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Motorsport

Rallye WM – Rallye Monte Carlo: Sechster Sieg für Sebastien Ogier

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Ogier schlug Thierry Neuville mit 2,2 Sekunden Abstand bei seiner Rückkehr zu Citroën und errang einen emotionalen Debüt-Sieg.

T Neuville / N Gilsoul (BEL Hyundai i20)

Es war der 100. Rallye-Erfolg für den französischen Hersteller.

Ein Drosselsensorproblem bei seinem C3 World Rally Car behinderte Ogier während der vierten und letzten Etappe dieser Eröffnungsrunde der FIA World Rally Championship in den Bergen oberhalb von Monaco.

Neuville kämpfte in seinem Hyundai i20 einen 4,3 Sekun-den Rückstand über Nacht zurück, um den sechsfachen Weltmeister um 0,4 Sekunden hinter sich zu lassen und die letzten Prüfungen zu starten.

Sebastien Ogier (FRA) Julien Ingrassia (FRA) überqueren den Col de Turini

Ott Tanak (EST) und Martin Jarveoja (EST) vom Team Toyota Gazoo Racing WRT auf der Wertungsprüfung 8

Obwohl Ogier hinter den Belgier kurz vor der Hälfte zurückfiel, kämpf-te sich Ogier zurück, um seine knappe Führung auszubauen und seinen siebten Monte-Carlo-Gesamtsieg mit vier ver-schiedenen Herstellern zu erzielen.

“Es ist die Rallye, die ich in dieser Saison am mei-sten gewinnen will. Des-wegen bin ich jetzt so glücklich”, sagte Ogier, dessen Heimatstadt Gap die Eröffnung der drei Rallye-Tage beherbergte. „Es war heute hart, weil wir ein Problem mit einer Drosselklappe hatten, das dem Auto Power gab, als ich bremste. Sechs Jahre in Folge mit drei verschiedenen Autos zu gewinnen – das ist nicht so schlimm! “ fügte er hinzu.

Sebastien Ogier (FRA) und Julien Ingrassia (FRA) vom Team Citroen Total WRT auf der Wertungsprüfung 13

Neuville konnte sich nur über einen Fehler am zweiten Tag Gedanken machen, diese 15 Sekunden kosteten ihm letzt-endlich den Sieg. “Es war ein enger Kampf, aber am Freitag haben wir ihm ein schönes Geschenk gemacht, als wir einen Fehler machten und ihm die Führung gegeben haben”, sagte er.

Schnee, Eis und trockener Asphalt in den französischen Alpen führten häufig zu gegensätzlichen Reifenentschei-dungen, doch sie wurden während der beeindruckenden letzten beiden Etappen der viertägigen Begegnung nie mehr als eine Handvoll Sekunden unterschieden.

Sebastien Loeb (FRA) und Daniel Elena (MCO) vom Team Hyundai Shell Mobis WRT auf der Wertungsprüfung 10

 

In einem Toyota Yaris stand Ott Tänak auf dem Podium. Nach vier sauberen Etappensiegen am Samstag war der Estländer in den ersten zwei Prüfungen des Finaltages der Schnellste. Er stieg vom fünften Rang auf und musste am Freitag eine gebrochene Felge hinnehmen, die ihm fast 2: 30 Minuten kostete.

Er löste sich von Sébastien Loebs i20 und Jari-Matti Latvalas Yaris, die sich mit 1,7 Sekunden in vierter und fünfter Position einreihten. Kris Meeke rundete die Top Sechs in einem weiteren Yaris ab und gewann nach dem Sieg der letzten Wolf Power Stage maximale Bonuspunkte.

Die Rallye Schweden, die einzige reine Winterrallye der WRC-Serie, findet als zweiten Lauf vom 14. bis 17. Februar statt.

Gesamtergebnis:
1. Sebastien Ogier / Julian Ingrassia (FRA Citroën C3) 3h 21m 15.9sc
2. T Neuville / N Gilsoul (BEL Hyundai i20) +2.2s
3. O Tänak / M Järveoja (EST Toyota Yaris) +2m 15.2s
4. S Loeb / D Elena (FRA Citroën C3) +2m 28.2s
5. J-M Latvala / M Anttila (FIN Toyota Yaris) +2m 29.9s
6. K Meeke / S Marshall (GBR Toyota Yaris) +5m 36.2s

Stand Fahrer FIA Rallye WM (nach 1 von 14 Rallyes):
1. S Ogier, 29 Punkte
2. T Neuville, 21 Pkt.
3. O Tänak, 17 Pkt.

Text: WRC/ISPFD
Fotos: WRC

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