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Handball / Bundesliga: HC Erlangen – Die Eulen Ludwigshafen 26:22

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Es war das erwartete Kampfspiel zwischen den Eulen aus Ludwigshafen und dem HC Erlangen.

13-David Spiler gegen 71-Andreas Schröder (ER)

5-Johannes Sellin (ER)

 

 

 

 

 

 

 

 

11 Zeitstrafen, vier gelbe und eine rote Karte – diese Statistik beschreibt das Spiel sehr zutreffend. Vor 6087 Zuschauern, die alle dem Motto getreu (Black Night) in der Farbe schwarz gekleidet waren, erkämpften sich die Franken den fünften Sieg in Folge in der Handball-Bundesliga.

Dr. Carsten Bissel (HCE-Aufsichtsratsvorsitzender) im Gespräch mit Sponsor Alexander Fackelmann

Günther Hertel (weisskariertes Hemd) von Sponsor Aichinger

 

 

 

 

 

 

 

 

Erste Spielhälfte:

Die Gäste aus Ludwigshafen erwischten einen guten Start in die Partie und gingen mit 2:0 in Führung. Den ersten Treffer der Erlanger erzielte Jan Schäffer, der sich nach Zuspiel von Büdel geschickt durch die Abwehr-reihen der Pfälzer tankte und den Ball im Tor unterbrachte. Die Eulen stellten eine robuste Abwehr aufs Par-kett, welche die Franken aber mit zunehmender Spielzeit zu bespielen wussten. So auch in der zehnten Minute als Nico Büdel den Ausgleichstreffer zum 4:4 erzielte.

20-Nico Büdel (ER) zwischen 5-Stefan Salger und 43-Kai Dippe

Cheftrainer Benjamin Matschke (LU) nach einem erneuten Erlanger Torerfolg

 

 

 

 

 

 

 

 

Bis zur 17. Minute lieferten sich beide Teams ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Nachdem der eingewechselte Gorazd Skof in der 21. Minute den Wurf von Falk parierte, setzte sich Mappes mit einer beherzten 1gegen1 Aktion durch und warf seine Mannschaft mit 11:10 in Führung. In der Abwehr gewann der HC immer mehr an Stabili-tät, schaffte es aber nach zwei ausgelassen Wurfchancen nicht, sich mit mehr als einem Tor abzusetzen. So kam es, dass sich beide Teams mit einem 13:13-Unentschieden in die Pause verabschiedeten.

Torwart 29-Nikola Katsigiannis (ER) mit einer weiteen erfolgreichen Abwehr

Vor 13-David Spiler holt 21-Christopher Bissel (ER) zum erfolgreichen Torwurf gegen 72-Stefan Hanemann aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

Zweite Spielhälfte:

Nach Wiederanpfiff agierte der HC Erlangen zunächst in Unterzahl, was die Gäste ausnutzten, um auf 13:14 zu erhöhen. Nico Büdel holte kurz danach den Siebenmeter heraus und Steinert verwandelte sicher zum 14:14. Angepeitscht von den 6087 in schwarz gekleideten Zuschauern, erkämpfte sich die Defensive des HC Erlangen den Ball und schickte Sellin auf die Reise zum 15:14. Spätestens nach der bis dato fünften Zeitstrafe für die Gäste kochten die Emotionen in der ARENA hoch. Die Eulen spielten eine harte Abwehr, pflückten vor allem Nico Büdel und Jan Schäffer immer wieder von den Beinen, sodass sich der HC Erlangen bis zur 40. Minute gleich drei Mal von der Siebenmeterlinie beweisen konnte. Weil zuvor Steinert und Sellin scheiterten, traf der gefoulte Büdel selbst per Siebenmeter zum 19:18.

22-Jannik Hofmann (LU) jubelt nach einem Torerfolg, aber nach der Schlusssirene feierten die Gastgeber

In der Crunch-Time behielt auch Bissel die Nerven, als er im Gegenstoß das Spielgerät zum 22:19 im Tor von Hane-mann unterbrachte. Ludwigshafen agierte ab der 48. Minu-te in der Abwehr offensiver, was den HC dazu zwang in die Tiefe zu gehen, wo sich immer wieder Lücken für den wen-digen Kreisläufer Schäffer auftaten. Weil der HC Erlangen sich im Angriff zweimal hintereinander Unkonzentrierthei-ten erlaubte, blieb es bis zur 50. Minute spannend in der ARENA. Unter stehenden Ovationen wuchtete Schröder je-doch in der 53. Minute den Ball zum 24:21 ein und der HC Erlangen ließ bis zum Ende nichts mehr anbrennen. Clever spielten die Franken die Zeit herunter, erhöhten bis zum Ende auf 26:22 und belohnten sich damit für eine coura-gierte Leistung am verdient mit den Punkten 15 und 16 in der Bundesliga.

Erlangen feiert den fünften Liga-Sieg in Serie und die Gäste sind wie 5-Stefan Salger niedergeschlagen nach der Niederlage

STATISTIK:

HC ERLANGEN:

Tor: Skof (20. – 42.), Katsigiannis (1. – 19. & 43. – 60.); Sellin (4), Haaß (1), Büdel (5/1), Bissel (5), Mappes (2), Schäffer (5), Steinert (2/2), Schröder (2), Thümmler, von Gruchalla, Link, Murawski, Kellner, Overby

Die Eulen Ludwigshafen:

Tor: Hanemann (1.- 60.), Hoblaj Stüber, Salger (1), Dietrich (4), Hideg (1), Scholz (2/2), Spiler (3), Falk (4), Hofmann (2), Müller (2), Dippe (2)

Text: HCE / ISPFD
Fotos: ISPFD
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