Eishockey
DEL: Nürnberg Ice Tigers – Augsburger Panther 3:1
Derbysieg bringt zweiten Heimsieg in Folge
Die Ice Tigers holen sich im Derby gegen die Augsburger Panther einen verdienten 3:1-Heimsieg und setzen damit ein echtes Statement im Kampf um die Playoff-Plätze.
Die PSD Bank Nürnberg spendete an den EHC 80 Nürnberg 10.000 Euro. Hier auf dem Bild von links nach rechts: Andreas Kurzer (3.Vorstand EHC 80), Jessica Tröger (Vorstand PSD Bank), Ronny Reißmann (Vorstand PSD Bank), Andreas Mayer (2.Vorstand EHC 80), Nürnbergs Maskottchen Pucki.
Von Beginn an war klar: Nürnberg wollte dieses Spiel
Mit unveränderter Aufstellung und sichtbar viel Energie kontrollierten die Ice Tigers das Geschehen, auch wenn die erste Großchance etwas auf sich warten ließ.
Augsburg zeigte sich effizienter und nutzte seine erste echte Möglichkeit direkt zur Führung – ein kleiner Dämpfer, der Nürnberg aber nicht aus dem Konzept brachte.
Augburgs #46 Moritz Elias (li.) und Nürnbergs #37 Tyler Spezia (re.).
Nach einem etwas zu komplizierten Powerplay im ersten Drittel kamen die Ice Tigers im Mittelabschnitt dann richtig ins Rollen.
Mehr Tempo, mehr Druck, mehr Abschlüsse – nur das Tor fehlte noch.
Nürnbergs #8 Sinan Akdag (re.) und Augsburgs #26 Alexander Blank (li.).
Bis zur 34. Minute. Dann schaltete Evan Barratt schnell um, bediente Samuel Dove-McFalls, der eiskalt blieb und mit seinem 20. Saisontor zum 1:1 ausglich.
Die Arena war da – und die Ice Tigers auch
Nur wenige Minuten später drehte Nürnberg das Spiel komplett:
Nürnbergs #29 Eugen Alanov (re.) und Augsburgs #22 Madison Bowey (li.).
Tyler Spezia schnappte sich die Scheibe, zog in den Slot und nagelte den Puck unhaltbar ins lange Eck.
Führung Ice Tigers
Momentum? Ganz klar auf Nürnberger Seite.
Augsburgs #55 Ryan Button (re.) und Nürnbergs #44 Josef Eham (links).
Im Schlussdrittel versuchte Augsburg nochmal Druck zu machen, doch die Defensive der Ice Tigers stand stabil.
Nürnbergs #14 Cole Maier (mitte) zwischen Augsburgs #27 Kyle Mayhew (links) und #46 Moritz Elias (re.).
Spätestens in der 52. Minute war dann alles klar:
Nach einem gewonnenen Bully fälschte Charlie Gerard einen Schuss von Thomas Heigl technisch stark zum 3:1 ab – die Vorentscheidung.
Nürnbergs #22 Timo Bakos (re.) und Augsburgs #20 Cody Kunyk (li.).
Am Ende bleibt ein souveräner Derbysieg, der nicht nur emotional wichtig ist, sondern auch tabellarisch richtig gut tut.
Voller Einsatz beim Bully zwoschen Augsburgs #33 Tim Wohlgemuth (li.) und Nürnbergs #75 Samuel Dove-McFalls /mitte).
Vier Siege gegen Augsburg in dieser Saison, acht Punkte Vorsprung auf Platz 11 – das fühlt sich verdammt gut an.
Text: nürnberg life (ISPFD)
Titelfoto: Nürnbergs #29 Eugen Alanov (mitte unten) rutscht im Eisgestöber gleich in Augsburgs Torwart #41 Peyton Jones.
Fotos: TGS / ISPFD
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