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Team Nürnberg zeichnet Inklusions-Projekt aus

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Projekt BUNTER SPORT vom Post SV will geflüchteten Menschen den Zugang zum Sport ermöglichen.

Die Förderinitiative Team Nürnberg, ein Netzwerk von Partnern aus Sport und Wirtschaft, prämierte am     4. Oktober ein außergewöhnliches Sportprojekt als „Tat des Monats August 2019“: In dem von der Abteilung Basketball des Post-Sportvereins initiierten Projekt BUNTER SPORT geht es um Integration durch Sport.

Geflüchteten Menschen soll der Zugang zu Sportangeboten möglich gemacht werden.

Schon seit 2015 gibt es BUNTER SPORT-Teams in Nürnberg, die vom Start weg gut angenommen wurden.   Am Anfang waren es wenige Sportarten, aber das Angebot wuchs Jahr für Jahr.

Mit Fußball, Calisthenics, Tischtennis, Volleyball, Joggen, Basketball und Schwimmen bietet BUNTER SPORT mittlerweile an fast jedem Wochentag ein Sportangebot für geflüchtete Menschen und für alle, die Lust  haben, sich daran zu beteiligen. Außerdem gibt es jährlich stattfindende Integrationscamps, also zwei bis    drei gemeinsame Tage, an denen 14- bis 24-Jährige kostenfrei teilnehmen, verschiedene Sportarten auspro-bieren und gemeinsam Spaß haben können.

„Freude am Sport und Miteinander“ lautet die Devise, nach der versucht wird, ein wenig Leichtigkeit und Normalität in oft schwierige Lebenssituationen zu bringen. Das Konzept geht auf: Die Angebote kommen      bei der Zielgruppe an und im Verein selbst fehlt es nicht an Motivation, das Projekt weiter voranzutreiben. „Wir nehmen die soziale Verantwortung der Sportvereine in Deutschland an, um diese für Nürnberg vorzu-leben“, so der selbst formulierte Anspruch des Sportvereins.

Der Preis für die Tat des Monats ist mit 500 Euro dotiert. Gesponsert hat die Auszeichnung die Stadion Nürnberg Betriebs GmbH, vertreten durch Geschäftsführer Alfred Diesner. Er überreichte den Scheck an      Jan Frenkel vom Projekt BUNTER SPORT.

Die Förderinitiative Team Nürnberg unterstützt den lokalen Breiten- und Leistungssport nach dem Motto „Wirtschaft und Sport gemeinsam für ein leistungsstarkes und bewegungsfreundliches Nürnberg!“ Koordi-niert wird die Netzwerkarbeit vom SportService der Stadt Nürnberg.

Text: Stadt Nürnberg / tom

Foto: hintere Reihe von links die drei Projektteilnehmer Egbo Dominck, Tilahun Mohamed Koyo und Najib Abdurahman Kadir sowie Alfred Diesner, Geschäftsführer der Stadion Nürnberg Betriebs GmbH. In der vorderen Reihe von links sind der Projektteilnehmer Abdulellah Bekdash, Jan Frenkel, Projektleiter BUNTER SPORT, sowie Michael Kolb vom SportService der Stadt Nürnberg zu sehen. Bildnachweis: Roland Fenger / SportService Stadt Nürnberg

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