Eishockey

DEL-PPO2: Nürnberg Ice Tigers – Fishtown Pinguins Bremerhaven 2:3

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Saison-Aus für die Ice Tigers: Bremerhaven im Viertelfinale!

Was für ein Krimi in der PSD Bank Nürnberg Arena! Die Nürnberg Ice Tigers kämpften gegen das drohende Saison-Aus, doch die Pinguins Bremerhaven erwiesen sich als die eiskalten Spielverderber.

Nürnbergs #73 Roman Kechter (hinten) und Bremerhavens #72 Phillip Bruggisser

Mit einem knappen 2:3 (1:2, 0:1, 1:0) sichern sich die Nordlichter den zweiten Sieg in der Best-of-three-Serie und ziehen ins DEL-Viertelfinale ein.

Der Spielverlauf: Christian Wejse (12.) brachte Bremerhaven in Führung, bevor Marcus Weber (15.) die Halle zum Kochen brachte.

Nürnbergs #24 Marcus Weber (links), Bremerhavens #21 Nico Krämmer (mitte) und Nürnbergs Torwart #31 Niklas Treutle

Doch C.J. Smith (17.) und Phillip Bruggisser (22.) stellten die Weichen früh auf Sieg für die Pinguins.

Die Aufholjagd: Samuel Dove-McFalls (55.) machte es in der Schlussphase nochmal richtig spannend – Powerplay-Tor zum 2:3! Nürnberg warf alles nach vorne, nahm Keeper Niklas Treutle vom Eis, aber Bremerhavens Goalie Kristers Gudlevskis war nicht mehr zu überwinden.

Auch hier gibt es kein Durchkommen für Nürnbergs #75 Samuel Dove-McFalls (links vorne) gegen Bremerhavens Torwart #30 Kristers Gudlevskis

Nürnberg Ice Tigers scheitern in der ersten Playoff-Runde

Für die Nürnberg Ice Tigers ist die Saison beendet. Nach der 2:3-Heimniederlage gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven ging auch die Best-of-Three-Serie mit 0:2 verloren – das Aus in der ersten Playoff-Runde ist damit besiegelt.

Die Ausgangslage war klar: Nürnberg benötigte zwingend einen Sieg, um ein Entscheidungsspiel zu erzwingen. Ohne den verletzten Jakob Weber, dafür mit Rückkehrer Justus Böttner, starteten die Gastgeber engagiert, ließen jedoch früh ihre Chancen ungenutzt.

Nürnbergs #74 Cody Haiskanen (re.) spielt den Puck vor Bremerhavens #19 C.J. Smith

Auf der Gegenseite präsentierte sich Bremerhaven effizient und nutzte seine erste Überzahlsituation zur Führung: Christian Wejse traf nach Vorarbeit von C.J. Smith und Andy Miele zum 0:1 (12.).

Die Ice Tigers antworteten in der 15. Minute eher glücklich, als ein hoher Puck von Marcus Weber über Umwege den Weg ins Tor fand. Doch die Freude währte nur kurz: Nur zwei Minuten später stellte C.J. Smith nach einem Nürnberger Stellungsfehler den alten Abstand wieder her (17.).

Bremerhavens Torwart #30 Kristers Gudlevskis (links) klärt vor Nürnbergs #29 Eugen Alanov

Im zweiten Drittel zeigte sich ein ähnliches Bild.

Nürnberg investierte viel, scheiterte jedoch immer wieder am starken Kristers Gudlevskis im Tor der Gäste. Bremerhaven hingegen blieb konsequent und erhöhte durch einen präzisen Distanzschuss von Phillip Bruggisser auf 1:3 (22.). Weitere Chancen der Ice Tigers durch Kechter, Gerard und Dove-McFalls blieben ungenutzt.

Nürnbergs #10 Evan Barratt (links) und Bremerhavens #57 Alex Friesen

Im Schlussabschnitt setzte Nürnberg alles auf eine Karte. Nach Umstellungen von Trainer Mitch O’Keefe erhöhte sich der Druck spürbar. Zahlreiche Möglichkeiten blieben jedoch zunächst liegen, ehe Samuel Dove-McFalls im Powerplay auf 2:3 verkürzte (55.).

Hier überwindet Nürnbergs #75 Samuel Dove-McFalls (rechts) Bremerhavens Torwart #30 Kristers Gudlevskis zum 2-3 Anschluss.

In der Schlussphase drängten die Ice Tigers auf den Ausgleich, doch selbst die Großchance von Dove-McFalls 50 Sekunden vor Spielende brachte nicht den erhofften Treffer.

Bremerhaven Trainer Alexander Sulzer (links) beim Handshake nach Spiel- und Serienende mit Nürnbergs Co-Trainer Jochen Hecht

Bremerhaven verteidigte die knappe Führung souverän und sicherte sich damit den Seriengewinn. Für Nürnberg endet eine Saison, die von großem Einsatz geprägt war, jedoch ohne den erhofften Playoff-Erfolg.

Text: nürnberg life / TGS (ISPFD)
Titelfoto: Bremerhavens #79 Colt Conrad und Nürnbergs #24 Marcus Weber (re.).
Fotos: TGS / ISPFD
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