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Nürnberg: Bauhaus-Schau endet

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Erstmals wurden die Beziehungen zwischen Nürnberg und der maßgeblichen Schule der Moderne aufgearbeitet.

Zum Abschluss findet letztmalig um 15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung statt.

Vom 24. Juni bis einschließlich 13. Juli schließt das Museum in der Blumenstraße 17 wegen Ausstellungsum-bau. Die neue Schau „Gesammelte Werke – Fünf Jahre Kunstvilla“ wird am Sonntag, 14. Juli, um 11 Uhr beim diesjährigen Museumsfest eröffnet.

Von den in Nürnberg geborenen Künstlerinnen und Künstlern, die am Bauhaus studierten, kehrte nur Willy Bloss in seine Heimatstadt zurück. Die aus einer jüdischen Familie stammende Bella Ullmann Broner war im Nationalsozialismus zur Emigration gezwungen und die später als Architekten tätigen Bauhäusler Rudolf Ortner und Josef Frör fanden ihr Auskommen andernorts. Dennoch zeigt sich an diesen künstlerischen Positionen und ihren weiteren Lebenswerken beispielhaft die Strahlkraft des Bauhauses, das zugleich ein lebenslanges Netzwerk bedeutete.

Nürnberg bildete in diesem Netz einen wichtigen Knotenpunkt. Nicht nur als Ausgangspunkt für Künstlerin-nen und Künstler, sondern auch als Stadt, in der beinahe das Bauhaus-Archiv gegründet worden wäre. Zahl-reiche Protagonisten, darunter Georg Gustav Wieszner, Ludwig Grote und Eva Eyquem, pflegten hier nach dem Zweiten Weltkrieg auf vielfältige Weise das Bauhaus-Erbe.

Text: Stadt Nürnberg / alf
Foto: Werke von Bella Ullmann Broner (1905-1993). Courtesy: Thomas Martin, Foto: Kunstvilla, Annette Kradisc

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