Eishockey
DEL: Nürnberg Ice Tigers – Eisbären Berlin 4:5
Starker Kampf der Ice Tigers – Berlin nutzt seine Chancen eiskalt
Die Nürnberg Ice Tigers haben im Heimspiel gegen die Eisbären Berlin eine deutliche Leistungssteigerung gezeigt, mussten sich am Ende jedoch denkbar knapp mit 4:5 geschlagen geben.
95-Charlie Gerard (NIT) gegen 17-Jean-Sébastien Dea
In einer Partie auf Augenhöhe fehlte den Franken in den entscheidenden Momenten vor allem eines: das Scheibenglück.
Bereits im ersten Drittel war zu sehen, dass Nürnberg mit einer anderen Körpersprache auftrat.
95-Charlie Gerard (NIT) gegen 17-Jean-Sébastien Dea und 83-Moritz Kretzschmar
Die Ice Tigers spielten einfacher, brachten mehr Pucks aufs Tor und hielten die Partie gegen den Hauptstadtklub offen.
Dennoch waren es im zweiten Abschnitt die Berliner, die ihre Chancen konsequenter nutzten und zwischenzeitlich davonzogen.
10-Evan Barratt (NIT) gegen 17-Jean-Sébastien Dea
Nürnberg zeigte jedoch Moral
Nach dem Ausgleich durch Evan Barratt kämpften sich die Ice Tigers mehrfach zurück ins Spiel.
Cole Maier verkürzte im zweiten Drittel, ehe im Schlussabschnitt Julius Karrer nach einem sensationellen Pass von Owen Headrick allein auf das Berliner Tor zulief und auf 3:4 stellte.
Es sieht zwar so aus, aber es wird kein Torerfolg für 18-Jonas Müller gegen Goalie 30-Evan Fitzpatrick (NIT)
Als die Ice Tigers alles nach vorne warfen, traf Berlin ins leere Tor zum 5:3. Doch selbst das war noch nicht die Entscheidung: Thomas Heigl sorgte in Unterzahl mit einem schnellen Abschluss über die rechte Seite noch einmal für Hoffnung und stellte auf 4:5.
In den letzten Sekunden drückte Nürnberg mit sechs Feldspielern auf den Ausgleich, doch Berlins Goalie Stettmer und ein Quäntchen Glück retteten den Eisbären den Sieg.
56-Markus Niemelăinen gegen 49-Thomas Heigl (NIT)
Das Spiel im Überblick:
Torloses Startdrittel: Beide Teams tasteten sich vor 7.672 Zuschauern (ausverkauft!) vorsichtig ab, die Defensive stand auf beiden Seiten stabil.
77-William Graber (NIT) gegen 38-Yannick Veilleux
Tor-Festival im Mittelabschnitt:
Nachdem Marcel Noebels die Berliner in Führung brachte, antwortete Evan Barratt prompt. Doch Berlin legte nach und ging mit einer 3:2-Führung in die zweite Pause.
37-Tyler Spezia (NIT) vor 18-Jonas Müller
Wilde Schlussphase:
Im letzten Drittel bauten die Eisbären die Führung auf 4:2 und später 5:3 aus. Die Ice Tigers gaben niemals auf – Thomas Heigl verkürzte in Unterzahl kurz vor Schluss sogar noch auf 4:5, doch für den Ausgleich reichte die Zeit nicht mehr.
43-Greg Meireles (NIT) vor 6-Kai Wissmann und 94-Liam Kirk
Fazit: Ein leidenschaftlicher Auftritt der Nürnberger, der am Ende leider nicht mit Punkten belohnt wurde. Die Eisbären Berlin klettern durch diesen Sieg auf Tabellenplatz sechs.
Text: nürnberg life / TGS (ISPFD)
Titelfoto: 37-Tyler Spezia (NIT) gegen Goalie 1-Jonas Stettmer
Fotos: TGS + WFS / ISPFD
Weitere Fotos in unserer Bilddatenbank