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Motorsport

DTM spulte am Lausitzring erfolgreiche Generalprobe ab

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Alle Fahrer von Audi, BMW und Aston Martin im Einsatz – Großer Name: Fittipaldi in letzter Minute nominiert

Aston Martin, BMW M4 DTM und Audi RS 5 DTM mit den Fahrern, den Teamchefs und Gerhard Berger (rechts)

BMW M4 DTM

 

 

 

 

 

 

 

Generalprobe bestanden, die Premiere kann kommen. Mit viertägigen Testfahrten am Lausitzring haben Neuling Aston Martin sowie die etablierten Hersteller Audi und BMW den Countdown für den Saisonauftakt der DTM in zwei Wochen auf dem Hockenheimring (3.–5. Mai) eingeläutet. Erstmals war die moderne Renn-strecke in der Lausitz Austragungsort des traditionellen letzten großen DTM-Tests vor dem Saisonstart.

BMW M4 DTM mit den Fahrern von links – Philipp Eng, Bruno Spengler, Marco Wittmann, Joel Eriksson, Sheldon van der Linde und Timo Glock.

Aston Martin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dabei spulten die Teams ein Mammutprogramm ab: Im Verlauf der vier Tage kamen alle 18 Fahrer der DTM-Generation 2019 zum Einsatz. Zusammen spulten sie von Montag bis Donnerstag 3.921 Testrunden ab.

Aston Martin mit den Fahrern von links – Ferdinand Habsburg, Jake Dennis, Paul Di Resta und Daniel Juncadella.

Audi RS 5 DTM

 

 

 

 

 

 

 

 

R-Motorsport, das offizielle Aston-Martin-Team, setzte zwei Aston Martin Vantage DTM ein, wovon der eine beim Roll-out am Sonntag erstmals nach der Fertigstellung auf der Rennstrecke zum Einsatz kam. Audi war mit neun Autos vertreten: dem Testauto von Audi Sport, jeweils den beiden Einsatzautos der Teams Abt Sportsline, Rosberg und Phoenix sowie den Audi RS5 DTM des neuen Kundenteams WRT. Allerdings wurde entsprechend dem Reglement nur mit einem Auto pro Team die Testarbeit absolviert, mit dem anderen wurde nur ein Roll-out (Funktionstest) gemacht. Bei BMW standen den sechs Werksfahrern an den vier Tagen insgesamt drei BMW M4 DTM zur Verfügung.

Frijns mit Bestzeit, Fittipaldi mit starkem Debüt

Audi RS 5 DTM mit den Fahrern von links – Nico Müller, Loic Duval, Robin Frijns, Rene Rast, Jamie Green und Mike Rockenfeller

Schnellster Fahrer des Tests war Robin Frijns. Der 27-jäh-rige Niederländer setzte am Mittwoch auf dem 4,57 km langen Kurs in 1.35,169 Minuten die Bestmarke – mehr als zwei Sekunden schneller als der Trainingsschnellste beim DTM-Event in 2018 an gleicher Stelle. Die Zeit gibt einen Eindruck vom Potenzial der DTM-Autos 2019, die dank der neuen Vierzylinder-Turbomotoren rund 100 PS mehr leisten als die Vorgänger mit V8-Saugmotor. Gleichzeitig sank das Fahrzeug-Mindestgewicht um 45 Kilogramm auf 986 Kilo-gramm. Fans dürfen sich auf die schnellste DTM aller Zeiten freuen.

Für einen Coup sorgte das belgische Audi-Team WRT am letzten Testtag. Die Mannschaft des ehemaligen Rennfah-rers Vincent Vosse gab die Verpflichtung des Brasilianers Pietro Fittipaldi bekannt. Der Enkel des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Emerson Fittipaldi saß erst am Dienstag erstmals in einem DTM-Auto und hinterließ auf Anhieb einen starken Eindruck.

Zufrieden zeigten sich die Sportchefs nach dem viertägigen Mammutprogramm.

Audi Motorsportchef Dieter Gass

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt

Audi Motorsportchef Dieter Gass: „Wir sind grundsätzlich sehr zufrieden und haben viel gelernt. Man darf die Ergebnisse natürlich nicht überbewer-ten. Bei Testfahrten packt erfahrungs-gemäß niemand alle Karten auf den Tisch“, sagte Gass. „Trotzdem ist es schön, wenn man seine Autos oben auf der Zeitenliste sieht. Mit den veränder-ten Fahrzeugen und den neuen Turbo-motoren hatten wir etwas mehr Arbeit als vor einer normalen Saison, aber ins-gesamt können wir zufrieden sein. Wo wir wirklich stehen, werden wir erst in Hockenheim wissen. Es wird extrem spannend.“

 

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: „Das war für unsere Teams und Fahrer ein sehr intensiver letzter Test vor dem DTM-Saisonauftakt. Ein großer Dank geht an die Mechaniker und Ingenieure, die an diesen langen Testtagen hart und top-motiviert gearbeitet haben. Das Gesamtsystem der 2019er Fahrzeuge ist vollkommen neu. Da ist es klar, dass man mit jeder einzelnen Runde hinzulernt und Erfahrungen sammelt. Die ersten zwei Tage liefen für uns nicht unbedingt so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Aber die gesamte Mannschaft inklusive der Piloten hat gerade in dieser Phase ihre große Flexibilität gezeigt und sich nicht verunsichern lassen. Mittwoch und Donnerstag konnten wir dann viele Runden absolvieren. Insgesamt lag unser Fokus darauf, all die neuen Komponenten im System zu bestätigen und das Fahrzeug insgesamt noch besser zu verstehen. Dabei haben wir große Fortschritte gemacht. In Sachen Performance haben wir all unsere geplanten Vorarbeiten gemacht, um in Hockenheim ordentlich unterwegs zu sein. Wie immer werden nur die ersten Qualifyings und Rennen zeigen können, wo man wirklich steht. Wir freuen uns riesig auf den Saisonstart.“

Dr. Florian Kamelger, Team Principal von R-Motorsport/Aston Martin

Aston Martin

Dr. Florian Kamelger, Team Principal von R- Motorsport/Aston Mar-tin, sagte: „Wir konnten an den vier Testtagen auf dem Lausitzring auf den vielen Long Runs mit insgesamt 3.610,3 zu-rückgelegten Testkilome-tern wichtige Erkenntnis-se für die Weiterentwick-lung unseres Aston Mar-tin Vantage DTM sammeln. Dabei haben wir, wie bei solchen Tests üblich, ein paar Fehlerquellen identifizieren und abstellen können. Mit der Konstanz bei den erzielten Rundenzeiten sind wir sehr zufrieden, wenn man bedenkt, dass wir nie auf schnelle Rundenzeiten aus waren.“

 

BMW M4 DTM

Audi RS 5 DTM

 

 

 

 

 

 

 

Ticket-Vorverkauf auf DTM.com

Der Ticket-Vorverkauf für alle Rennwochenenden der Saison 2019 läuft auf Hochtouren. Bestellt werden kön-nen Tickets über die offizielle Homepage www.DTM.com/tickets und die DTM-Ticket-Hotline 0180 6 386386 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus dem deutschen Mobilfunknetz) montags bis freitags jeweils von 8:00 bis 18:00 Uhr. Die Rennen der DTM-Saison 2019 werden wieder live in SAT.1 gezeigt.

Text: DTM / ISPFD
Fotos: ISPFD
weitere Fotos in unserer Bilddatenbank

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