Eishockey

DEL: Nürnberg Ice Tigers – Grizzlys Wolfsburg 4:2

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Ice Tigers setzen sich im Kampf um einen Playoff-Platz gegen Wolfsburg durch

Die mit verletzungsbedingten Ausfällen kämpfenden Nürnberg Ice Tigers haben einen wichtigen Sieg im direkten Duell um die Playoff-Plätze eingefahren.

Wolfsburgs #7 Jimmy Lambert (li.) und Nürnbergs #47 Owen Headrick

Das Team gewann verdient mit 4:2 gegen die Grizzlys Wolfsburg und schob sich damit zurück auf Platz neun der Tabelle.

Der Erfolg war das Ergebnis einer konsequenten Vorstellung in allen drei Dritteln und klarer Nervenstärke in entscheidenden Situationen.

Wolfsburgs #71 Justin Feser (li.) und Nürnbergs #74 Cody Haiskanen

Frühe Führung, schnelle Antwort – und ein intensives erstes Drittel

Die Ice Tigers starteten druckvoll in die Partie. Bereits in der 7. Minute brachte Cole Maier sein Team nach einem sauber ausgespielten Angriff in Führung. Wolfsburg reagierte jedoch prompt und glich durch Bobby Lynch aus.

Kurz vor Drittelende belohnte Sam Dove-McFalls den Nürnberger Aufwand und stellte das 2:1 her – ein Ergebnis, das den Spielverlauf gut widerspiegelte.

Hier scheitert Wolfsburgs #40 Julian Chrobot (links) an Nürnbergs Torwart #31 Niklas Treutle

Hochklassiger Mittelabschnitt mit Chancen auf beiden Seiten

Im zweiten Drittel zeigte sich, warum beide Teams als ernsthafte Playoff-Kandidaten gelten.

Die Grizzlys egalisierten durch ein abgefälschtes Machacek-Tor zunächst erneut, doch Nürnberg fand die passende Antwort:

Wolfsburgs #24 Janik Möser (re.) und Nürnbergs #95 Charlie Gerard

Marcus Weber traf mit einem präzisen Direktschuss aus dem linken Bullykreis zum 3:2. Sein Abschluss mit gemessenen 139,8 km/h war einer der Höhepunkte der Begegnung.

In dieser Phase glänzte Niklas Treutle mehrfach mit wichtigen Paraden – insbesondere bei einem Breakaway von Bobby Lynch (26.), bei dem der Nürnberger Goalie stark die Stockhand ausfuhr.

Wolfsburgs #97 Matt White (rechts vorne) vor Nürnbergs #24 Marcus Weber

Spezia entscheidet – Ice Tigers bleiben stabil

Im Schlussdrittel erhöhte Wolfsburg den Druck, fand jedoch selten klare Abschlussmöglichkeiten. Die Ice Tigers verteidigten diszipliniert, blockten zahlreiche Schüsse und setzten auf schnelle Konter.

Wolfsburgs #58 Tyler Gaudet (vorne) vor Nürnbergs #10 Evan Barratt.

Rund zwei Minuten vor Schluss führte eine Kommunikationspanne der Gäste zum entscheidenden Treffer: Tyler Spezia traf aus spitzem Winkel ins verlassene Tor zum 4:2-Endstand.

Nürnbergs #10 Evan Barratt (li.) und Wolfsburgs #4 Keaton Thompson

Fazit: Ein Sieg mit Signalwirkung

Der Erfolg gegen einen direkten Tabellenkonkurrenten war für die Nürnberg Ice Tigers nicht nur tabellarisch bedeutsam, sondern auch ein Zeichen der Stabilität und Effizienz.

Wolfsburgs #5 Björn Krupp (rechts) zieht auf das Tor von Nürnbergs Torwart #31 Niklas Treutle ab.

Mit einer kompakten Defensive, einer überzeugenden Torhüterleistung und vier unterschiedlichen Torschützen zeigte das Team die Breite seines Kaders und es ist zu hoffen, dass die Verletzungsmisere bald vorbei ist!

Text: nürnberg life (ISPFD)
Titelfoto: Nürnbergs Maskottchen Pucki mit einem Nikolaus
Fotos: TGS / ISPFD
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