Motorsport

„DTM Trophy“: ITR schreibt neue Rennserie für seriennahe GT-Fahrzeuge aus

Internationale Rennserie im DTM-Rahmenprogramm

Jeweils zwei Sprintrennen ohne Fahrertausch pro Veranstaltung

Einschreibung ab 6. November 2019 möglich

Der DTM-Vermarkter ITR bringt im kommenden Jahr eine neue Rennserie für seriennahe GT-Fahrzeuge an den Start. Ab der Saison 2020 wird die „DTM Trophy“ regelmäßig im Rahmenprogramm der DTM ausgetra-gen. Ähnlich wie in der DTM wird es in der DTM Trophy, die international ausgeschrieben wird, pro Renn-wochenende freitags zwei freie Trainings geben sowie am Samstag und Sonntag jeweils ein 20-minütiges Qualifikationstraining und ein Rennen über 30 Minuten.

Aston Martin Vantage GT4
Foto: Aston Martin

Zur Teilnahme sind Fahrer und Teams mit seriennahen    GT-Rennfahrzeugen der FIA-Gruppen E2-SH und E2-SC    aller Hersteller berechtigt. Nahezu jede im Motorsport vertretene Marke verfügt in ihrem Portfolio über ein ent-sprechendes, zwischen 400 und 500 PS starkes GT-Auto, allen voran die in der DTM vertretenen Hersteller Audi, BMW und Aston Martin, aber auch Marken wie Mercedes-AMG, Porsche, McLaren, Ford, Chevrolet, Lotus, Jaguar, Toyota und Nissan.

Um für sportlich faire Verhältnisse zu sorgen, ermittelt      die ITR vor Saisonbeginn die Spezifikationen aller teil-nehmenden Fahrzeugtypen, auf deren Basis die grund-sätzliche Einstufung der unterschiedlichen Modelle vorgenommen wird. Die aus vielen GT-Kategorien be-kannte „Balance of Performance“ (BoP) soll die unterschiedlichen Fahrzeugkonzepte berücksichtigen und     für ein möglichst ausgeglichenes Starterfeld sorgen.

„Attraktives Paket für ambitionierte Nachwuchsfahrer und renommierte Profis“

„Mit der DTM Trophy schnüren wir ein attraktives Paket für ambitionierte Nachwuchsfahrer und renom-mierte Profis gleichermaßen“, sagt ITR-Geschäftsführer Achim Kostron. „Die Klassen für seriennahe GT-Fahrzeuge mit ihrer großen Markenvielfalt sind hierfür besonders geeignet. Diese Fahrzeugklasse bietet erschwinglichen sowie attraktiven Motorsport und ist deshalb sowohl bei Fahrerinnen und Fahrern als       auch bei Fans äußerst beliebt.“

BMW M4 GT4
Foto: BMW

In der DTM Trophy wird es drei Wertungen geben: eine Fahrer-, eine Team- und eine Junior-Wertung für Fahrer   und Fahrerinnen unter 22 Jahren (Geburtsjahrgang 1998 oder jünger). Fahrereinstufungen, wie sie in vielen ande-  ren GT-Serien üblich sind, wird es in der DTM Trophy nicht geben. Voraussetzung ist mindestens eine internationale D-Lizenz. Die Punktevergabe wird in der DTM Trophy genauso sein wie in der DTM: Es gibt Zähler für die zehn Bestplatzierten eines Rennens, wobei der Sieger 25 Punkte erhält und es für Platz zehn einen Punkt gibt. Darüber hinaus werden in der Qualifikation Punkte für die drei Bestplatzierten vergeben – nach dem Schema 3-2-1.

Alle Rennwochenenden in Deutschland im Kalender

Die Einschreibungsphase für die neue DTM Trophy beginnt am 6. November 2019 und endet am 11. März 2020. Die Einschreibegebühr beträgt 27.000 Euro zzgl. USt. Pro Teilnehmer. In ihrer Debütsaison wird die   DTM Trophy an sieben Rennwochenenden im Rahmenprogramm der DTM ausgetragen: Zolder (24.–26.   April), Lausitzring (15.–17. Mai), Anderstorp (12.–14. Juni), Norisring (10.–12. Juli), Assen (4.–6. September), Nürburgring (11.–13. September) und Hockenheimring (2.–4. Oktober).

Bereits Anfang Oktober hatte die ITR bekanntgegeben, dass neben der W Series in der kommenden Saison der DMV GT & Touring Car Cup (DMV GTC) im Rahmenprogramm der DTM ausgetragen wird. Der DMV GTC   ist eine in Deutschland etablierte Rennserie für Kundensport-Teams. Zugelassen sind hier Rennfahrzeuge    der Kategorien GT3, Porsche Carrera Cup und Lamborghini Huracan Super Trofeo, die in einem Feld starten und getrennt gewertet werden.

Text: ITR

Titelfoto: Audi R8 LMS GT4 – Foto Audi