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Motorsport

15. Metz Rallye Classic

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Die Rallyestrecke mit ihren insgesamt achtzehn eingebetteten GP’s (Gleichmässigkeits-Prüfungen) ähnelte auch heuer denen der vergangenen Jahre.

Patrick Weber / Anja Macht (Mitsubishi Lancer Evo 3) vor der Firma Herpa

Milos Kaspar / Marie Janak (Austin Mini 1275 GT) auf dem Marktplatz in Roßtal
Foto: ISPFD

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Freizeitbad Palm Beach in Stein war wiederum der Dreh- und Angelpunkt der zweitägigen Veranstaltung im Frankenland. Der Gewohnheit folgend, wurde auch wieder im Festzelt gestartet und – auch wie immer – bot bereits die erste GP ‚Gutzberg‘ eine Mischung aus dem Einschätzen der Fahrzeit zur Wegstrecke und die opti-male Koordination zwischen Fahrer und Navigator im Rallyeauto. Über die weiter folgenden Prüfungen Vogts-reichenbach, Haasgang und Kräft ging es zu ersten Pause in Trautskirchen. Über die ungewöhnlich lange GP in Oberreichenbach und der GP 6 in Gutzberg wurde das abendliche Freitagsziel in Stein angefahren.

Der Samstag führte den Rallyetross in südlichere Regionen des fränki-schen Seenlandes. Nach dem Start und der siebten GP lautete die Devise „eine Pause bei Herpa in Dietenhofen einlegen“. Vor dem Haupteingang hatten sich schon sehr viele Besucher und Oldtimer-Fans eingefunden, um sich vom ACS-Sprecher Michael Hagemann die Teilnehmer und ihre Fahrzeuge vorstellen zu lassen. Während dieser Pause hatten die Rallyefahrer die Gele-genheit, sich zum Spass noch auf einer Carrera-Bahn gefahrlos auszutoben.

Nobert Henglein / Walter Zuckermeier – Porsche 911 RSR

Josef + Susann-Nadine Unger (Porsche 924) auf dem Marktplatz in Roßtal
Foto: ISPFD

 

 

 

 

 

 

 

 

Fahrer und Sponsor in Personalunion, Norbert Henglein, verlieh der GP 14 seinen Namen und beendete diese Prüfung auch als Bester im Karussell der Lichtschranken. Nach weiteren fünf GP’s erreichten die erleich-terten Rallyeteams das Ziel in Stein.

Jürgen Geyer / Matthias Wolff – VW Käfer 11 1300

Rainer Hübsch/Frank Günthör – Steyr-Puch 500

 

 

 

 

 

 

 

 

Als glückliche Gesamtsieger aller drei Klassen kreuzten in diesem Jahr Patrick Weber und seine Beifahrerin Anja Macht mit ihrem Mitsubishi Lancer EVO 3 aus dem Jahr 1994 nach knapp 500 Kilometern Gesamtstrecke und den 16 darin integrierten Gleichmässigkeitsprüfungen von 226 Kilometern Länge über die Zielrampe im Festzelt von Stein. Ihre Strafzeit betrug 11,52 Sekunden.

Rainer Zimmermann und Udo Höpfel, die sportlichen Leiter des AC Stein übergaben zusammen mit Boris Lingl, dem ersten Vorsitzenden des veranstaltenden Clubs, die begehrten Pokale und Lorbeerkränze.

Norbert Henglein und sein früherer Beifahrer Günter Röthel (rechts)

Zweite wurden Klaus und Frank Leinfelder mit ihrem Volkswagen Golf GTi von 1983 bei 11,74 Strafsekunden. Ihr zeitlicher Rückstand zu den Gewinnern der Rallye betrug läppische 2,2 Zehntelsekunden. Die Leinfelders holten sich damit in der Klasse ‚Open‘ den Sieg.

 

 

 

 

 

Auf dem dritten Gesamtrang landete der Seriensieger von 2010 – 2014, nämlich Norbert Henglein mit seinem orangefarbenen Porsche 911 RSR von 1975, dem damals Günter Röthel auf dem richtigen Weg lotste. Heute sass Walter Zuckermeier als Navigator auf dem heissen Sitz. Ihre Strafzeit im Ziel betrug 16,88 Sekun-den.

Erholungspause bei der Firma Herpa

Das sympathische Mercedes-Duo Dr. Roland Wittmann und seine Gattin Vera hatte bei der 15. Ausgabe der ‚Metz‘ zeitlich etwas verwachst und kamen mit ihrem 1986er Mer-cedes-Benz 190 E 2,3 Evo # 2, der mit seinem Outfit an die DTM der 1990er Jahren erinnerte, als Neunte in der ‚Open‘ -Klasse mit 23,01 Sekunden ins Ziel.

Die ‚Sanduhr‘-Klasse und damit auch den 12. Platz in der Gesamtwertung sicherten sich in einem Volkswagen Golf 1 GTi aus dem Jahr 1983 René und Tina Göbbels aus Esch-weiler. Ihr Strafzeitkonto betrug im Ziel 23,54 Sekunden.

Endwertung aller drei Klassen:

1. Patrick Weber/ Anja Macht – Mitsubishi Lancer EVO 3 – 1994 – 11.52 Sekunden

2. Klaus Leinfelder/ Frank Leinfelder – VW Golf GTI Pirelli – 1983 – 11.74 Sekunden

3. Norbert Henglein/ Frank Zuckermeier – Porsche 911 RSR – 1975 – 16.88 Sekunden

4. Toni Silberhorn/ Christoph Niesslein – Porsche 911 Carrera – 1976 – 19.49 Sekunden

5. Gerhard König/ Erika König – BMW 323 i – 1981 – 19.49 Sekunden

6. Josef Unger/ Susann-Nadine Unger – Porsche 924 – 1984 – 20.57 Sekunden

Text & Fotos: Eberhard Strähle

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