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Motorsport

Hankook – Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup – Sophie Hofmann

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Seit Jahren beliefert Hankook Rennserien und Teams in aller Welt mit seinen High-End-Produkten.

Der Reifenhersteller unterstützt insbesondere Nach-wuchs- und Einsteigerformate, um junge Piloten auf eine mögliche Motorsport-Karriere optimal vorzubereiten. Auch beim Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup startet das Teilneh-merfeld seit der Premiere im vergangenen Jahr mit dem Ventus Race von Hankook. Bei dem internationalen Mar-kenpokal sitzen Profis, Gentlemenfahrer, Junioren und Einsteiger im Cockpit des bis zu 495 PS starken Boliden. Neben der Audi-Werksfahrerin Rahel Frey ist Sophie Hof-mann die einzige Frau in dem 22 Teilnehmer starken Starterfeld.

Schon als Kind war Sophie Hofmann vom Motorsport fasziniert und schaute sich jedes Formel 1 Rennen im TV an. Schließlich konnte sie ihren Vater davon überzeugen, dass sie ihr Leben schwerpunktmäßig am Steuer eines Boliden verbringen will und begann als 14-Jährige mit dem Kartsport. „Die Liebe zum Motorsport ging von mir und nicht von meinem Vater aus. Ich habe ihn mit meiner Begeisterung angesteckt und wir sind so oft es ging zum Sachsenring gefahren, der nur 20 Minuten von meiner Heimatstadt entfernt ist“, erzählt die Nach-wuchsfahrerin.

Sophie Hofmann (D). Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup

Sie nahm zunächst an regionalen Rennserien teil und betrat 2015 auch die internationale Bühne. Bei der X30 Challenge in Castelletto di Branduzzo wurde sie Zweite in der Frauen-Wertung, gewann bei der IAME X30 Internat-ional Le Mans den Lady´s Cup und belegte beim ADAC Kart Masters in der gleichen Kategorie Rang zwei. Im vergang-enen Jahr stieg Sophie Hofmann beim VW Scirocco R-Cup ein. „Mein Vater und ich kauften uns einen Scirocco und machten fast alles in Eigenregie. Wir haben uns bei den Rennen die Hilfe von ein oder zwei Mechanikern gesichert oder wurden ab und zu von Teams vor Ort unterstützt. Das hat so gut geklappt, dass ich die Klasse 4T gewonnen habe und Zweite in der Junior-wertung geworden bin.“

Zusätzlich startete die mittlerweile 19-Jährige bei der Spezial Tourenwagen Trophy (STT), wo sie im Seat Leon TCR am Nürburgring beide Rennen der Klasse zwei gewann. Es folgten Starts beim Bördesprint und der TCR Germany. Sophie Hofmann: „Zu dieser Zeit hat mich Rüdiger Seyffarth immer mal gefragt, ob ich nicht an dem Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup teilnehmen will, der 2018 ins Leben gerufen wurde. Bei Rüdiger habe ich in einem Citroen C2 meine ersten Erfahrungen in einem richtigen Rennauto gemacht und schließlich zugesagt, ein paar Rennen zu bestreiten. Die Umstellung von einem TCR auf den Audi war schon enorm, in Most habe ich vor zwei Wochen in den beiden Rennen Platz neun und zehn belegt. Bis zum Finale in Hockenheim will ich mich noch steigern“, verrät die Sächsin, die nach ihrem Abitur ein BWL-Studium begonnen hat.

Start zu Race 1 im Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup, Round 6, Nürburgring (GER) , 13.-15.09.2019

Sophie Hofmann (D). Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit den Rennreifen des exklusiven Partners Hankook trifft sie auf alte Bekannte, mit denen sie schon bei der TCR und dem Scirocco Cup nur positive Erfahrungen gemacht hat. „Der Hankook Reifen ist sehr kompakt und ein echtes Allround-Talent. Er funktioniert auf allen Strecken gut und ist langlebiger als viele andere Reifen. Er baut zwar im Laufe eines Rennens auch ein wenig ab, aber nie soviel, dass man keine schnellen Rundenzeiten mehr erzielen kann. Ich fahre sehr reifenschonend und komme gut mit dem Ventus Race klar.“

Beim Finale des Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup in Hockenheim, das in zwei Wochen zusammen mit der DTM ausgetragen wird, will sie in der Amateurklasse ganz oben auf dem Treppchen stehen. Das soll ein weiterer Schritt sein, um ihr großes Ziel zu verwirklichen und mit dem Rennsport ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. „Ich muss nicht unbedingt Werksfahrerin werden wie Rahel, das ist vielleicht ein wenig hoch ge-griffen. Aber man kann auch als normale Rennfahrerin im In- und Ausland Geld verdienen oder als Coach   und Instruktor arbeiten. Wenn ich mein Studium abgeschlossen habe, könnte ich ja auch, wenn es im Cockpit nicht klappt, bei einem Rennstall in der Organisation oder dem Management unterkommen. Ich will auf jeden Fall im Motorsport bleiben und mein Leben lang nur das machen. Das ist mein Traum.“

Text/Fotos: Hankook

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