Eishockey
DEL: Nürnberg Ice Tigers – Schwenninger Wild Wings 2:5
Nach 1000-DEL-Spieleehrung für Sinan Akdag stolpern die Ice Tigers
Vor dem Spiel wurde Nürnbergs Sinan Akdag für 1000-DEL-Spiele im Beisein seiner Familie sowie Patrick Reimer, DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke und Nürnberg Sportdirektor Stefan Ustorf geehrt, doch letzterer vermasselte diese einmalige Ehrung.

Nürnbergs #8 Sinan Akdag wurde vor Spielbeginn für sein 1000.DEL-Spiel geehrt. Anwesend waren seine Familie sowie Patrick Reimer (3.v.re.), DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke (2.v.re.) und Nürnberg Sportdirektor Stefan Ustorf (re.).
Für den Spartensender ließ er Zeit, aber für ein Foto für die Fotografen hatte er keine Zeit mehr übrig und so war danach auch das Spiel.
Chancen da, Effizienz fehlt:
Ice Tigers stolpern im Saison-Endspurt

Nürnbergs #48 Jake Ustorf (li.) und Schwenningens #90 Tylor Spink (re.).
Die Nürnberg Ice Tigers haben im Kampf um die Playoff-Plätze einen Dämpfer kassiert.
Gegen die Schwenninger Wild Wings setzte es vor heimischer Kulisse eine 2:5-Niederlage – und die fühlte sich deutlicher an, als es zwischenzeitlich aussah.

Schwenningens #47 Alexander Karachun (links) und Nürnbergs #37 Tyler Spezia (re.).
Dabei begann alles mit dem klassischen Nackenschlag:
In doppelter Unterzahl rutschte ein Schuss von Tim Gettinger über den Schlittschuh von Sam Dove-McFalls zum 0:1 ins Netz (4.). Nürnberg wirkte verunsichert, fand nie richtig in den Flow – und ließ im Powerplay erneut die nötige Konsequenz vermissen.
Trotz mehrerer Überzahlsituationen sprang zu wenig Zwingendes heraus.

Schwenningens #11 Danny O’Regan (mitte) scheitert hier an Nürnbergs #31 Niklas Treutle (links).
Im zweiten Drittel zeigte sich Schwenningen brutal effizient. Alexander Karachun traf zum 1:2, Håkon Hänelt erhöhte nach starkem Move auf 1:3 (30.), ehe Ben Marshall mit einem verdeckten Schuss zum 1:4 nachlegte (37.).
Dazwischen hatte Marcus Weber mit einem satten Schlagschuss nach feinem Zuspiel von Eugen Alanov den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich markiert (23.).

Nürnbergs #8 Sinan Akdag (re.) und Schwenningens #10 Mirko Höfflin (li.).
Im Schlussabschnitt bäumten sich die Ice Tigers noch einmal auf. Evan Barratt bewies Übersicht und lupfte die Scheibe perfekt in den Slot, wo Tyler Spezia zum 2:4 vollendete (54.).

Kein Durchkommen für Nürnbergs #14 Cole Maier (links) gegen die Schwenninger #37 Thomas Larkin (mi.) und #47 Alexander Karachun (re.).
Will Graber hatte kurz darauf sogar die Riesenchance zum Anschluss, scheiterte jedoch frei vor Joacim Eriksson.

Nürnbergs #10 Evan Barratt (li.) und Schwenningens #78 Will Weber (re.).
Mit sechs Feldspielern und viel Risiko ging Nürnberg in die Schlussminuten – doch Kyle Platzer schnappte sich einen Querpass und machte mit dem Empty-Netter zum 2:5 alles klar (60.).

Schwenningens #47 Alexander Karachun (links) und Nürnbergs #8 Sinan Akdag (re.).
Vier Spieltage vor Ende der Hauptrunde beträgt der Vorsprung auf Rang 11 weiterhin sechs Punkte. Noch ist alles drin – aber die Ice Tigers müssen schnell wieder zu ihrer alten Chemie finden.
Der Endspurt hat begonnen. Und er wird unbequem. Bleibt auch zu hoffen, dass Stefan Ustorf zukünftig nicht mehr die Geduld bei Ehrungen für Spieler verliert!
Text: nürnberg life / TGS (ISPFD)
Titelfoto: Nürnbergs #8 Sinan Akdag (li.) wurde vor Spielbeginn für sein 1000.DEL-Spiel geehrt. Hier mit seinen Eltern und seiner Frau Ela (2.v.re.).
Fotos: TGS / ISPFD
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