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Motorsport

DTM – Zandvoort: Gary Paffett siegt in Rennen 9

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23. DTM-Sieg für Paffett, der dritte in der aktuellen Saison

Robin Frijns holt vor heimischer Kulisse sein bestes DTM-Ergebnis

Starke Leistung von René Rast wird nicht belohnt

Start Race 1

Der Rennsamstag in Zandvoort wird Gary Paffett noch lange in Erinnerung bleiben: Von der Pole-Position aus gestartet gewann der Mercedes-AMG-Pilot das neunte Saisonrennen in den Niederlanden und baute damit seine Führung in der DTM-Fahrerwertung weiter aus. Für den Briten war es der 23. Erfolg in seinem 174. DTM-Rennen. Mit seinem dritten Saisonsieg zog er zudem in der ewigen Statistik mit Audi-Legende Mattias Ekström gleich. Beide liegen nun gleichauf hinter Bernd Schneider (43 Siege) und Klaus Ludwig (37) auf Platz drei. Aber nicht nur Paffett hatte an der niederlän-dischen Nordseeküste Grund zu jubeln: Mit Paul Di Resta auf Platz zwei, Lucas Auer auf Rang drei und Pascal Wehrlein auf der vierten Position feierte Mercedes-AMG in den Dünen einen Vierfacherfolg. Lokalmatador Robin Frijns fuhr im Audi RS 5 DTM sein bestes DTM-Ergebnis ein. Als bester Audi-Pilot wurde er Fünfter vor Timo Glock, der das Rennen im schnellsten BMW auf Rang sechs beendete.

Gary Paffett, Mercedes-AMG C 63 DTM

„Das Ergebnis haben wir uns wirklich verdient“, freute sich Gary Paffett nach dem Rennen. „Ich hatte einen guten Start und konnte alles kontrollieren. Auch der Boxenstopp war wirklich gut. 28 Punkte an einem Tag zu holen, ist natürlich super, aber das kann man am Sonntag nicht unbedingt wieder erwarten. Es ist niemals einfach in der DTM.“ Das weiß auch Teamkollege Di Resta. Von Platz drei in das Rennen gestartet sah er als Zweiter die Zielflagge – und war mit dem Ergebnis zufrieden. „Es ist wichtig, konstant zu sein“, sagt Di Resta, der als einziger Fahrer in allen Rennen punkten konnte. „Am Ende des Jahres wird abgerechnet.“

Auch im Rennen wurde zum Schluss abgerechnet. Sehr zum Leidwesen von René Rast. Der Titelverteidiger wählte eine riskante Boxenstopp-Strategie, blieb lange draußen und wurde am Ende nicht belohnt. Nach einem Ausrutscher von Nico Müller musste das Safetycar auf die Strecke. Der von Rast herausgefahrene Vorsprung war dahin. „Das ist natürlich frustrierend“, erklärte Rast, für den eine Top-5-Platzierung möglich gewesen wäre. „Wir hatten die Pace, um vorne mitzufahren. Morgen probieren wir es nochmal.“

In der DTM-Fahrwertung hat Paffett seine Führung weiter ausgebaut. Zur Saisonhalbzeit liegt der DTM-Champion von 2005 mit 127 Punkten auf Platz eins vor Paul Di Resta (106), der sich um drei Positionen verbessern konnte. Timo Glock wurde im Rennen Sechster und belegt mit 100 Punkten Platz drei.

Text/Fotos: DTM / Trap

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