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Fußball

ClubHaus: „Keller-Schiri – Der Weg zum Videobeweis“

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Am Mittwoch, 20.11.19, um 18 Uhr, stellt im ClubHaus (Josephsplatz 4, 90403 Nürnberg) Gerd Lamatsch sein Buch „Keller-Schiri – Der Weg zum Videobeweis“ vor.

Er bringt einen Top-Schiedsrichter der Bundesliga als Überraschungsgast mit und die Moderation übernimmt Katharina Fritsch. Der Eintritt ist kostenfrei!
Was passiert da nur zwischen Gras und Kölner Keller?

Gerd Lamatsch, Autor und Schiedsrichter mit Bundesliga-Erfahrungen, hat über 1.850 Spiele in seiner Karriere geleitet und begleitet. Er war Assistent und Coach und präsentiert nun mit seinem Buch über          den Video Assistent Referee (VAR) eine lesenswerte Analyse und Einstimmung auf eine weitere emotio-       nale videobeweisgestützte Bundesliga-Saison. Doch inzwischen kommt Skepsis auf: Hat der Video-Assis-     tent die Bewertung von Fouls im Millionengeschäft Fußball tatsächlich gerechter gemacht? Immerhin           sind nach der Einführung des VAR – zumindest gefühlt – mehr Diskussionen da als vorher.

Warum ist das so? Was befeuert die Diskussionen? Und was ist zu tun?

Lamatsch schildert die historische Entwicklung und zeigt auch Verbesserungsvorschläge auf. Er liefert     damit Lesestoff für alle, die sich mit Schiedsrichterentscheidungen auseinandersetzen und die Hinter-    gründe verstehen möchten.

Lamatsch beleuchtet den (Wettbewerbs-)Konflikt zwischen dem Schiedsrichter im Videoraum und              dem Hauptschiedsrichter auf dem Platz. „Es ist nicht klar definiert, wann der Schiedsrichter im Video-        raum eingreifen und die Entscheidungen des Hauptschiedsrichters auf dem Platz beeinflussen darf.

Der Ermessensspielraum ist sicherlich groß, und deshalb plädiere ich dafür, dass die betroffenen Mannschaften selbst darüber entscheiden dürfen, ob das Verhalten der Spieler auf dem Platz über-            prüft wird oder nicht”, sagt er.

Der Schiri mit Leidenschaft zeigt in seinem Buch einige Stellschrauben auf, um den VAR attraktiver                  zu machen. Immerhin sollte mit der Einführung des Videobeweises alles gerechter, schöner und besser werden. „Gefühlt“ ist allerdings das Gegenteil eingetreten – zum Beispiel (insbesondere seit 2018) auch          im Hinblick auf die Frage, wie das Handspiel als Regelverstoß geahndet werden soll und darf.

Text: FCN (ISPFD)
Titelfoto: Gerd Lamatsch mit seinem Buch. Foto: Meßenzehl / ISPFD

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