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DTM – Zandvoort: Der Champion ist zurück

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Titelverteidiger Rast erkämpft sich und Audi den ersten Saisonsieg 2018 – Gary Paffett wird Zweiter und baut seine Tabellenführung weiter aus – Philipp Eng bester BMW-Fahrer auf Platz vier

René Rast, Audi RS5 DTM

Große Erleichterung und Freude bei René Rast und Audi: Im zehnten DTM-Saisonrennen erkämpfte sich der DTM-Cham-pion den ersten Sieg des Jahres für sich und seinen Herstel-ler Audi. Der Mindener, von Startplatz drei ins Rennen ge-startet, überquerte nach 35 Runden als Erster die Ziellinie. „Das war wie ein Befreiungsschlag nach einer langen Durst-strecke und viel Pech“, sagte Rast nach dem Rennen. „Gary war brutal schnell und mit einem Sieg habe ich nicht unbe-dingt gerechnet.“ Und das ausgerechnet an dem Ort, an dem er vor zwei Jahren sein DTM-Debüt feierte. Für den Audi-Piloten ist es der vierte Sieg in seinem 30 DTM-Rennen. Zweiter im Sonntagsrennen wurde Mercedes-AMG-Pilot Gary Paffett vor seinem Markenkollegen Paul Di Resta. Philipp Eng sah als bester BMWPilot auf Platz vier die Zielflagge.

Garant für den Erfolg von Rast war seine Boxenstrategie. Im Gegensatz zum Samstagsrennen steuerte er bereits nach Runde eins die Box zum Räderwechsel an. Der Plan ging auf. Nach dem Stopp von Paffett in Runde zehn übernahm Rast – im bereinigten Klassement – die Führung und baute diese zwischenzeitlich auf über zwei Sekunden aus. Der Einsatz des Safetycars in Runde 21, nach einer Kollision zwischen Jamie Green und Bruno Spengler, machte das Rennen an der Spitze noch einmal spannend. Doch beim Restart setzte sich Rast beherzt gegen Paffett durch und verteidigte Platz eins bis ins Ziel. „Die letzten 15 Minuten waren verdammt schwierig“, sagt Rast. „Vor allem für die Zuschauer war es sicher nochmal ein packendes Duell.“ Lob für den Arbeitssieg von Rast gab es anschließend auch vom Zweitplatzierten Paffett: „René hat den Sieg absolut verdient. Für mich war ein perfektes Rennen und ich bin mit Platz zwei zufrieden. Von so einem DTM-Wochenende – mit zwei Pole-Positions, einem Sieg und einem zweiten Platz – kann man nur träumen.“

Pit walk

Auch der viertplatzierte Philipp Eng im schnellsten BMW M4 DTM war mit dem Rennsonntag zufrieden. „Das Rennen hat sehr viel Spaß gemacht, Vollgas von der ersten bis zur letz-ten Runde. Ich konnte mit der Spitze mithalten, aber eine Attacke auf Paul war nicht möglich. Auf unsere Leistung können wir aufbauen.“ Di Resta, der als Dritter ins Ziel kam, ist zur Halbzeit der einzige Pilot, der in allen Rennen punk-ten konnte.

Die DTM-Fahrerwertung führt nach zehn von 20 Saison-rennen weiterhin Gary Paffett an. Mit 148 Punkten liegt der Brite auf Platz eins vor Paul Di Resta (121) und Timo Glock (101). Zur DTM-Halbzeit liegen Marco Wittmann (98) und Edoardo Mortara (97) auf den Positionen vier und fünf.

Text/Fotos: DTM / Jürgen Tap

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