Eishockey
DEL: Nürnberg Ice Tigers – EHC Red Bull München 6:2
DERBYSIEG! Nürnberg Ice Tigers besiegen München mit 6:2!
Was für ein Derby in der PSD BANK NÜRNBERG ARENA! Die Nürnberg Ice Tigers feiern einen überzeugenden 6:2-Heimsieg gegen den EHC Red Bull München. Mit sechs Treffern setzen die Franken ein deutliches Ausrufezeichen in der PENNY DEL und sorgen für Jubel bei den Nürnberger Eishockeyfans.
Hier fliegt der Puck zum 1-1, geschossen von #48 Lucas Thaler (nicht im Bild) an Nürnbergs Torwart #31 Niklas Treutle (links) vorbei ins Netz. Rechts #8 Tobias Rieder (M).
Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie. Beide Mannschaften suchten den Weg nach vorne, und auch in Überzahl boten sich Chancen. Die Torhüter waren gefordert, zunächst blieb die Anzeigetafel jedoch unverändert.
Dann kam Noah Samanski: In der 14:41. Minute setzte er sich mit einem schnellen Alleingang durch, zog vor das Münchner Tor und schob die Scheibe ins linke Eck. Das 1:0 war der verdiente Lohn für die Nürnberger Bemühungen.
Münchsens #44 Trevor Carrick (links) und Nürnbergs #8 Noah Samanski
Mit dieser knappen Führung ging es in die erste Drittelpause. Doch das Derby war noch lange nicht entschieden. München kam entschlossen aus der Kabine und glich in der 21:51. Minute durch Lucas Thaler zum 1:1 aus. Die Antwort der Ice Tigers ließ zunächst auf sich warten – dann ging alles ganz schnell.
In der 29:07. Minute brachte Julius Karrer die Scheibe gefährlich vor das Tor. Greg Meireles stand richtig und fälschte zum 2:1 ab. Gerade einmal 21 Sekunden später schlug Nürnberg erneut zu: Ryan Jones zog ab, Marcus Weber reagierte beim Abpraller am schnellsten und traf zum 3:1.
Nürnbergs #43 Greg Meireles (links) fälscht hier den Schuss von #6 Julius Karrer (hitnen) ab und überwindet Münchens Torwart #30 Antoine Bibeau zum 2-1.
Innerhalb kürzester Zeit hatten die Ice Tigers aus dem ausgeglichenen Spiel eine Zwei-Tore-Führung gemacht. München erhöhte anschließend den Druck und kam zu weiteren Möglichkeiten, doch Nürnberg rettete den Vorsprung in die zweite Pause.
Im Schlussdrittel legten die Ice Tigers nach. In der 45:28. Minute nutzte Jackson Cates einen Scheibenverlust von Trevor Carrick, drehte sich geschickt und schoss die Scheibe durch die Schoner von Mathias Niederberger zum 4:1 ins Tor. München gab sich noch nicht geschlagen. Jeremy McKenna verkürzte in der 51:57. Minute auf 4:2 und brachte noch einmal Spannung in die Begegnung.
Münchsens #91 Jeremy McKenna (rechts) und Nürnbergs #47 Owen Headrick
Doch die Nürnberger ließen sich nicht aus dem Konzept bringen. In der 53:56. Minute spielte Noah Samanski den Puck zu Timo Bakos. Der nahm die Scheibe auf, drehte sich und traf aus halblinker Position ins rechte Eck. Das 5:2 war ein wichtiger Treffer zur richtigen Zeit.
Münchens #93 Maximilian Kastner (hinten) bekommt für diesen Cross-Check an Nürnbergs #10 Evan Barratt (unten) 2 Strafminuten.
Ryan Jones schickte Jackson Cates mit einem langen Pass auf die Reise. Cates kam über die rechte Seite und traf in der 59:28. Minute ins leere Tor. Mit seinem zweiten Treffer des Abends stellte er den 6:2-Endstand her.
Spätestens damit war der Nürnberger Derbysieg besiegelt. Die Ice Tigers hatten auf die Münchner Treffer die richtigen Antworten gefunden und im letzten Drittel drei Tore erzielt.
Sechs Tore, ein Doppelschlag im zweiten Drittel und ein entschlossener Auftritt in der Schlussphase: Die Nürnberg Ice Tigers lieferten gegen den EHC Red Bull München eine überzeugende Vorstellung ab.
Münchens #52 Patrick Hager (rechts) verscuht hier Nürnbergs #75 Samuel Dove-McFalls (links) den Puck abzunehmen.
Besonders der schnelle Doppelschlag von Greg Meireles und Marcus Weber erwies sich als Wendepunkt. Als München im Schlussdrittel noch einmal auf 4:2 verkürzte, behielten die Nürnberger die Nerven und machten mit den Treffern von Timo Bakos und Jackson Cates alles klar.
Hier zieht Nürnbergs #22 Timo Bakos (rechts) verdeckt für Torwart #35 Mathias Niderberger (hinten verdeckt) zum 5-2 ab.
Die Tore:
Nürnberg Ice Tigers
14:41 – Noah Samanski zum 1:0
29:07 – Greg Meireles zum 2:1
29:28 – Marcus Weber zum 3:1
45:28 – Jackson Cates zum 4:1
53:56 – Timo Bakos zum 5:2
59:28 – Jackson Cates zum 6:2
EHC Red Bull München
21:51 – Lucas Thaler zum 1:1
51:57 – Jeremy McKenna zum 4:2
Nürnbergs #43 Greg Meireles (links) und #24 Marcus Weber (rechts) stoppen hier Münchens #91 Jeremy McKenna (mitte).
Text: nürnberglife + TGS (ISPFD)
Titelfoto: Nürnbergs #49 Thomas Heigl (rechts vorne) und Münchens #3 Lukas Klok
Fotos: TGS / ISPFD
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