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Motorsport

DTM–Hockenheimring 2: Gary Paffett gewinnt DTM-Titel trotz Sixpack von René Rast

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Gary Paffett ist DTM-Champion 2018.

Vom Startplatz zwei gestartet überholt René Rast (DEU – Audi Sport RS 5 DTM) den Polesetter Marco Wittmann und führt das DTM-Feld in die erste Kurve des Finallaufes

Gary Paffett (GBR – Mercedes-AMG C 63 DTM) fährt vor vollen Rängen zu seinem zweiten DTM-Titel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dem Briten reichte beim letzten DTM-Rennen von Mercedes-AMG der dritte Rang zu seinem zweiten Titel-gewinn nach 2005. „Das ist einfach unglaublich“, brüllte Paffett nach der Zieldurchfahrt über den Funk und bedankte sich bei seinem Team. „Ihr habt einen super Job gemacht, die Titel haben wir verdient gewonnen.“

Der Rennsieg beim Saisonfinale ging an René Rast, der damit seine Erfolgsserie auch im 20. und letzten Saisonrennen fortsetzte und seinen insgesamt sechsten Sieg in Folge feierte. Rekord. In der DTM-Fahrer-wertung musste sich Rast am Ende um nur vier Punkte geschlagen geben. Hinter Rast fuhr BMW-Pilot Marco Wittmann auf Rang zwei. Der Gewinn der Fahrerwertung macht für Mercedes-AMG das Triple perfekt, denn bereits vor dem letzten Rennen stand die Marke aus Stuttgart als Sieger der Hersteller- und
Teamwertung mit Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS fest.

Robin Frijns (NED – Audi Sport RS 5 DTM) vor Timo Glock (BMW)

Marco Wittmann (BMW M4 DTM) vor vollen Rängen auf den Weg zu Gesamtplatz zwei im letzten DTM-Rennen 2018.

 

 

 

 

 

 

 

 

DTM-Altmeister Gary Paffett hat sich seinen zweiten großen Titel gesichert, exakt 4.739 Tage nachdem er zuletzt als DTM-Gesamtsieger ebenfalls in Hockenheim jubeln durfte. 185 DTM-Rennen ist der mit 37 Jahren älteste Pilot im Feld seit seinem Debüt 2003 gefahren – und seine Bilanz kann sich sehen lassen: 23 Siege, 48 Podiumsplatzierungen und 17 Pole-Positions sind Spitzenwerte. „Wir haben 13 Jahre hart gearbeitet um wieder ganz oben zu stehen“, sagte der neue DTM-Champion. „Das ist der beste Tag in meinem Leben. Wie ein Märchen. Am Ende habe ich die Runden heruntergezählt – die letzten Runden in dem Auto, was ich so sehr liebe.“

Dank an Mercedes-AMG

„Gratulation an Gary Paffett und Mercedes“, sagte Gerhard Berger, Vorsitzender der DTM-Dachorgani-sation ITR. „Sie haben einen guten Job macht und es am Ende geschafft. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Mercedes bedanken. Mercedes hat viel für die Serie getan: Sie waren in 30 Jahren eine Art Rückgrat der DTM und haben die Serie durch Höhen und Tiefen begleitet. Mercedes war stets ein harter und fairer Wettbewerber und abseits der Rennstrecke ein guter Partner. Es tut mir leid, dass sie gehen, aber vielleicht werden wir uns in der Zukunft wiedertreffen. Ich bin mir sicher, sie gehen mit einem weinenden Auge.“

Timo Glock (GER – BMW M4 DTM) vor Paul Di Resta (Mercedes) und Teamkollege Augusto Farfus

René Rast (DEU – Audi Sport RS 5 DTM) vor Marco Wittmann auf dem Weg zu seinem sechsten Sieg in Folge.

„Gratulation aber auch an Audi und René Rast, die bei den letzten Rennen extrem aufgeholt haben“, er-gänzte Berger. „Es war ein harter Kampf zwischen Audi und Mercedes, zwischen René, Gary und Paul Di Resta. Beim letzten Rennen war auch BMW wieder stark und wir hatten die drei Marken auf dem Podium.“

Berger zog ein sehr positives Saison-Fazit. „Ich blicke auf eine tolle Saison zurück. Der Ausstieg von Mercedes war zwar immer wieder ein Thema, doch mit der Luxus-Sportwagenmarke Aston Martin gibt es neue großartige Perspektive für die Zukunft der Serie. Das Wichtigste: Wir haben den Fans in dieser Saison ein Super-Produkt geboten. Die meisten Rennen waren sehr spannend, und der Meister stand – wie schon im vergangenen Jahr – bis zum letzten Rennen nicht fest.“

Paffett verdient Champion

„Gary hat am Ende die Nerven behalten und ist verdient Champion“, so Berger weiter. „Dass er die DTM verlässt, ist schade, aber jeder macht mal Fehler. Scherz beiseite: Ich wünsche ihm alles Gute bei seiner neuen Herausforderung. Großer Respekt gebührt René, er ist einer der Fahrer in diesem Feld, der mich am meisten beeindruckt. Er ist ein ganz ausgeschlafener Kerl. Vor allem ist er nicht nur talentiert, er ist auch sehr fleißig – und das führt dazu, dass er einfach immer vorn dabei ist.“

René Rast (DEU – Audi Sport RS 5 DTM) gewinnt nicht nur das Finale der DTM 2018, sondern auch zum sechsten Mal in Folge.

René Rast (DEU – Audi Sport RS 5 DTM) gewinnt nicht nur das Finale der DTM 2018 vor Maro Wittmann und Gary Paffett, sondern auch zum sechsten Mal in Folge. Links Teamchef Arno Zenssen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Wir haben den Fans hier in Hockenheim eine tolle Show geboten“, fasste René Rast das Wochenende zu-sammen, das der Audi-Pilot maßgeblich geprägt hatte. „Natürlich bin ich nach dieser unglaublichen Serie von sechs Siegen in Folge etwas enttäuscht, nicht ganz oben zu stehen. Wir haben viel für den Erfolg gearbeitet. Ich habe unglaublich viel Spaß in der DTM und ganz viel Lust auf das kommende Jahr.“

Im Schatten der Protagonisten zeigten beim DTM-Finale auch andere Piloten Bestleitungen: Marco Witt-mann, von der Pole-Position gestartet, wurde Zweiter und hinter Nico Müller auf Platz vier sah Robin Frijns als Fünfter die Zielflagge. Der Niederländer fuhr vom letzten Startplatz eine starke Aufholjagd und belohnte sich mit zehn Punkten.

Gary Paffett (GBR – Mercedes-AMG C 63 DTM) ist der neue DTM-Champion – zum zweiten Mal – vor Rene Rast und Paul di Resta.

Champagnerdusche von Marco Wittmann, Arno Zenssen und Rene Rast für den neuen DTM-Champion – Gary Paffett (GBR – Mercedes-AMG C 63 DTM)

 

 

 

 

 

 

 

 

DTM-Kalender 2019 steht bereits fest

Der Meisterpokal vor dem Fahrzeug von Gary Paffett (GBR – Mercedes-AMG C 63 DTM) in der Box

Der DTM-Kalender 2019 umfasst neun Rennwochenen-den. Die Saison beginnt wie gewohnt auf dem Hocken-heimring Baden-Württemberg (3.–5. Mai 2019), wo auch das Saisonfinale (4.–6. Oktober 2019) stattfinden wird. Die Standorte der drei weiteren Rennwochenenden in Deutschland, der Norisring, der Lausitzring sowie der Nürburgring, gehören ebenfalls weiterhin zum festen Stamm des DTM-Kalenders. Darüber hinaus macht die DTM viermal im europäischen Ausland Station. Während die Rennstrecken in Misano (Italien) und Brands Hatch (Großbritannien) schon 2018 zum Programm der Touren-wagen-Serie gehörten, ist mit dem legendären TT Circuit im niederländischen Assen eine neue Rennstrecke erst-mals im Kalender vertreten. Zudem feiert die DTM auf dem Circuit Zolder (Belgien) ihr Comeback – also an dem Ort, an dem die DTM am 11. März 1984 ihr erstes Rennen austrug, damals noch unter dem Titel „Deutsche Produktionswagen-Meisterschaft“.

Text: DTM
Fotos: ISPFD
weitere Fotos in unserer Bilddatenbank

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