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Eishockey

DEL: Nürnberg Ice Tigers – EHC Red Bull München 1:4

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Eine fast optimale Retro-Night, wenn da nicht …

Großartige 6.818 Zuschauer wollten sich die erste Retro-Night der Nürnberg Ice Tigers gegen den EHC Red Bull München nicht entgehen lassen. Im einmalig schönen weiß-roten Trikotdesign von 1960 empfingen die Ice Tigers den souveränen Spitzenreiter aus München.

Die Ice Tigers erwarten die Spieler des ERC Red Bull München zur Retro-Night

Nürnberg hatte früh im Spiel eine Powerplaysituation, die beste Möglichkeit, einen Schuss von Rick Schofield von der blauen Linie, wehrte Mathias Niederberger ab (2.).

Die Ice Tigers nahmen den Schwung des Powerplays mit und spielten druckvoll in Richtung des Tores der Red Bulls. Elis Hede scheiterte mit einem flachen Schuss an Niederberger (5.), Patrick Reimer mit einem Direktschuss von der rechten Seite (6.).

89-Gregor MacLeod (NIT) und 21-Max Kislinger (NIT) gegen Münchens Goalie 35-Mathias Niederberger, aber ohne Erfolg

München kam nach und nach besser in die Partie und ging in der 11. Minute in Überzahl in Führung. Niklas Treutle konnte einen satten Direktschuss von Andreas Eder nicht festhalten, Patrick Hager stocherte die Scheibe an den langen Pfosten, wo Frederik Tiffels goldrichtig stand und abstaubte.

Gregor MacLeod hatte die Nürnberger Antwort auf dem Schläger, als er über die rechte Seite vors Tor zog und aufs kurze Eck schoss, Niederberger war dran und die Scheibe blieb knapp vor der Torlinie liegen (16.).

Vor Nürnbergs Goalie Niklas Treutle von links: 55-Blake Parlett (NIT), 8-Tyler Sheehy (NIT), 52-Patrick Hager und 21-Max Kislinger (NIT)

München konterte in der 18. Minute über Justin Schütz, Frederik Tiffels bekam den Querpass und schoss aufs kurze Eck, Treutle parierte stark mit dem Schoner.

Kurz nach Beginn des Mittelabschnitts hatte Elis Hede den Ausgleich für die Ice Tigers auf dem Schläger, als er von Blake Parlett von hinter dem Tor der Red Bulls mustergültig bedient wurde und mit einem Schuss aufs kurze Eck scheiterte (22.).

8-Austin Ortega gegen 55-Blake Parlett (NIT)

In der 27. Minute kamen die Ice Tigers zu ihrer nächsten guten Gelegenheit: Tyler Sheehy konterte über die linke Seite, zog im Münchner Drittel zur Mitte und schoss aus dem Handgelenk knapp am langen Pfosten vorbei.

Die Ice Tigers waren den Red Bulls in dieser Phase ein mindestens gleichwertiger Gegner, der Spitzenreiter war in den entscheidenden Situationen aber etwas cleverer und glücklicher.

Goalie 31-Niklas Treutle (NIT) wird den Torschuss vor 82-Christopher Desousa abwehren

So auch in der 29. Minute, als Andreas Eder auf der linken Seite an die Scheibe kam und Treutle mit einem perfekten Handgelenkschuss aus nahezu unmöglichem Winkel zum 0:2 überwand.

Die Ice Tigers fanden allerdings einen Weg zurück in die Partie. Dane Fox eroberte den Puck hinter dem Münchner Tor, zog nach vorne und spielte so punktgenau quer, dass Patrick Reimer nur noch einschieben musste und den 1:2-Anschlusstreffer erzielte (31.).

Kurz vor dem Tor zum 3:1 für München: Vor Goalie Niklas Treutle bringt 55-Blake Parlett (NIT) 12-Benhjamin Smith zu Fall, aber der Puck geschossen von 44-Zachary Redmond (nicht im Bild) kommt schon angeflogen

Die Ice Tigers waren nun dran, fingen sich in der 36. Minute aber das dritte Gegentor, das in seiner Entstehung äußerst unglücklich war. Zach Redmond schoss von der blauen Linie und traf dabei den Schläger von Lukas Ribarik, so dass der Puck eine entscheidende Richtungsänderung bekam und gegen Treutles Bewegungsrichtung zum 1:3 einschlug.

Trotz des Zwei-Tore-Rückstands gaben die Ice Tigers auch im letzten Drittel alles, taten sich in der Offensive gegen clever agierende Münchner aber schwer.

52-Patrick Hager gegen 21-Max Kislinger (NIT)

Zwar funktionierte der aggressive Forecheck der Ice Tigers sehr gut, die eroberten Scheiben kamen aber nur selten gefährlich aufs Tor von Mathias Niederberger.

München machte das geschickter und entschied die Partie in der 53. Minute endgültig. Maximilian Kastner war es, der einen halbhohen Handgelenkschuss von Zach Redmond von der blauen Linie akrobatisch an Treutle vorbei abfälschte und das 1:4 erzielte.

Maskottchen Pucki im Retro-Look

Die Fans der Ice Tigers honorierten die Leistung ihrer Mannschaft in den Schlussminuten mit Standing Ovations, München brachte die Führung aber souverän über die Zeit und beendete die Nürnberger Siegesserie nach drei Erfolgen in Serie.

Text: NIT (ISPFD)
Titelfoto: Passend zum Retroabend wirft Nürnbergs Altspieler Martin Müller (vom Vorgängerverein SGN) den Puck unter bei sein von Maskottchen Pucki und den Spielern 9-Benjamin Street und 17-Patrick Reimer (NIT) ein
Fotos: TGS+WFS / ISPFD
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