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Eishockey

DEL: Nürnberg Ice Tigers – Kölner Haie 6:1

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Vierter Sieg in Folge bei nun 20:8-Toren für Tom Rowe’s Mannen!

Die Nürnberger Ice Tigers marschieren weiter: Mit dem 6:1 (1:1, 2:0, 3:0) gegen „Die Haie“ des Kölner EC, der 1972 innerhalb des Vereins aus dem Kölner Eis-Club (EK) ausgegliedert (und wegen der Ähnlichkeit zum vorherigen Vereinsnamen nur mit dem Zusatz „Die Haie“ ins Vereinsregister eingetragen wurde), bauten die Mannen von Chef-Trainer Thomas „Tom“ John Rowe ihre Sieges-Serie auf nunmehr vier Begegnungen in Folge aus und schraubten das Torekonto dabei auf 20:8 (= im Schnitt vier 5:2-Siege)!

 

Erfolgreiche Abwehr von Gästegoalie 30-Tomas Pöpperle (K) gegen 29-Nicholas Welsh (N)

Dabei nahmen die Nürnberger auch gleich Revanche für die bisherigen beiden Niederlagen der laufenden Saison 2021/22 der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) am 21. September (2:4) und am 3. Dezember (1:2) jeweils in der Kölner „LANXESS arena“. Wobei dem zweiten Aufeinandertreffen am Rhein Anfang diesen Monats historische Bedeutung beiwohnte mit dem 1000. DEL-Einsatz von NIT-Kapitän Patrick Reimer, der damals (im Gegensatz zum vorherigen 2:4, wo er den 1:2-Anschlußtreffer von Ryan Stoa auflegte) leer ausging bezüglich „Scorer-Liste“ – in der er inzwischen wieder fleißig Punkte sammelt und seine Führung mit dem vorentscheidenden Tor zum 4:1 beim jüngsten 6:1 gegen „Die Haie“ mit nunmehr 805 Punkten weiter ausbaute.

Es ist einigermaßen erstaunlich, wie sich der mittlerweile 39 Jahre „junge Oldie“ der Ice Tigers nach seiner „Corona“-Erkrankung vor rund einem Jahr wieder zurückgearbeitet und gekämpft hat. Da gab es durchaus Zeiten, in denen vieles nicht so lief, wie es sich der NIT-Kapitän gewünscht hat(te) und wie er vorangehen wollte. Inzwischen aber begeistert der gebürtige Mindelheimer wieder alle:seine Mitspieler, seine Trainer, die Offiziellen der „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ (GmbH) ebenso wie die des Stammvereins Eis-Hockey-Club (EHC) 80 Nürnberg, dem die „Eistiger“ nur für eine Saison (2008/09 sprang dafür der Höchstadter EC ein) den Rücken kehrten – vor allem aber die zahlreichen Anhänger in und um Nürnberg herum.

51-Quinton Howden (K) wird Goalie 38-Alex Dubeau (N) zur 1:0-Führung für Köln überwinden

Tore-Festival vor trostlos leeren Rängen

Diese wiederum sind ausgeschlossen aus der „ARENA NÜRNBERGer Versicherung“, schon seit Ende November. Damals, am letzten Tag des vorletzten Monats im Jahr kassierten die Schützlinge von „Tom“ Rowe ihre letzte Niederlage auf eigenem Eis; so gesehen ließe sich feststellen, dass der sportliche Erfolg seitdem mit vier Siegen hintereinander (davon drei zuhause ohne Fans) den finanziellen Mißerfolg ausgleicht – doch geht diese Rechnung in wirtschaftlicher Hinsicht natürlich keineswegs auf.

Deshalb bleibt zu hoffen, dass die in Bayern ja bereits Anfang Dezember verfügten und nun für den Zeitraum ab 28. Dezember 2021 aufs ganze Bundesgebiet ausgeweiteten „Geister-Spiele“ möglichst bald wieder gestrichen werden (können).

Das Zuspiel von 29-Nicholas Welsh (N) zu 74-Dane Fox (N) vor Gästetorwart 30-Tomas Pöpperle (K) klappt nicht

Von Chancen-Gleichheit mag in diesem Zusammenhang ja eh kaum mehr jemand sprechen – so oder so:

Erst kamen am 30. November angesichts erster wieder eingeführter „Corona“-Be- und Einschränkungen zu den Ice Tigers gegen Düsseldorf (1:4) nur noch 1026 (höchst vernünftige!) Zuschauer, die sich in der gesamten „ARENA“ in Nürnberg verteilten – drei Tage später durften 5000 in die Kölner „LANXESS arena“ und weniger als 48 Stunden danach sahen sich die NIT-Anhänger wie die von Kunst, Kultur und anderen Sport-Bereichen (ob Eishockey + Handball in der Halle oder Fußball im Freien) in der Noris wie anderswo im Freistaat einem Besucher-Verbot der bayerischen Landesregierung respektive des Landtags ausgesetzt.

Und wenn die gute Bilanz der Ice Tigers ohne Anhänger und „Anfeuerer“ in der heimischen „ARENA“ (ganz im Gegensatz zu der einen oder anderen Sportart, wo findige Organisatoren offensichtlich Schlupflöcher finden) hinsichtlich der Punkte-Ausbeute auch freut – das kann die finanziellen Ausfälle an anderer Stelle ja keineswegs ausgleichen. Insbesondere die Hallen-Sportarten (Eishockey wie Handball oder Basketball) leben noch immer (weit mehr als der Fußball) von Zuschauer-Einnahmen. Die direkt aufeinander folgenden Siege gegen die Fischtown Pinguins (4:3 nach 1:3 zuhause + 7:3 nach 0:1 wie 1:2 in Bremerhaven) hätten gegen den EHC Red Bull München (3:1) und jüngst gegen den Kölner EC (6:1) vermutlich für nahezu volle respektive zumindest unter „Corona“-Bedingungen für ausverkaufte Ränge gesorgt., wo nun trostlose Leere gähnte.

21-Mark Olver (K) gegen 17-Patrick Reimer (N)

Einsatz für Keeper Dubeau + Coup von „Sünder“ Friedrich

Dass die Noris-Puckjäger nun auch den Ausklang des Jahres 2021 positiv gestalten wollen, versteht sich von selbst. Zumal sich Rückreisen aus Bietigheim (am Tag vor Heiligabend) und Krefeld (am Tag vor Silvester) mit Siegen weitaus angenehmer gestalten lassen. Die Hoffnung, dass zu den zum Jahres-Beginn folgenden drei Heim-Partien in Folge gegen Schwenningen, Mannheim und Augsburg neben sportlichen Erfolgen auch wirtschaftliche zu erzielen wären, haben die jüngsten politischen Entscheidungen indes wohl zerstört.

Wie dem auch sei, auf dem Eis muss es ja trotzdem weitergehen – zumindest solange „Omikron“, die jüngste „Corona“-Variante, das zuläßt. Und hoffentlich erweisen sich entsprechende Horror-Szenarien bezüglich erhöhter Ansteckungsgefahr als unzutreffend, wiewohl Vorsicht natürlich geboten ist und Werbung fürs Immunisieren wie die der „Nürnberg Impf Tigers“ (wir haben davon berichtet) kaum schaden kann.

19-Tim Fleischer (N) gegen 93-Sebastian Uvira (K)

Für Aktive wie etwa die nach dem Verletzungsbedingten Ausfall von Ilya Sharipov erst kürzlich verpflichtete neue Nummer 2 im NIT-Kasten bieten auch Spiele ohne Publikum Bewährungsmöglichkeiten. Die räumte Chefcoach Rowe dem 27-jährigen Franko-Kanadier Alex Dubeau, der (vorläufig?) einen Vertrag bis Mitte Januar 2022 erhielt, gegen den KEC als Vertreter von Niklas Treutle ein – und der vom AHL-Klub Syracuse Crunch gekommene Torhüter nutzte diese Möglichkeit ebenso eindrucksvoll wie Stürmer Marko Friedrich sein Solo-Break nach einem „Strafzeiten-Hattrick“ von Schiedsrichter Lasse Kopitz jeweils wegen (teils schwer nachvollziehbaren) Beinstellens: Der 30-jährige gebürtige Rother eroberte den Puck knapp eineinhalb Minuten nach seiner dritten Zwei-Minuten-Strafe im eigenen Drittel, gewann das folgende Laufduell gegen Kölns Kapitän Moritz Müller und schüttelte seinen Verfolger erfolgreich ab, bevor er dem von seinen Vorderleuten bisweilen im Stich gelassenen Tomas Pöpperle (= Tscheche deutscher Abstammung) im KEC-Kasten keine Abwehr-Chance ließ, auf 5:1 erhöhte und damit seinen zweiten DEL-Treffer der laufenden Spielzeit erzielte!

50-Alexander Oblinger (K) schlägt den Puck vorbei an 6-Julius Karrer (N) und vor das Tor von Nürnbergs Goalie 38-Alex Dubeau

Nächstes Heimspiel der Ice Tigers:

2. JANUAR 2021 (SONNTAG, 19 UHR): NÜRNBERG ICE TIGERS – Schwenninger ERC Wild Wings in der „ARENA NÜRNBERGer Versicherung“ (Vorsaison 1:2 n.V., 2:4, 1:4, 3:4 n. P. + in der aktuellen Runde am 24.9.2021 in Schwenningen 3:8 + am 26.11.21 in Nürnberg 2:3 n.P. = beide für die Wild Wings des SERC – davor datiert der letzte NIT-Sieg mit 5:2 vom 16.2.2020 aus der Spielzeit 2019/20)

67-Marko Friedrich (N) gegen 27-Pascal Zerressen (K)

Statistik zum jüngsten Heim-Spiel der Nürnberg Ice Tigers in der „PENNY DEL“-Saison 2021/22:

Nürnberg Ice Tigers – Kölner EC „Die Haie“ 6:1 (1:1, 2:0, 3:0)

Ice Tigers: 31 Treutle (ohne Einsatz), 38 Dubeau (60:00 Spielminuten, abzüglich weniger Sekunden bei Strafzeiten) – 6 Karrer, 8 Sheehy, 13 Stoa, 15 Jahnke, 17 Reimer (C), 19 Fleischer, 24 Weber (A = Assistent-Spielführer), 25 Schmölz, 26 Lobach, 29 Welsh, 48 J. Ustorf, 55 Parlett, 67 Friedrich, 71 Bodnarchuk (A), 74 Fox, 77 Bender, 89 MacLeod / Mannschaftsleiter: Manuel Kofler (zum zweiten Mal hintereinander in einem Heimspiel nach seinem positiven „Covid19“-Test + zwischenzeitlicher Quarantäne wieder auf dem offiziellen Spielberichtsbogen) – Chef-Trainer: Manuel Kofler (statt dem eigentlichen „Boss“ Thomas „Tom“ Rowe) – Co-Trainer: „Tom“ Rowe (Sportdirektor Stefan Ustorf, der während der „Corona“-bedingten Abwesenheit von Manuel Kofler als „Mannschaftsleiter“ + „Co-Trainer“ auf dem offiziellen DEL-Formular für Punktspiele angegeben war, tauchte auch diesmal gar nicht mehr auf).
KEC „Haie“: 30 Pöpperle (60:00, abzüglich weniger Sekunden bei Strafzeiten), 66 Willerscheid (ohne Einsatz) – 9 Ma. Müller, 10 Matsumoto, 17 Sennhenn, 19 Kammerer, 21 Olver, 23 Edwards, 24 Sill (A), 27 Zerressen, 36 Thuresson (A), 40 Chrobot, 42 Üffing, 44 Roach, 50 Oblinger, 51 Howden, 63 Sieloff, 71 Barinka, 79 Ugbekile, 91 Mo. Müller (C), 93 Uvira / Mannschaftsleiter: Ron Pasco – Chef-Trainer: Uwe Krupp – Co-Trainer: Clement Jodoin.
Tore: 0:1 51 Howden – Assistenten 21 Olver + 36 Thuresson (Spielzeit 6:40 – 22 Sekunden nach Beginn der ersten Kölner 5:4-Überzahl), 1:1 8 Sheehy – 74 Fox + 13 Stoa, so die offizielle Angabe –womöglich als 2. Assist-Geber aber auch 6 Karrer, der davor den Puck in die Banden-Rundung befördert hatte, wo Nürnbergs 13 Stoa hinter dem Kölner Kasten 21 Olver attackierte, anscheinend aber keineswegs am Puck war, bevor 74 Fox die Schweibe sicherte + auf den Torschützen zurückpasste (8:15), 2:1 25 Schmölz – 89 MacLeod; kein 2. Assistent, da der Kanadier den Puck an der Bande hinter dem Kölner Gehäuse eroberte + den Torschützen bediente (24:46), 3:1 55 Parlett – 89 MacLeod + 8 Sheehy (29:45 – zum Ende der „großen“ = 5+20-Minuten Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen den Kölner 9 Marcel Müller = bei 5:4-Überzahl Nürnberg), 4:1 17 Reimer – 8 Sheehy + 55 Parlett (49:33 – bei 5:4-Überzahl Nürnberg), 5:1 67 Friedrich – ohne Assistenten, weil nach eigener Puck-Eroberung direkt im Anschluß an ein Bully im Nürnberger Drittel (55:52), 6:1 8 Sheehy – 71 Bodnarchuck + 6 Karrer (58:20).
Haupt-Schiedsrichter: #6 Lasse Kopitz (ehemaliger DEL-Profi + deutscher Nationalspieler / DEB-Landesverband Nordrhein-Westfalen) + #30 Sean MacFarlane (USA).
Linienschiedsrichter: #53 Joshua Römer (Augsburger EV Panther / DEB-Landesverband Bayern) + #55 Marcus Höfer (ESC Crimmitschau / DEB-LV Sachsen).
Punktrichter: Michael Feldmann (Nürnberg).
Strafen bzw. Strafzeiten: NIT 4 = 8 Minuten (4 x 2 – je 2 im 1. + 3. Drittel) = 67 Friedrich (6:18 + 12:22 + 52:24, jeweils wegen Tripping = Beinstellen …) + 55 Parlett (46:08, wegen Holding = Haltens) – KEC 6 = 33 Minuten (4 x 2 Minuten + 1 x 5 plus 20 Minuten Spieldauer – 1 Zeitstrafe in Drittel 1, 3 im 2. Spielabschnitt + 2 im Schlußdrittel) = 63 Sieloff (17:28, wegen Holding = Haltens), 9 Marcel Müller (25:11, wegen eines Knie-Checks gegen Nürnbergs 29 Welsh, der vom Eis + in die Kabine geführt werden musste; wobei statt der zunächst befürchteten Knie-Verletzung eventuell doch „nur“ ein „Pferdekuss“ die Folge des heftigen Fouls war – das nach Video-Kontrolle durch die Haupt-Schiedsrichter eine Bestätigung der „Großen Strafe“ = 5 plus 20 Minuten Spieldauer-Disziplinarstrafe zur Folge hatte), 23 Edwards (37:35, wegen Tripping = Beinstellen), 93 Uvira (47:09, wegen Hooking = Hakens), 79 Ugbekile (48:53, wegen Delay of the game = Spielverzögerung; beim Befreiungsschlag aus dem eigenen Drittel landete der Puck ohne irgendeine weitere Berührung außerhalb der Eisfläche).
Zuschauer: 0 (zumindest keine zahlenden) in der „ARENA NÜRNBERGer Versicherung“ – gemäß „Corona“-Richtlinien.

Geschossen von 8-Tyler Sheehy (N – nicht im Bild) fliegt der Puck vorbei an 21-Mark Olver (K) umd 19-Tim Fleischer (N) ins Tor von Gästegoalie 30-Tomas Pöpperle (K) zum 6:1-Endstand

Text: Klaus Meßenzehl / Pressedienst Nürnberg
Titelfoto: 26-Dennis Lobach (N) gegen 40-Julian Chrobot (K)
Fotos: WFS / ISPFD
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