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Sonstiges

Preisverleihung des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg

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Bei der diesjährigen Preisverleihung im Staatsarchiv Nürnberg wurden sieben Preise vergeben.

Der stellvertretende Vorsitzende des Vereins und Leiter des Stadtarchivs, Dr. Michael Diefenbacher, zeichnete drei Arbeiten von Schülerinnen und Schülern und vier Arbeiten von Studentinnen und Studenten aus.

Der Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg zeichnet jährlich herausragende Seminar- und Abschlussarbeiten sowohl von Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufe als auch von Studierenden der Hochschulen mit Förderpreisen aus. Der erste Preis im Bereich Studienarbeiten wurde dieses Jahr zweifach vergeben. Bei den Schülern ist der erste Preis mit 350 Euro, der zweite Preis mit 100 Euro und der dritte Preis mit 75 Euro dotiert, bei den Studenten mit 500 Euro, 250 Euro und 100 Euro.

Der erste Preis der Schülerarbeiten ging an Nico Groß.

Der stellvertretende Vorsitzende des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg, Dr. Michael Diefenbacher, bei der Preisverleihung an den Gewinner Nico Groß

In seiner am Hans-Sachs-Gymnasium im W-Seminar „Karl IV. und seine Zeit – Nürnberg im Spätmittelalter“ entstandenen Arbeit „Spätmittelalterliche Fachwerkarchitektur in Nürnberg“ beleuchtet er die Merkmale und Besonderheiten der spätmittelalterlichen Häuser in der Weißgerbergasse. Die Gasse ist mit 20 gut erhaltenen Fachwerkhäusern die „an Althäusern reichste Straße“ in Nürnberg. Den zweiten Preis bekam Milan Stoiljkovic für die Arbeit „Die Messerherstellung im Nürnberg des 14. Jahrhunderts“. Die Seminararbeit, die auch aus dem von Studiendirektor Hans-Martin Kühl geleiteten W-Seminar zum Spätmittelalter am Hans-Sachs-Gymnasium hervorging, stellt sowohl die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen des eisenverarbeitenden Gewerbes als auch den Ablauf der Produktion und die wirtschaftliche Bedeutung dieses Erzeugnisses in der Reichsstadt dar. Den dritten Preis gewann Selin Esra Ates. In ihrer Arbeit „Česká CZ 83 – Eine Waffe, eine Mordserie“, die im W-Seminar „Nürnberger Geschichte in Objekten“ am Sigmund-Schuckert-Gymnasium entstand und von Oberstudienrat Nico Löwinger betreut wurde, behandelt sie die Mordserie des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU), von dessen insgesamt zehn Opfern drei in Nürnberg ermordet wurden.

Die beiden ersten Preise für die Studentenarbeiten errangen Hadrian Silberer und Stefanie Wenisch.

Die Preisträger Nico Groß, Stefanie Wenisch, Stephan Raab, Milan Stoiljkovic und Maximilian Wagner (es fehlen Selin Esra Ates und Hadrian Silberer).

In der von Prof. Dr. Birgit Emich an der Universität Erlangen-Nürnberg betreuten Masterarbeit mit dem Titel „Gedächtnis adelt“ beleuchtet Hadrian Silberer anhand der Überlieferung der Rieterstiftung im Staats- und Stadtarchiv die Erinnerungskultur der Nürnberger Patrizierfamilie Rieter um 1600. Die ebenfalls an der Universität Erlangen-Nürnberg entstandene und von Prof. Dr. Stefan Grüner betreute Zulassungsarbeit „Vom ‚Heldentod fürs Vaterland‘ zum ‚Opfer dieses schrecklichen Krieges‘“ von Stefanie Wenisch beschäftigt sich mit der bislang kaum beachteten Quellengattung der Traueranzeigen. Wenisch untersucht, ob und in welcher Form sich in ihnen das bekannte, aber schwer greifbare Phänomen der Kriegsmüdigkeit niedergeschlagen hat. Den zweiten Preis gewann Maximilian Wagner für die Masterarbeit „Bergsteigergeist ist Vaterlandsgeist“, in Nürnberg, Stadtarchiv Nürnberg, der er die Kontinuitäten zwischen der Weimarer Republik und dem „Dritten Reich“ am Beispiel der Alpenvereinssektion Nürnberg untersucht. Die Arbeit wurde auch von Prof. Dr. Stefan Grüner an der Universität Erlangen-Nürnberg betreut. Der dritte Preis ging an Stephan Raab. Die an der Universität Bamberg entstandene und in Englisch verfasste Masterarbeit „Nuremberg, a European City – The Noris, in a Europe of cities. Evolution and adaption of urban citizenship in Nuremberg“ fragt ausgehend von der urbanistischen Diskussion um die Rolle und Funktionen von Cities und Mega-Cities in der globalisierten Welt nach den Möglichkeiten und Zukunftschancen einer Großstadt wie Nürnberg, die zugleich Mittelpunkt der „Metropolregion Nürnberg“ ist. Die Arbeit wurde durch Prof. Dr. Lasse Gerrits betreut. jos

Text: Stadt Nürnberg-jos
Fotos: Fabian Bujnoch, Stadt Nürnberg

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