Sonstiges
wbg Nürnberg: Kunstwerke für das Quartier monopol491
Die Vergangenheit des Ortes sichtbar bewahren – unter dem Leitgedanken „Geschichte bleibt“
Mit der Entwicklung des Wohnquartiers „monopol491“ wird die Geschichte des ehemaligen Geländes der Bundesmonopolverwaltung für Branntwein auf besondere Weise weitergeführt. Um die Fläche für eine neue Wohnbebauung nutzbar zu machen, wurden die bestehenden Industriegebäude weitgehend zurückgebaut. Im Rahmen der Bürgerbeteiligung wurde jedoch früh der Wunsch formuliert, die Vergangenheit des Ortes sichtbar zu bewahren – unter dem Leitgedanken „Geschichte bleibt“.
Karl Schnell, wbg-Geschäftsführer Ralf Schekira und Klaus-Leo Drechsel stehen unter der „Zapfblume“ im monopol491.
Daher wurde das Gebäude im Quartierszentrum erhalten und zahlreiche Exponate aus der früheren Nutzung gesichert. Diese historischen Elemente bildeten die Grundlage für ein Kunst-am-Bau-Projekt, das die Identität des Ortes in die neue Wohnanlage überträgt.
In Abstimmung mit dem Beirat für Bildende Kunst der Stadt Nürnberg sowie dem Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Nürnberg Mittelfranken e. V. wurden fünf Kunstschaffende zu einem eingeladenen Wettbewerb ausgewählt.
Klaus-Leo Drechsel , Karl Schnell und wbg-Geschäftsführer Ralf Schekira
Eine Fachjury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der freien Kunst sowie Mitgliedern des BBK-Vorstands, entschied über die eingereichten Entwürfe. Für die wbg Nürnberg war Geschäftsführer Ralf Schekira als Sachpreisrichter beteiligt.
Kunstwerke für das Quartier monopol491
In der Jurysitzung am 21. Juli 2025 wurde der Entwurf des Künstlerduos Karl Schnell und Klaus-Leo Drechsel mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Unter dem Titel „Bunte Köpfe Stahl Gewächse“ entstanden drei eigenständige Kunstwerke, die sich spielerisch und zugleich prägnant mit den historischen Materialien auseinandersetzen.
wbg-Geschäftsführer Ralf Schekira mit Prof. Dr. Julia Lehner (2. Bürgermeisterin der Stadt Nürnberg)
Für wbg-Geschäftsführer Ralf Schekira markiert die Enthüllung zugleich einen wichtigen Projektabschluss: „Mit der Fertigstellung der Kunstwerke schließen wir den ersten großen Bauabschnitt im Quartier monopol491 ab. Ganz im Sinne unseres Anspruchs, LebensRäume zu gestalten, entsteht hier mehr als nur Wohnraum: Die Kunstwerke geben dem Quartier ein eigenes Gesicht und laden dazu ein, sich mit dem Ort und seiner Geschichte auseinanderzusetzen.“
Text: wbg-nürnberg (ISPFD)
Titelfoto: Klaus-Leo Drechsel , wbg-Geschäftsführer Ralf Schekira und Karl Schnell
Fotos: Julian Wachtler / wbg Nürnberg
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