Connect with us

Basket-& Handball

Handballbundesliga: HC Erlangen – TVB 1898 Stuttgart 29:24

Published

on

Erlangen machte im Schlussspurt den Auftaktsieg perfekt.

Einlaufzeremonie mit 18-Sebastian Firnhaber (ER)

3-Max Häfner (S) gegen 1-Carsten Lichtlein (ER)

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf den Tag exakt vier Monate nach dem letzten Heimspiel der Bundesliga-Saison 2018/19 (mit einem 24:25-Dämpfer nach 16:11-Halbzeitführung gegen die Melsunger Turngemeinde …) startete der Handball-Club (HC) Erlangen nun in die Punkterunde der Saison 2019/20 und bestätigte dabei die positive Entwicklung, die sich in der hervorragenden einstelligen Vorsaison-Platzierung dokumentierte und nach den guten Ergebnissen zuvor auch durch die Abschluss-Niederlage nicht mehr gefährdet werden konnte:

Der erfreuliche 29:24 (14:11) -Erfolg gegen den Turnverein Bittenfeld (TVB) 1898 Stuttgart, der dem HCE kurioserweise für Anfang Oktober auch in der 1. Hauptrunde des Pokals des Deutschen Handball-Bundes (DHB) zugelost wurde (wobei die Erlanger allerdings reisen müssen …), setzt den Trend fort und bedeutet zumindest schon mal einen gelungenen Start in die aktuelle Spielzeit der Handball-Bundesliga.

3-Max Häfner (S) vor der Abwehr mit 33-Nikolai Link (ER)

Dass dabei (noch?!?) nicht alles rund lief, kann und sollte kaum verwundern. Neben gewissen holprigen Phasen macht nämlich insbesondere das große Hoffnung, was die Mannschaft von Chef-Trainer Aðalsteinn Eyjólfsson und dessen neuem Co- sowie Torwart-Coach Thomas Hankel (im Verein aufgerückt als Nachfolger von Stefan Mittag, der seit 2007 verschiedensten Trainern zuarbeitete) immer wieder andeutete und in der Schlussphase sogar ohne Probleme zu einem sicheren Sieg führte. Da scheinen sich die Ideen von Sportlichem Leiter Kevin Schmidt und Geschäftsführer René Selke, beide (nicht zuletzt auf Grund ihrer eigenen erfolgreichen sportlichen Vergangenheit) zweifelsfrei aner-kannte Handball-Fachleute, in die richtige Richtung zu entwickeln.

Ist mit Co-Coach Stefan Mittag die “letzte Konstante” gegangen?

Neben Gewinnern der positiven Entwicklung beim HC Erlangen gibt es allerdings offensichtlich auch Verlierer (oder trifft es der Begriff “Opfer” besser?).

Werner F. Schönberger, Redaktionsleiter der PresseFoto-Agentur ISPFD, brachte zum verspäteten Punktspiel-Auftakt von HCE und TVB Stuttgart in der Handball-Bundesliga in Nürnberg (beide stiegen als letzte Vereine ein in die Saison 2019/20, in der acht Klubs zeitgleich bereits ihre zweite Begegnung absolvierten) mit seiner Frage “Ist Stefan Mittag denn nicht mehr im Trainerstab des HCE?” eine Gallionsfigur des Erlanger Handballs in Erinnerung, die da im Sommer gegangen (worden?) ist. Christoph Benesch, Sport-Redakteur und Handball-Fachmann der “Erlanger Nachrichten”, formulierte es bereits Mitte Juni im Online-Portal “nordbayern.de” der Tageszeitungen der hiesigen Metropolregion gar so, dass damit “(…) die letzte Konstante der anhaltenden Professionalisierung des Vereins weichen (…)” musste.

21-Christopher Bissel (ER) gegen 1-Johannes Bitter (S)

Vielleicht eine zwangsläufige Entwicklung, wenn es denn so sein sollte. Wiewohl etwa in Geschäftsführer René Selke eine andere Person gesehen werden kann, die eine Kon-stante darstellt – sozusagen im Übergang vom Sportler zum “Macher dahinter”. Und letztlich (was kaum von der Hand zu weisen ist) geht es auch immer mehr um(s) Geld . .

Stefan Mittag jedenfalls, von Beruf Gymnasiallehrer und außerdem Vater dreier Kinder, genießt jetzt erst mal die freie Zeit und da in Bayern ja auch noch Ferien sind, den wohlverdienten Urlaub. Eine neue Aufgabe ist nach wie vor (auch in diesem Fall noch?) nicht in Sicht, nachdem es beim HCE auch in anderer Funktion keine Verwendung mehr für ihn gab – weder bei den Profis noch im Bereich Amateure oder bei der Jugend. Nach zwölf Jahren am Stück in Erlangen und angesichts seines Einstiegs als Trainer (in Nürnberg beim TV Eibach) bereits mit 23 Jahren mag ihm die Pause dann ja auch gut tun.

Unvergessen bleibt dennoch Mittags Engagement als Zuarbeiter unter Trainer Bergemann, der ihn einst als seinen Assistenten zum damaligen Erlanger Drittligisten lotste. Gemeinsame Aufstiege in Zweite und Quali-fikation für die eingleisige Zweite Liga sowie zwei Bundesliga-Aufstiege bescherten, wie es der inzwischen 46-Jährige bezeichnete, eine “spannende Reise”, die für Frank Bergemann wegen Abstiegsgefahr (und wohl auch Angst davor …) bald in der höchsten Liga endete, während Stefan Mittag auch bei dessen Nachfolgern Robert Andersson, Interims-Coach Tobias Wannenmacher und bis zuletzt sogar Aðalsteinn Eyjólfsson gefragt war und weitermachen durfte.

13-Michael Haass (ER) gegen 17-Samuel Röthlisberger (S) und 9-Manuel Späth (S)

“Ich gehe nicht mit Groll”, äußerte sich Stefan Mittag im Juni gegenüber den “Erlanger Nachrichten” und fügte an: “Die Bundesliga ist nun mal kein ‘Wünsch-Dir-was’, sondern ein Profigeschäft!” Seine Sicht der Dinge: “Diese Tür geht zu, dafür gehen andere auf.”

Doch zunächst wollte er ohnehin durchschnaufen und meinte: “Ich genieße erst einmal die Freizeit!” Ob sich daran bereits etwas geändert hat, war bislang nicht in Erfahrung zu bringen – “ISPFD” aber bleibt dran . . .

Chef-Coach Eyjólfsson baut nun auf “Co” Thomas Hankel

Im Sommer übernahm Mittags Rolle mit Tom Hankel ein waschechter Erlanger, der (wie Geschäftsführer Selke bei der Installierung betonte) mit A-Trainerschein und großem Fleiß wie Sachverstand bereits in der vergang-enen Saison Individual-Training anbot, Spieler und Torhüter mit modernen Methoden besser machte.

17-Samuel Röthlisberger (S)

Dem 45-Jährigen bleibt eine ebenso erfolgreiche Zeit zu wünschen wie seinem Vorgänger.

Der Auftakt-Erfolg gegen Stuttgart ist da schon mal ein An-fang. Wozu mit Sebastian Firnhaber ein Neuzugang unter den Aktiven wesentlich beitrug: Der mit 1,98 Meter durch-aus lang geratene 25-Jährige Kreisläufer (geboren in Buxte-hude, aktiv zuletzt in Kiel beim THW und davor beim TSV Altenholz) stand mit vier teils herrlichen Toren sowohl im Angriff wie auch in der Abwehr seinen Mann.

Ebenfalls vier Mal erfolgreich war mit Christopher Bissel ein Talent aus den eigenen Reihen, dessen (positive) Entwicklung trotz bald 24 Jahren keineswegs abgeschlossen sein dürfte, und dann waren da ja noch zwei ziemlich gegensätzliche und doch sehr ähnliche Akteure: Der alt-eingesessene “Jung-Nationalspieler” Nico Büdel (29) netzte nach anfänglicher Ladehemmung insgesamt fünf Mal ein und wurde mit Sime Ivic noch übertroffen von einem weiteren Zugang, der sechs Treffer erzielte und eine noch höhere Ausbeute verpasste beim Siebenmeter gegen TVB-Keeper Jürgen Bitter, der zuvor Florian Gruchalla’s zweiten Versuch entschärft hatte.

Beide, von Gruchalla (insgesamt ebenso drei Treffer wie Nikolai Link) gleichermaßen wie Ivic, machten ihre 7m-Fehlversuche jedoch jeweils kurz danach absolut wett mit außergewöhnlichen Aktionen am Kreis! Auf Sime Ivic und dessen Entwicklung dürfen sich Frankens Handball-Freunde ebenfalls getrost freuen. Mit seiner Gradlinigkeit und Zielstrebigkeit dürfte der vom Sportlichen Leiter Kevin Schmidt nach Franken gelotste Kroate dem HCE noch wertvolle Dienste leisten – wie zuvor als Spielmacher bei Meshkov Brest, dem weißrussischen Oligarchen-Klub. Der Linkshänder bringt jede Menge Erfahrung mit aus der Champions League, wo der grade mal 26 Jahre junge Kroate erfolgreich für Meshkov und das polnische Pendant Wisla Plock agierte.

19-Sime Ivic (ER) gegen 8-Rudolf Faluvegi (S)

Auch wenn der TVB 1898 Stuttgart mit Patrick Zieker, der acht Mal traf, den überragenden Torschützen aufbot – mannschaftlich wirkte der HCE breiter aufgestellt. Was sich auch in der Verteilung der Treffer niederschlägt.

Und dann gibt es da ja noch den Bereich Torhüter: Carsten Lichtlein, gebürtiger Würzburger und früherer National-spieler, kam im Sommer vom Bundesliga-Absteiger VfL Gummersbach und ist nach Gorazd Skof nochmal eine Steigerung der Qualität hinter der “eigentlichen Nummer 1”, die auf dem Trikot die 29 trägt und gegen Stuttgart dem Neuzugang zunächst den Vortritt und auch insgesamt mehr Spielzeit überließ. Der 38jährige Lichtlein überzeugte durchaus, doch als es um den dritten Siebenmeter von Patrick Zieker ging, durfte Nikolas Katsigiannis ran und “Katze” entnervte nicht nur den besten Gäste-Torschüt-zen, sondern danach auch reihenweise andere TVB-Schützen – was in der gut besuchten ARENA ein ums an-dere Mal für Begeisterungsstürme und auch ohne Petter Øverby für den sechsten Sieg im siebten Aufeinan-dertreffen mit dem TVB 1898 und die wichtigen ersten Punkte in der vierten Saison in Folge der Zugehörigkeit des HCE zur Handball-Bundesliga sorgte!

Abgedecktes Gespäech zwischen Cheftrainer Adalsteinn Eyjolfsson (ER) und 21-Christopher Bissel (ER)

Stimmen zum Spiel HCE gegen TVB

TVB-Trainer Jürgen Schweikardt: “Es war das erwartet schwere Spiel für uns. Über weite Strecken haben wir das heute sehr ordentlich gemacht. Dann haben wir aber zum Ende hin zu viele Fehler gemacht, sowohl in der Abwehr als auch im Angriff. Nichtsdestotrotz haben wir zu Beginn sehr gut gespielt. Vor der Halbzeit haben wir dann aber abreißen lassen. Aus der Halbzeitpause kommen wir super zurück, gehen sogar mit einem Tor in Führung. Dann aber in der entscheidenden Phase haben wir nachgelassen.”
HCE-Trainer Adalsteinn Eyjolfsson: “In erster Linie bin ich sehr zufrieden mit meiner Mannschaft. Wir haben mit sehr viel Kampf, sehr vielen Emotionen und Leidenschaft gespielt. Zu Beginn haben wir viele Fehler gemacht. Diese hat Stuttgart sehr gut genutzt. Dann kommen wir bis zur Halbzeit besser ins Spiel. Danach hat der TVB einen 6:1-Lauf. Diese Phase setzte uns natürlich unter Druck aber die Mannschaft hat das gut gelöst und so letztlich das Spiel entschieden.”

Und so geht’s weiter für den HCE:

25-Jan Schäffer (ER) gegen 1-Johannes Bitter (S)

Nur drei Tage nach dem Punktspiel-Auftakt der Saison 19/20 in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga zuhause in der “ARENA NÜRNBERGER Versicherung” muss der HC Er-langen bereits seine erste Auswärts-Begegnung bestreiten – und zwar am 1. September 2019 (Sonntag, 16 Uhr) bei den Füchsen Berlin. Lediglich weitere vier Tage später steht am 5. September 2019 (Donnerstag, 19 Uhr) bereits die nächste hohe Auswärtshürde auf dem Programm – beim Deutschen Meister und Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt. Erst der 4. Spieltag beschert dem HCE am 15. September 2019 (Sonntag, 16 Uhr) gegen den TBV Lemgo Lippe wieder eine Partie vor heimischem Publikum, dem am 21. September 2019 (Anwurf Samstag, 20:30 Uhr) die Reise nach Ludwigshafen folgt, wo “Die Eulen” der Gastgeber sind. Er-neut “zuhause” in Nürnberg erwarten die Erlanger am 29. September 2019 (Sonntag, 16 Uhr) die HSG Nord-horn Lingen, bevor die Pokal-Partie beim Turnverein Bittenfeld (TVB) 1898 Stuttgart (1./2. Oktober 2019) und die folgende Bundesliga-Begegnung bei Aufsteiger/Rückkehrer HBW Balingen-Weilstetten (3. bis 6. Oktober 2019) anstehen – die exakten Terminierungen dieser beiden Spiele stehen noch aus.

Die jüngste Begegnung des 1. Spieltags der Saison 2019/20 der “LIQUI MOLY Handball-Bundesliga” in der Statistik:

HC Erlangen – TVB 1898 Stuttgart 29:24 (14:11)

HCE: 1 Lichtlein (39:08 Spielminuten), 29 Katsigiannis (20:52, 7m gehalten von 25 Zieker) – 5 Sellin (1 Tor), 13 Haaß, 17 Kellner, 18 Firnhaber (4), 19 Ivic (6, 1 Siebenmeter-Fehlwurf), 20 Büdel (5), 21 Bissel (4), 24 Murawski, 25 Schäffer (2), 27 Metzner (1), 33 N. Link (3), 34 Minel, 36 von Gruchalla (3, davon 1 Siebenmeter bei 2 Ver-suchen). / Offizieller A = Co-/Torwart-Trainer: Thomas Hankel – OB = Chef-Trainer: Aðalsteinn Eyjólfsson – OC = Sportlicher Leiter: Kevin Schmidt – OD = Physiotherapeutin: Uli Rienecker.

Erlangen feiert um 27-Antonio Metzner (ER) den erfolgreichen Saisonstart

Stuttgart: 1 Bitter (60:00 Spielminuten, 7m gehalten von 36 von Gruchalla + 19 Ivic), 22 Lehmann (ohne Einsatz) – 3 Häfner (3 Tore), 4 Asgeirsson (1), 6 Weiß (2), 8 Faluvegi, 9 Späth, 11 Lönn (1), 17 Röthlisberger (1), 19 Maier, 25 Zieker (8, davon 2 Siebenmeter + ein Fehlwurf = gescheitert an 29 Katsigiannis), 30 Pfattheicher (1), 44 Peshevski (4), 96 Wieling (3). / Offizieller A = Co-Trainer: Karsten Schäfer – OB = Chef-Trainer: Jürgen Schweikardt – OC = Betreuer: Herbert Stadler – OD = Physiotherapeut: Frank Jakschitz.
Torfolge: nach Anwurf Erlangen 1:0 (da waren bereits 3:14 Minuten gespielt …), 1:1, 2:1, 2:2, zwei Tore des HCE in Folge zum 4:2, 4:3, 5:3, zwei Treffer des TVB hintereinander zum 5:5, 6:5, erneut zwei TVB-Tore in Folge zum 6:7, 7:7, 7:8, 3:0-Lauf des HCE zum 10:8, 10:9, 10:10, zwei Treffer des HCE hintereinander zum 12:10, 12:11, nochmal zwei Tore des HCE in Folge zum 14:11 – Anwurf nach Wiederbeginn Stuttgart und das erste Tor nach knapp 90 Sekunden für den HCE zum 15:11, 4:0-Lauf des TVB zum 15:15-Ausgleich, 16:15, zwei TVB-Treffer hintereinander zum 16:17, zwei Tore des HCE in Folge zum 18:17, 18:18, 19:18, 19:19, zwei HCE-Tore zum 21:19, 21:20, 5:0-Lauf des HCE zum 26:20, 26:21, 27:21, 27:22, 28:22, 28:23, 29:23, 29:24.
Schiedsrichter: Fabian Baumgart + Sascha Wild.
Gelbe Karten/Verwarnungen: HCE 3 = 33 N. Link (2:55), 20 Büdel (4:01), 21 Bissel (9:53) – Stuttgart 3 = 33 Häfner (6:09), 9 Späth (8:20), 4 Asgeirsson (9:07).
Zeitstrafen: HCE 3 x 2 Minuten = 20 Büdel (11:42), 19 Ivic (56:21), 33 N. Link (59:46) – Stuttgart 5 x 2 Minuten = 11 Lönn (10:29 + 38:27), 6 Weiß (17:06 + 48:35), 9 Späth (26:25).
Disqualifikation/Rote Karte: keine – weder HCE noch TVB.
Auszeiten: HCE 2 = 15:05 + 34:51 – Stuttgart 2 = 20:35 + 47:47 (gemäß eigener Feststellung wie exakt gleicher Zeitangaben im ausgedruckten offiziellen Spielbericht der “LIQUI MOLY Handball-Bundesliga”!).
Zuschauer: 3861 (zahlende in der ARENA NÜRNBERGer Versicherung – laut offizieller Mitteilung des HCE während der Begegnung + wie vermerkt im ausgedruckten offiziellen Spielbericht der “LIQUI MOLY Handball-Bundesliga”).

Der HCE und seine Geschichte

Die aktuelle Erfolgsstory des HC Erlangen (gegründet am 11.4.2002) beruht auf der langen Geschichte des Erlanger Handballs und hat ihren Ursprung in den Traditions-Vereinen TV 48 Erlangen sowie TB 88 Erlangen, die sich 1983 zur HG Erlangen zusammenschlossen und damit den Grundstein legten für die jüngste, überaus positive Entwicklung. Nachdem die Konkurrenz der CSG Erlangen bereits 1989 in die 2. Liga aufgestiegen war, folgte die HG sieben Jahre später (also 1996). Die Fusion beider Klubs 2001 zum HC Erlangen, der bis zum Abstieg 2004 die 2. Handball-Bundesliga halten konnte, bot letztlich den Grundstock, der 2008 unter Trainer Frank Bergemann den Wiederaufstieg bescherte und 2011 die Qualifikation für die eingleisige 2. Bundesliga. Nachdem die Erlanger 2012 nur denkbar knapp am sensationellen Aufstieg in die Bundesliga scheiterten und 2013 immerhin noch einen respektablen 8. Platz erreichten, war es ein Jahr später (endlich) soweit: Der HC Erlangen schaffte den Aufstieg in die 1. Handball-Bundesliga und trotz sofortigen Abstiegs 2015 waren Beding-ungen geschaffen, die den sofortigen Wiederaufstieg 2016 ermöglichten. Wurden die Heimspiele bis 2014 noch in der Erlanger “Karl-Heinz-Hiersemann-Halle” ausgetragen, erfolgte zwischenzeitlich der (Überlebens-) notwendige Umzug in die ARENA nach Nürnberg, wo sich (wohl kaum zuletzt wegen der positiven Entwicklung in handballerischer Hinsicht) auch das Zuschauer-Aufkommen höchst positiv entwickelte.

Autor: Klaus Meßenzehl
Fotos: Werner F. Schönberger / ISPFD
weitere Fotos in unserer Bilddatenbank

Advertisement
Advertisement

News

Sonstiges40 Minuten ago

Preisträger des Nürnberger Architekturpreises 2020

Der Architekturpreis der Stadt Nürnberg 2020 würdigt den Wiederaufbau der Marthakirche.

Sonstiges23 Stunden ago

2. Bauabschnitt Am Thoner Espan in Vorbereitung

Im Auftrag der Stadt Nürnberg entwickelt die WBG KOMMUNAL GmbH den Standort der Grundschule Am Thoner Espan in zwei Bauabschnitten...

Fußball24 Stunden ago

2. Liga: 1. FC Nürnberg – Karlsruher SC 1:1

Drittes Unentschieden im fünften Zweitliga-Spiel

Sonstiges3 Tagen ago

Flughafenfeuerwehr probte Notfallverfahren

Jährliche Großübungen ergänzen den Trainingsplan der Werkfeuerwehr am Airport Nürnberg, sowie der beteiligten Bereiche.

Sonstiges4 Tagen ago

Neuer Kalender „GroßstadtOasen 2021“

Das Umweltreferat und das Umweltamt der Stadt Nürnberg präsentieren den neuen Wandkalender „GroßstadtOasen 2021“.

Sonstiges5 Tagen ago

Typen, Tiere, Witzfiguren. “Molliköpfe in der Fastnacht“

Neue Ausstellung im Deutschen Fastnacht Museum in Kitzingen vom 31.10.2020 bis 28.02.2021.

Sonstiges6 Tagen ago

Stadtbibliothek Nürnberg: Das Chorbuch aus St. Katharina

Im Programm zum 650-jährigen Jubiläum der Stadtbibliothek rückt die Veranstaltungsreihe „Herzensstücke“ in den Fokus.

Sonstiges7 Tagen ago

Online-Kunstversteigerung zugunsten von Yaqu Pacha

Noch bis Montag, 26. Oktober 2020, 12 Uhr, können Kunstinteressierte bei der Online-Kunstversteigerung des Aquazoo Löbbecke Museums mitmachen.

Basket-& Handball1 Woche ago

Basketball: NBC Falcons – Team Ehingen Urspring 84:72

Saisonauftakt: Nürnberger Erfolg im “Geisterspiel”!

Motorsport1 Woche ago

DTM Zolder 2 – Rennen 1: Aufsteigender Rast – dritter Sieg in Folge und neuer Tabellenführer

Führungswechsel: Nico Müller verliert nach Platz sechs die Tabellenspitze – Jubel beim Audi-Kundenteam WRT: Erstes Podium, Ferinand Habsurg Dritter –...

Interessante Beiträge