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Favoritensiege in der Königsklasse

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„Come on“ schalte es am vergangenen Wochenende immer wieder durch das Tennis Center Noris in Nürnberg. Dort duellierten sich die besten bayerischen Mädchen und Jungs der Altersklassen U11 bis U16 bei den Bayerischen Jugend-Hallenmeisterschaften, die Teil der DUNLOP Junior Series sind. Trotz Schneechaos und einigen Verspätungen am Finalsonntag kamen am Wochenende viele Zuschauer in die 15 Plätze fassende Halle, um den besten Tennis-Nachwuchs Bayerns anzufeuern.

Für eine Überraschung bei den Junioren U16 sorgte Nico Kleber vom TC Schießgraben Augsburg,
der sich bis ins Finale spielen konnte. Als Nichtgesetzter lieferte sich der Augsburger im Halbfinale einen harten Kampf gegen Moritz Stöger (TC Weiß-Blau Landshut). Das längste Spiel des Turniers gewann Kleber nach einer Spielzeit von rund drei Stunden mit 6:7, 7:5 und 6:4. Im Finale wartete dann der an eins gesetzte Max Rehberg (TC Aschheim). Der Jahrgangsjüngere wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gelang ohne Probleme ins Finale. Trotz des harten Halbfinalmatches machte Kleber das Finale am Ende noch einmal spannend. Auch bei einer 6:4 und 5:2-Führung Rehbergs gab der Augsburger nicht auf, gewann drei Spiele in Folge und glich zum 5:5 aus. Am Ende ließen die Kräfte jedoch nach und der Aschheimer entschied den zweiten Satz mit 7:5 für sich.

Bayerische Hallenmeisterin der Juniorinnen U16 darf sich Anja Wildgruber nennen. Die an
Nummer eins gesetzte Favoritin vom MTTC Iphitos München setzte sich gegen Jana Vanik
(Münchner SC) mit 7:5 und 6:1 durch. Im Halbfinale hatte Wildgruber souverän gegen Carolin
Himmel (TC Großhesselohe) mit 6:2 und 6:0 gewonnen. Die an Position 2 Gesetzte Alia Lex (TC
Zwiesel) musste im Halbfinale gegen Vanik verletzungsbedingt im ersten Satz aufgeben.

Im Finale der Jungs U14 standen sich die beiden Lokalmatadoren und Favoriten in ihrer
Altersklasse Yannik Kelm (NHTC Nürnberg) und Erik Schießl (1. FC Nürnberg) gegenüber. Bei
einem Spielstand von 6:2 und 2:0 für den jahrgangsjüngeren Kelm musste Schießl das Endspiel
allerdings verletzungsbedingt aufgeben.

Die Favoritinnen setzten sich auch bei den Juniorinnen U14 durch. Bis ins Finale spielten sich
Carolina Kuhl (TV Fürth 1860) und Karina Hofbauer (TC Hengersberg). Nach einem harten Kampf
holte sich Kuhl mit 6:2 und 6:4 den Titel der Bayerischen Hallenmeisterschaft.

Spannende Finalspiele gab es auch bei den Jüngsten. Fast zweieinhalb Stunden kämpften die
Finalistinnen der U11 um den Sieg. Am Ende ging Helene Schnack (TC Raschcke Taufkirchen) mit
1:6, 6:4 und 7:6 gegen Hanna Resch (TC Aschheim) als glückliche Gewinnerin vom Platz. Einen
weiteren Dreisatz-Krimi lieferten sich Antonia Ende (TV Fürth) und Isabella Lettieri (TC Weiß-
Blau Thurnau) im Finale der Mädchen U12, den Lettieri mit 2:6, 6:0 und 6:4 für sich entscheiden
konnte.

Ein langes Drei-Stunden-Match hatte der jahrgangsjüngere Tom Sickenberger (TVA
Aschaffenburg 1860) schon im Halbfinale, das der Aschaffenburger mit 1:6, 6:1 und 6:4 gegen
Deren Yigin (TSV Pfuhl) gewinnen konnte. Im Finale der U12 musste sich Sickenberger dann mit
3:6 und 2:6 gegen Patrick Link (TC Friedberg) geschlagen geben. Lieven Mietusch (TC Seefeld)
gewann mit 7:5 und 6:1 das Finale der U11 gegen Hunter Krumper (TC Großehesselohe).

Auch Turnierdirektor Christoph Poehlmann zeigte sich sehr zufrieden mit dem Turnierverlauf:
„Trotz der vielen knappen Partien verliefen alle Spiele sehr fair und unsere Oberschiedsrichter
kamen nur selten zum Einsatz. Und das sportliche Niveau war wieder einmal sehr hoch. Dazu
wurde in allen Altersklassen deutlich, dass auch die Jahrgangsjüngeren vorne mitmischen.“

Text / Foto: BTV-Fessler

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