0:1)-Niederlage nach Verlängerung und Penalty-Schießen einen Punkt.

8-Tyler Sheehy (N) vor 74-Vincent Saponari

Dabei hatten Andrew Bodnarchuk (22. Spielminute, Assists von Gregor MacLeod + Blake Parlett) sowie Tyler Sheehy (37., Daniel Schmölz + Patrick Reimer bei 5:4-Überzahl) zwischenzeitlich sogar eine 2:0-Führung vorgelegt, die die Gastgeber in den regulären 60 Spielminuten egalisierten (42. + 44.) und mit Gogullas einzigem Treffer im „shot-out“ (da traf Patrick Reimer „nur“ den Pfosten) am Ende drehten.

Rekord-Besuch gegen Augsburgs „Panther“!

Das drohte den „Ice Tigers dann erneut zuhause gegen die „Panther“ des Augsburger EV. Nach starkem Beginn und erneuter 2:0-Führung dank Saison-Tor Nummer 11 von Christopher „Chris“ Brown (5.) sowie DEL-Treffer 13 der laufenden Runde durch Patrick Reimer (11.) deutete zunächst zwar alles eher auf eine Wiederholung des 5:1-Erfolgs vom 6. Januar 2022 an gleicher Stätte hin, doch die Allgäuer wehrten sich.

74-Vincent Saponari gegen 15-Charlie Jahnke (N)

Deren kanadische Torjäger Adam Payerl (27. Spielminute = 24. Saisontor) und Matt Puempel (51. = 22. Treffer in der laufenden DEL-Spielzeit) schlugen zurück und erzwangen eine (in der Folge hoch-attraktive) Verlängerung – die allerdings torlos blieb, sodass wiederum ein Penalty-Schießen entscheiden musste.

Und da schlug, wie so oft in dessen Nürnberger Vergangenheit, die Stunde des NIT-Kapitäns: Patrick Reimer bewies als zweiter NIT-Schütze die ganze Erfahrung seiner 39 Jahre, sorgte mit dem einzigen Treffer in dieser Zusatz-Schicht für einen Doppelpack gegen den AEV und damit für sein 14. DEL-Tor der aktuellen Saison, vor allem aber für den so wichtigen zweiten Punkt in dieser Begegnung – womit das Heimrecht in einer eventuellen dritten Partie der „Pre-PlayOffs“ gesichert war!

47-Wade Bergman gegen 89-Gregor Macleod (N)

Danach kannte der Jubel der deutlich mehr als 4000 Besucher, die für die laufende Spielzeit einen Zuschauer-Rekord bedeuteten, keine Grenzen mehr. Und für jene, die bei der nordamerikanischen National Hockey League (NHL) entlehnten Verlosungs-Aktion „Jersey off the Back“ das Glück hatten, eins der benutzten Spieler-Trikots zu ergattern, bedeutete es doppelte Freude – zumal die aufgenähten “Danke Fans”-Patches den Gewinn zu etwas ganz Besonderem mach(t)en.

Verlosung der 21 Trikots der AEV-Partie + Zugabe.

Dazu kam dann außerdem das Erlebnis für die Gewinner, dass sie die getragenen Trikots direkt nach Spielende von den jeweiligen Spielern auf dem Eis überreicht bekamen. Womit sich die Verantwortlichen der „Ice Tigers“ bedanken wollten für die Unterstützung der Anhänger in einer erneut außergewöhnlichen Spielzeit; was bestens ankam auch angesichts des Preises von 2 €uro pro Los an den Verkaufsständen der „Fifty-Fifty-Lotterie“ (die Traditions-gemäß parallel dazu ebenfalls lief).

78-Chad Nehring kann seine Chance gegen Nürnbergs Goalie 31-Niklas Treutle nicht nutzen

Um auch jenen Fans, die bei der jüngsten Versteigerung nicht mitbieten konnten, eine Chance auf ein (getragenes) Trikot zu ermöglichen, hatten Fan-Betreuer und Verantwortliche des Vereins ebenfalls eine Idee: Alle nicht gespielten Trikots werden im Juni im Rahmen der „Ice Tigers Doppelpass“-Aktion verlost!

So geht’s weiter für die Ice Tigers in den „Pre-PlayOffs“

Nach dem Ende der Hauptrunde 2021/22 am 3. April starten die „Pre-PlayOffs“ zwischen den Klubs, die auf den Tabellenplätzen 7 bis 10 landen, am 5. April (Dienstag, 19:30 Uhr).
Ursprünglich sollten dabei die jeweils schlechter platzierten Mannschaften mit Heim-Begegnungen starten (= Tabellen-9. gegen den 8. und 10. gegen den 7.) – entgegen dieser Planung müssen die Nürnberg „Ice Tigers“ allerdings in jedem Falle (auch als Rang-8.) zunächst zuhause spielen, weil der Rückspiel-Termin am 7. April (Donnerstag, 19:30 Uhr) durch das Heimspiel des HC Erlangen in der Handball-Bundesliga gegen den Bergischen HC bereits lange belegt ist in der „ARENA NÜRNBERGer Versicherung“, wo (sofern nötig) 24 Stunden später am 8. April (Freitag, 19:30 Uhr) eine eventuelle 3. Partie ausgetragen werden würde.

17-Patrick Reimer (N) hat seinen Penalty gegen Gästegoalie 31-Olivier Roy zum 3:2-Penatlysieg genutzt

Unabhängig von einem solchen „Dreher“ des Hin- und Rückspiels bleibt das Heimrecht im Fall einer notwendig werdenden dritten Begegnung in jedem Fall bei den besser platzierten Vereinen.

Die voraussichtlichen Termine der „PlayOffs“

Viertelfinale (10. – 18. April 2022)
10., 12., 14. + falls erforderlich 16. bzw. 18. April 2022 (= nach dem System „Best of Five“ – zum Weiterkommen sind also drei Siege nötig)
Halbfinale (20. – 28. April 2022)
20., 22./23., 24. + falls erforderlich 26. respektive 28. April 2022 (= ebenfalls nach dem System „Best of Five“ – zum Weiterkommen sind also erneut drei Siege nötig)
Endspiele (30. April – 8. Mai 2022)
30. April sowie 1. und 3. Mai plus – falls erforderlich – 5./6. bzw. 6./7./8. Mai 2022 (= gleichfalls nach dem System „Best of Five“ – der neue/alte Deutsche Meister braucht zum Titelgewinn also erneut drei Siege)
Sollten im Viertel- oder Halbfinale alle Serien vorzeitig enden, kann die Liga-Gesellschaft die Partien des Halbfinals und/oder des Finales vorziehen.

Nach dem Penaltysieg feiert Nürnberg seinen Goalie 31-Niklas Treutle

Statistik zum jüngsten Heim-Spiel der Nürnberg Ice Tigers in der „PENNY DEL“-Saison 2021/22

Nürnberg „Ice Tigers“ – Augsburger EV „Panther“ nach Verlängerung + Penalty-Schießen 3:2 (2:0, 0:1, 0:1 / 0:0, 1:0)

„Ice Tigers“: 31 Treutle (65:00 Spielminuten), 43 Sharipov (ohne Einsatz) – 6 Karrer, 8 Sheehy, 11 Brown (A = Assistent des Spielführers), 15 Jahnke, 17 Reimer (C = Kapitän/Spielführer), 19 Fleischer, 22 Mebus, 23 Ribarik, 24 M. Weber (A), 25 Schmölz, 26 Lobach, 29 Welsh, 48 J. Ustorf, 55 Parlett, 68 Pilu, 71 Bodnarchuk, 74 Fox, 77 Bender, 89 MacLeod / Mannschaftsleiter: Manuel Kofler – Chef-Trainer: Manuel Kofler (laut offiziellem Spielberichtsbogen anstatt des eigentlichen „Bosses“ Thomas Rowe) – Co-Trainer: Thomas „Tom“ Rowe (laut DEL-Mitteilung; außerdem war erneut Jessica Campbell als „Power Skating Coach“ an der Bande aktiv).
AEV „Panther“: 31 Bellavance-Roy (65:00), 35 Keller (ohne Einsatz) – 2 Lamb (C), 4 Haase (A), 6 Sternheimer, 11 Payerl, 14 Mag. Eisenmenger, 15 Gregorz, 19 LeBlanc (A), 21 Stieler, 22 Valentine, 24 Trevelyan, 44 Clarke, 47 Bergman, 52 Miller, 64 Graham, 65 Länger, 73 Puempel, 74 Saponari, 78 Nehring, 89 McClure / Mannschaftsleiter: Duanne Moeser – Chef-Trainer: Serge Pelletier – Co-Trainer: Paul Ullrich.
Tore: 1:0 11 Brown (11. Saisontreffer) – Assistenten 15 Jahnke + 4 Weber (Spielzeit 4:48 Minuten), 2:0 17 Reimer (13. Tor in der laufenden Spielzeit) – 19 Fleischer + 6 Karrer (10:13), 2:1 11 Payerl (Saisontreffer 24) – 73 Puempel + 19 LeBlanc (26:51), 2:2 73 Puempel (22. Saisontor) – ohne Assistenten der eigenen Mannschaft; der 29jährige Kanadier nutzte die sich bietende Gelegenheit, als Nürnbergs 15 Jahnke im gegnerischen Drittel aus eigener Bedrängnis mit einem Rückpaß zur „Blauen Linie“ seinen Mitspieler 26 Lobach unter Druck setzte (50:25).
Penalty-Schießen: 15 Jahnke scheitert ebenso am hervorragenden kanadischen „Goalie“ 31 Olivier Bellavance-Roy im Augsburger Gehäuse wie 11 Payerl am gleichermaßen starken 31 Niklas Treutle im Nürnberger Kasten – NIT-Kapitän 17 Patrick Reimer überlistet mit seinem 14. DEL-Tor der laufenden Runde AEV-Keeper 31 Bellavance-Roy zum 1:0 + 73 Puempel findet in 31 Treutle seinen Meister – nachdem auch 89 Gregor MacLeod AEV-Schlußmann 31 Bellavance-Roy nicht überwinden konnte, sicherte Nürnbergs Keeper 31 Treutle mit seiner Parade gegen den Slowenen 15 Blaž Gregorc den Zusatzpunkt für die Nürnberg „Ice Tigers“!

Haupt-Schiedsrichter: #7 Marian Rohatsch (Vereinszugehörigkeit unbekannt, früher Spieler der Hannover Indians / wohnhaft in Palling, Landkreis Traunstein/Oberbayern / DEB-LV Bayern) + #33 Andrew Bruggeman (USA, Ex-Aktiver). Linienschiedsrichter: #53 Joshua Römer (Augsburger EV „Panther“ / DEB-Landesverband Bayern) + 98 Maksim Cepik (Berliner Schlittschuh-Club / DEB-Landesverband Berlin). Punktrichter: Michael Feldmann (Nürnberg).
Strafen bzw. Strafzeiten: NIT 2, ohne direkte (Tor-)Folgen = 4 Minuten (2 x 2 = je 1 im 1. + 2. Spielabschnitt, keine im Schlußdrittel) für 89 MacLeod (11:48, wegen „Tripping“ = Beinstellen) + 71 Bodnarchuk (21:29, wegen „Slashing“ = Stockschlag) – AEV 2, ebenfalls ohne direkte (Tor-)Folgen = 4 Minuten (2 x 2 = beide im 2. Spieldrittel) für 22 Valentine (28:23, wegen „Cross-Checking“ = Stock-Check) + „kleine Bankstrafe“ wegen „Too many men“ = zu viele Spieler auf dem Eis (36:20 – auf der Strafbank abgesessen von 73 Puempel).
Zuschauer: nach lediglich 2504 vier Tage zuvor beim 6:2-Sieg gegen die „Roosters“ des Iserlohner EC diesmal mit beachtlichen 4138 (zahlenden) Besuchern Bestwert (= Rekord) für die aktuelle „PENNY DEL“-Saison 2021/22 in der „ARENA NÜRNBERGer Versicherung“ – gemäß „2G-Regel“ der aktualisierten „Corona“-Einschränkungen (= Zugang ausschließlich für Geimpfte + Genesene) inklusive Tragen einer FFP2-Maske während der gesamten Zeit des Aufenthalts in der Halle; auch am jeweiligen Sitz- oder Stehplatz.

Text: Klaus Meßenzehl = „Pressedienst Nürnberg“ (PDN)
Titelfoto: Beim Penaltyschiessen bleibt Nürnbergs Goalie 31-Niklas Treutle auch gegen 15-Blaz Gregorc Sieger
Fotos: ISPFD
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