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Bargeldlos Bezahlen ist jetzt im Max-Morlock-Stadion möglich

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Clubfans können bei den Heimspielen des 1. FC Nürnberg mit Giro-card, Kreditkarte oder per Smartphone ihre Stadionwurst oder Fanartikel erwerben

Die Sparkasse Nürnberg und der Club haben zusammen mit der Stadt Nürnberg und dem Stadioncaterer Aramark die Infrastruktur für elektronische Bezahlverfahren im Max-Morlock-Stadion geschaffen. Beim Freundschaftsspiel am 17. Juli 2021 gegen den TSV 1860 München gab es einen ersten Testlauf für die neuen Kartenterminals und Kassen.

Zum Thema “Erste mobil bezahlte Bratwurst” waren der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Nürnberg Dr-Matthias Everding (re.), der 3. Bürgermeister der Stadt Nürnberg Christian Vogel (mi.) sowie der kaufmännische Vorstand des 1.FC Nürnberg, Niels Rossow (li.) anwesend.

Endlich ist der Quantensprung vom Bargeldzeitalter hin zum digitalen Bezahlen geschafft:

Bei den mindestens 17 Heimspielen der Saison 2021/22 werden die Stadionbesucher bargeld- und kontaktlos an den mobilen und stationären Kiosken und FCN-Fanshops bezahlen können. Insgesamt 135 Kassen und Kartenterminals wurden in der ersten Juliwoche installiert. Beim Testspiel gegen die „Sechzger“ stand die neue Technik den 4.000 zugelassenen Zuschauern bereits zur Verfügung.

Dr. Matthias Everding, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Nürnberg.

Bezahlt werden kann ab sofort mit den Girocards (Debitkarten) aller deutschen Kreditinstitute, allen gängigen Kreditkarten (z. B. Mastercard, VISA, AMEX) und app-basierten Bezahlverfahren per Smarthone oder Smartwatch (z. B. Sparkassen-App mobiles Bezahlen, Google Pay, Apple Pay). Die Bargeldzahlung bleibt weiterhin überall möglich. Beim Mammutprojekt hatte die Sparkasse Nürnberg die Projektleitung übernommen und als Triebfeder agiert. Nürnbergs größtes Kreditinstitut brachte nicht nur Know-How, sondern auch finanzielle Mittel aus der Sparkassen-Finanzgruppe ein. „Ich freue mich besonders, dass es zum 200-jährigen Jubiläum der Sparkasse geklappt hat gemeinsam mit allen Beteiligten diese Lösung für die Stadiongäste zu realisieren – ein in meinen Augen großer Benefit auch für die ClubCommunity“, sagte Dr. Matthias Everding, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Nürnberg anlässlich der Vorstellung der neuen Technik im Stadion.

Christian Vogel, 3. Bürgermeister der Stadt Nürnberg und verantwortlich für das Stadion: „Ich bin mir sicher, die vielen Gäste im Stadion werden dieses neue Bezahlsystem sehr schnell schätzen und wie in vielen anderen Stadien gerne nutzen. Trotzdem ist ein zweigeleisiges Verfahren sinnvoll und richtig. Es ist ein wichtiges Signal an die Fans, dass ohne zusätzlichen Aufwand auch weiterhin Bargeld-Zahlungen möglich sind. Das System steht uns nicht nur bei Club-Spielen zur Verfügung, sondern vereinfacht das Bezahlen auch bei allen weiteren Veranstaltungen hier im Stadion. Ich danke allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und die kompetente Umsetzung!“

Nürnbergs 3. Bürgermeister Christian Vogel.

Cashless-Payment: Vorteile für Stadionbesucher und Veranstalter

Für Besucher im Stadion bedeuten Kartenzahlungen kürzere Schlangen und geringere Wartezeiten – gerade bei kontaktlosen Transaktionen über NFC-Chip. Laut einer Studie der GFK1 dauern solche Zahlungsvorgänge im Schnitt 11 Sekunden, während Bargeldzahlungen durchschnittlich 24 Sekunden beanspruchen. Somit wird die obligatorische Halbzeit-Runde vorbei am Kiosk und Fanshop für viele Club-fans in Zukunft ein wenig entspannter ablaufen. Die neuen Bezahl-verfahren bedienen weiterhin zwei gesellschaftliche Trends: Laut einer Studie aus dem Jahr 20202 zahlt jeder zweite Kunde in Deutsch-land inzwischen mit Karte – bei eindeutig steigender Tendenz. Die Kartenzahlung gehört einfach zum guten Service und somit auch in Nürnberg zu einem besseren Stadionerlebnis. Beim Thema „Hygiene“ punktet die kontaktlose Zahlung, da die Übergabe von Münzen oder Geldscheinen zwischen Fan und Verkäufer entfällt. Bei Beträgen bis 50 Euro ist in der Regel keine PIN-Eingabe notwendig. Die Nutzung der kontaktlosen Bezahlmethode stieg seit Beginn der Pandemie deutlich an.

Zum Thema “Erste mobil bezahlte Bratwurst” testeten der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Nürnberg Dr-Matthias Everding (rmi); der 3. Bürgermeister der Stadt Nürnberg Christian Vogel (re.) sowie der kaufmännische Vorstand des 1.FC Nürnberg; Niels Rossow (li.) auch die Bratwürste

Auch der 1. FC Nürnberg und Caterer Aramark profitieren von den digitalen Bezahlmöglichkeiten: Es ist kein Geheimnis, dass das Angebot von Kartenzahlungen sich positiv auf den Umsatz auswirkt. Das liegt in erster Linie an Spontankäufen und einer im Schnitt höheren Bonsumme. Darüber hinaus werden die Kosten für das Bargeld-Handling sukzessive sinken. Wechselgeldbeschaffung, Geld zählen und der Kassenschluss binden häufig erhebliche Ressourcen.

Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Nürnberg Dr-Matthias Everding (rmi); der 3. Bürgermeister der Stadt Nürnberg Christian Vogel (li.) sowie der kaufmännische Vorstand des 1.FC Nürnberg; Niels Rossow (re.) zeigten die Bezahlmöglichkeiten

Weitere Mehrwerte für Stadionbesucher in naher Zukunft

Noch in der Hinrunde wartet die ein oder andere Gewinnspielaktion auf Clubfans, die im Stadion bargeldlos bezahlen. Kunden und Inhaber der ClubKarte bei der Sparkasse Nürnberg dürfen sich auf besondere Rabatte freuen, die das Stadionerlebnis weiter aufwerten. „Wir haben jetzt das Grundgerüst der elektronischen Payment-Infrastruktur installiert, die Möglichkeiten werden stetig erweitert“, blickt Dr. Everding nach vorne. Bis zum Ende der kommenden Saison soll beispielsweise ein Preordering-System umgesetzt werden: Stadionbesucher können dann auf dem Weg zum Stadion in der S-Bahn ihr Bratwurstbrötchen und ihr Getränk per Online-Zahlung vorbestellen und kurze Zeit später auf dem Weg in den Block ohne längeres Anstehen abholen. Auch die rund 80 mobilen Verkäufer, welche die Clubfans direkt im Block auf ihren Plätzen mit Getränken, Eis oder Brezen versorgen, sollen mobile Kartenakzeptanzen erhalten.

Niels Rossow, kaufmännischer Vorstand des 1.FC Nürnberg.

„Zusammen schaffen wir so ein digitales Stadionerlebnis für unsere Club-Fans. Heimspiele im Max-Morlock-Stadion sollen auch abseits des Platzes Spaß machen. Hier sind wir dran und integrieren digitale Lösungen da, wo sie Sinn machen, Dinge vereinfachen und mehr Service für alle bieten. Danke Sparkasse Nürnberg für euren unermüdlichen Einsatz. Wir sind froh, euch an der Seite zu haben“, sagt Niels Rossow, Kaufmännischer Vorstand des 1. FC Nürnberg.

Text: Sparkasse Nürnberg (ISPFD)
Titelfoto:
Fotos: Thorsten Schönberger / ISPFD
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