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Eishockey

Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg zum dritten Mal in Folge im DEL PlayOff-Halbfinale

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Patrick Reimer – Fredrik Eriksson. Foto: ISPFD/Mj

Halbfinale oder Spiel sieben: Nach dem wichtigen 3:2-Heimsieg vom Freitagabend wollten die THOMAS SABO Ice Tigers am Sonntag in Köln den Deckel draufmachen und die Serie beenden.

Die erste Chance des Spiels hatten allerdings die Haie: Nach 35 Sekunden spielte Christian Ehrhoff klug auf Blair Jones, der probierte es mit einer Hand am Schläger aufs lange Eck, Treutle fuhr aber den rechten Schoner aus und parierte stark. Kurz darauf kamen auch die Ice Tigers zu ihrer ersten Möglichkeit, als Brandon Segal einen Schuss von Oliver Mebus aus dem Handgelenk übers Kölner Tor lenkte. Beide Teams tauschten in den ersten Spielminuten reihenweise (faire) Checks aus und gingen in die intensiven Zweikämpfe. Spielerisch gab es folglich eher wenige Glanzlichter. Die Haie ließen die Scheibe in der 11. Minute gut laufen, Steven Reinprecht warf sich aber im letzten Moment in den Schussversuch von Nico Krämmer aus zentraler Position. Eine Minute später machten es die Ice Tigers besser und gingen in Führung: Dylan Wruck brachte die Scheibe nicht aus dem Kölner Drittel, Patrick Buzas übernahm und ließ für John Mitchell liegen. Der zog zur blauen Linie, ließ Wruck aussteigen und spielte quer zu Patrick Köppchen, der direkt abzog und Gustaf Wesslau mit einem flachen Schlagschuss zum 1:0 für Nürnberg bezwang.

James Mulock – Patrick Koeppchen. Foto: ISPFD/Mj

Die Haie begannen das zweite Drittel in Überzahl und hatten auch die Riesenchance zum Ausgleich. Christian Ehrhoff feuerte von der blauen Linie, Treutle parierte stark und reagierte auch überragend gegen die Nachschüsse von Felix Schütz und Sebastian Uvira. Kurz nach einer abgelaufenen Strafe gegen T.J. Mulock schlugen die Ice Tigers wieder eiskalt zu. Mulock war gerade einmal acht Sekunden zurück von der Strafbank, da spielte Tom Gilbert von der blauen Linie diagonal, der Puck kam etwas glücklich zu Yasin Ehliz, der direkt abzog und genau in den Winkel traf – 2:0 für Nürnberg (25.). Wenige Augenblicke später kam es zu einer üblen Szene, als Fredrik Eriksson den heranstürmenden Phil Dupuis mit einem eingesprungenen Ellbogencheck außer Gefecht setzte, dafür aber ungestraft davon kam. Die Ice Tigers stellten ihre Reihen um, fortan rotierten die drei verbleibenden Mittelstürmer in den anderen Sturmreihen. In der 26. Minute hatte Leo Pföderl nach feiner Vorarbeit von David Steckel die Riesenchance zum dritten Tor, schoss Wesslau aber freistehend genau in die Fanghand. Die ausgelassene Chance sollte sich rächen, denn eine Minute später versenkte Sebastian Uvira einen Nachschuss im Nürnberger Tor und verkürzte – nur noch 2:1 für die Ice Tigers. Das Team von Rob Wilson ließ sich aber nicht beeindrucken, spielte weiterhin abgeklärt und stellte in der 37. Minute in Überzahl den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Oliver Mebus spielte von der blauen Linie diagonal zu John Mitchell, der flach vors Tor, Dane Fox hielt die Kelle rein und lenkte den Puck unhaltbar zum 3:1 für die Ice Tigers ins Tor.

Verhaltener Jubel bei Nuernbergs Spielern. Foto: ISPFD/Mj

Doch damit nicht genug: Exakt zwei Minuten vor Drittelende schlugen die Ice Tigers noch einmal zu und hatten dabei wieder das nötige Scheibenglück auf ihrer Seite. Leo Pföderl spitzelte den Puck hinters Tor zu John Mitchell. Der löffelte ihn einfach mal mit der Rückhand in den Torraum, Fredrik Eriksson wollte ihn fangen, lenkte den Puck aber mit dem Handschuh über die eigene Torlinie zum 4:1 für die Ice Tigers, gleichzeitig auch der Zwischenstand nach 40 Minuten. Die Haie warfen im letzten Drittel natürlich alles nach vorne und hatten nach 35 Sekunden auch direkt eine Möglichkeit über Christian Ehrhoff. Der schlenzte von der blauen Linie, konnte Treutle aber nicht überwinden. Gefährlich wurde es noch einmal, als Brett Festerling wegen eines Bandenchecks auf die Strafbank musste. Da Patrick Reimer aber einen Schlagschuss von Christian Ehrhoff blockte, überstanden die Ice Tigers die Situation schadlos (45.). Die Haie rannten in der Folge zwar immer wieder an, bissen sich an der überragenden Defensive der Ice Tigers aber die Zähne aus. Die Ice Tigers verteidigten die Drei-Tore-Führung so geschickt, dass die Haie nicht einmal mehr zu Torchancen kamen, als Gustaf Wesslau sein Tor über fünf Minuten vor Ende verlassen hatte. Zwischenzeitlich nahm auch Blair Jones seinem Team mit einer Strafe den letzten Hoffnungsschimmer. Leo Pföderl traf in der 59. Minute ins leere Tor zum 5:1-Endstand, der Rest war Jubel bei den zahlreich mitgereisten Fans.

Durch den 4:2-Sieg in der Serie ziehen die THOMAS SABO Ice Tigers zum dritten Mal in Folge ins Halbfinale ein und treffen dort ab Donnerstag auf die Eisbären Berlin. Das erste Heimspiel steigt am Samstag um 16.30 Uhr.

Text: ISPFD/NIT
Fotos: ISPFD

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