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Motorsport

DTM Rennen 1 – Hockenheimring: Start-Zielsieg für Wittmann

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Spektakulär: Wittmann gewinnt Saisonauftakt 2019 in Hockenheim, zwölfter
Karriere-Sieg

Start-Zielsieg und zwölfter DTM-Sieg für den zweifachen DTM-Champion Marco Wittmann (BMW M4 DTM)

Von der “Pole” gestartet führt Marco Wittmann (BMW M4 DTM) das DTM-Feld in die erste Kurve der DTM-Saison 2019

Donner: 18 DTM-Fahrzeu-ge mit rund 10.000 PS be-ginnen neue Ära lautstark – Regen: Wet-ter bildet mit kniffligen Be-dingungen das Tüpfel-chen auf dem i

Die schnellste DTM aller Zeiten, so spektakulär wie eh und je: Marco Wittmann (GER, BMW) hat den nervenaufreibenden Saisonauftakt 2019 in Hockenheim für sich entschieden. Beim Start in eine neue Ära der DTM, die mit rund 610 PS und Zwei-Liter-Turbo-Motoren die schnellste aller Zeiten ist, sorgte eine zunächst regennasse, spä-ter abtrocknende Rennstrecke für schwierige Bedingungen.

Marco Wittmann (BMW M4 DTM) vor Mike Rockenfeller (Audi)

Paul Di Resta (GBR – Aston Martin Vantage DTM)

Wittmann, 2014 und 2016 Titelträger der DTM, setzte sich am Start an die Spitze, die er durchgängig bis ins Ziel verteidigte, obwohl er gegen Rennmitte unter starken Druck von René Rast (GER, Audi) geriet. Rang zwei ging dennoch nicht an Rast – Champion von 2017 –, son-dern an dessen Audi-Markenkollegen Mike Rockenfeller (GER), der Rang zwei nach einem technischen Pro-blem Rasts übernahm. Rang drei feierte Robin Frijns (NED, Audi) vor Timo Glock (GER, BMW), der sich nach einem Dreher am Start mit einer starken Fahrt und der schnellsten Rennrunde zurück nach vorn arbeitete. Aston Martin erreichte beim bemerkenswerten DTM-De-büt mit Daniel Juncadella (ESP) Rang neun. Die Marke war mit Paul Di Resta (GBR) vom dritten Startplatz ins Rennen gegangen.

Für Marco Wittmann war es der zwölfte Karriere-Sieg. Auch im Jahr seines ersten DTM-Titels, 2014, feierte er beim Auftaktrennen einen Triumph.

Marco Wittmann (BMW M4 DTM) vor Rene Rast (Audi)

Loic Duval (FRA – Audi RS 5 DTM)

 

 

 

 

 

 

 

 

Starke Rookies: van der Linde, Dennis und Fittipaldi

Einen mehr als starken Eindruck hinterließen die DTM-Rookies Sheldon van der Linde (RSA, BMW), Jake Dennis (GBR, Aston Martin) und Pietro Fittipaldi (BRA, Audi). Für van der Linde und Fittipaldi bedeuteten die Ränge sechs und zehn beim Debüt prompt die ersten Punktresultate, das Dennis als Elftplatzierten nur knapp ver-wehrt blieb. Ebenfalls stark aber unbelohnt blieb die couragierte Leistung von Jonathan Aberdein (RSA, Audi), der lange in den Top Ten rangierte, jedoch mit einer zu mutigen Reifenstrategie die Chance auf Punkte ein-büßte. Aberdein wechselte früh auf profillose Slicks, während die Top-Platzierten konservativ von Regenreifen auf Regenreifen wechselten.

Bruno Spengler (CAN – BMW M4 DTM)

Timo Glock ( BMW M4 DTM)

 

 

 

 

 

 

 

Stimmen – 1. Rennen, Hockenheim

Gerhard Berger, 1. Vorsitzender ITR: “Ich bin oft nach Favoriten gefragt worden. Ich habe immer gesagt, dass mir Rast und Wittmann sehr imponieren, weil sie immer schnell sind und konstant Leistung abliefern. Beide waren heute wieder erstklassig. Sie haben unter schwierigen Bedingungen keine Fehler gemacht und waren clean und schnell. Aston Martin war für mich eine positive Überraschung. Im Qualifying direkt hinter BMW und Audi Dritter zu sein, war eine Riesenleistung. Sie waren auch im Rennen gut unterwegs, konnten aber leider wegen des Ausfalls von Di Resta nicht das Ergebnis einfahren, dass sie verdient gehabt hätten. Ich habe auch Freude an den diesjährigen Rookies. Van der Linde und Dennis standen in der Startaufstellung weit vorn, van der Linde wurde heute auf Anhieb Sechster.”

Start-Zielsieg und zwölfter DTM-Sieg für den zweifachen DTM-Champion Marco Wittmann (BMW M4 DTM)

Marco Wittmann, Sieger: “Der perfekte Einstand! Der erste Sieg der Saison, der erste Sieg der neuen TurboÄra, dazu im neuen Design meines Sponsors Schaeffler – besser geht es nicht. Zuerst hat mir Mike Rockenfeller mächtig Druck ge-macht, dann war es René Rast. Erst nach Renés Ausfall konnte ich dem Sieg sicher entgegenfahren.”

Mike Rockenfeller, 2. Platz: “Der zweite Platz zwei ist gut, und ich bin glücklich über die wertvollen Punkte. Zu Beginn lief es nicht ganz perfekt. Wir hatten neue Reifen aufgezo-gen und die gebrauchten Reifen aus dem Qualifying für den Schlussspurt aufgehoben. Die neuen Reifen hab sich im Regen komisch verhalten. Mit dem zweiten Satz ging es dann wieder besser. Mit dem Ergebnis bin ich aber zufrie-den, die Saison ist lang und man muss konstant punkten, um erfolgreich zu sein. Das ist uns gelungen.”

Mike Rockenfeller (Audi RS 5 DTM)

Robin Frijns (NED – Audi RS 5 DTM)

 

 

 

 

 

 

 

Robin Frijns, 3. Platz: “Mein Start war gut, die ersten vier Runden waren wir schnell unterwegs. Danach habe ich es nicht geschafft, die Reifen ans Arbeiten zu bekommen und habe Zeit verloren. Ich habe Mike Rocken-feller vorbeigelassen und René Rast. Erst mit dem zweiten Reifensatz lief es besser – doch dann waren nur noch sechs Runden zu fahren.”

Ergebnis – 1. Rennen, Hockenheim

01. Marco Wittmann (GER), BMW, 34 Runden in 1:03.30,158 Std.
02. Mike Rockenfeller (GER), Audi, + 13,727 Sek.
03. Robin Frijns (NED), Audi, + 34,681 Sek.
04. Timo Glock (GER), BMW, + 37,407 Sek.
05. Loïc Duval (FRA), Audi, + 1.03,383 Min.
06. Sheldon van der Linde (ZAF), BMW, + 1.05,453 Min.
07. Bruno Spengler (CAN), BMW, + 1.13,886 Min.
08. Nico Müller (SUI), Audi, + 1.29,780 Min.
09. Daniel Juncadella (ESP), Aston Martin, + 1.30,322 Min.
10. Pietro Fittipaldi (BRA), Audi, + 1.31,873 Min.

Text: DTM
Fotos: ISPFD
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